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Von Boykott und Rosenkohl

Von Hasnain Kazim - Hörbuch / Schreibwarenladen in Islamabad / Israel und BDS / Leserdialog / Deutsche Dogmen / Kontaktschuld / Bestes Gericht der Welt

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Woche habe ich viele Stunden in einem Tonstudio verbracht. Ich habe mein Buch “Der Islam und ich” (Opens in a new window), das am 11. März 2026 erscheint (und das Hörbuch sogar drei Tage früher), eingesprochen, es soll auch als Hörbuch herauskommen.

Mir macht das Lesen im Studio Spaß, es ist das dritte Hörbuch, das ich machen darf. Bei “Post von Karlheinz” (Opens in a new window) habe ich nur ein paar erklärende Texte übernommen, die Rollen selbst wurden von Bjarne Mädel, Cathlen Gawlich und Bernhard Schütz gesprochen. “Mein Kalifat” (Opens in a new window) habe ich komplett selbst gelesen - und das neue Buch nun auch.

Mein Leseplatz im Tonstudio in Wien.

Ich war jedes Mal im selben Tonstudio in Wien. Es war auch jedes Mal derselbe Toningenieur, Max W., der wirklich sehr, sehr aufmerksam zuhört, bei jeder verschluckten Silbe, jedem verhunzten Wort, jedem Stolperer dazwischengrätscht und sagt: “Noch mal ab … bitte.” Und was er wirklich immer und sehr oft hört: Magengeräusche. “Sorry, da war der Magen wieder, bitte noch einmal.” Dabei hat man vernünftig gefrühstückt, und jetzt nimmt man einen Schluck Wasser, aber alle paar Minuten wieder: “Magen, sorry, noch einmal bitte.”

Sollten Sie sich “Der Islam und ich” also nächstes Jahr mal anhören, werden Sie eines ganz sicher nicht hören: Magengeräusche. Ohne Max wäre es nie so nebengeräuschfrei geworden.

Schreibwarenladen geschlossen

Zwei Dinge checke ich in einer Stadt immer ab, egal, ob ich nur kurz zu Besuch bin oder für längere Zeit dort lebe: welche Buchläden es gibt und welche Schreibwarengeschäfte. Und an jedem Ort habe ich meine Lieblingsläden, meine favorisierten Einkaufsstellen.

Als ich in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad lebte, war mein Lieblingsschreibwarengeschäft Durrani. Dort habe ich Stifte gekauft, Tinte im Glas und in Patronen, Papier für den Drucker, Briefumschläge, die so fest sind, dass man sie mit bloßen Händen nicht zerreißen kann und die daher super geeignet sind für das Verschicken wichtiger Dokumente, vor allem aber: meine während meiner Korrespondentenzeit in Südasien genutzten Notizblöcke pakistanischen Fabrikats, das Cover bedruckt im Dalmatinermuster, schwarz-weiß gefleckt. Durrani führte Füllhalter der pakistanischen Hersteller Dollar und Piano, aber auch deutsche und japanische und englische Marken.

Das Geschäft lockte Schülerinnen und Schüler an, die sich dort mit Heften und auch Schulbüchern eindeckten, aber auch Schreiber aller Art und Künstler, denn es gab dort auch Öl- und Acrylfarben und Leinwände und Staffeleien und überhaupt alles, was das Künstlerherz begehrt. Damit war er in Pakistan fast schon ein subversiver Ort. Auch der in Südasien bekannte Maler und Kalligraf Sadequain (Opens in a new window) soll dort eingekauft haben.

Jetzt lese ich, dass dieser wunderbare Laden nach rund 50 Jahren Betrieb geschlossen hat. 1975 hatte Nadeem Durrani ihn eröffnet und zu dem gemacht, was er all die Jahre war, in denen ich dort einkaufte: ein Treffpunkt für Künstler aller Art. Das Geschäftsviertel, in dem der Laden sich befand, soll abgerissen und neu gestaltet werden, das ist der Plan der Stadt. Alle dort befindlichen Geschäfte müssen sich also eine neue Bleibe suchen, um möglicherweise später, bei deutlich teureren Mieten, zurückzukehren - oder auch nicht.

Durrani entschied sich, gleich ganz zu schließen. Er hatte keinen Nachfolger in Aussicht, den Umzug wollte er jetzt nicht machen, es sei an der Zeit, an Ruhestand zu denken. Durrani gibt es also nicht mehr.

Wie so viele Geschäfte auf der Welt.

Ich erlebe das auch vielerorts in Deutschland und Österreich: dass Geschäftsleute keine Nachfolger finden, die Kinder wollen nicht, ein Käufer findet sich nicht, irgendwie lohnt sich das Ganze nicht mehr, es fehlt eh überall an Personal, und dann schließen die Betriebe eben. Zum Teil Geschäfte mit jahrhundertalter Tradition.

Traurig.

Es gab keinen Besuch in Islamabad nach meinem Wegzug, bei dem ich nicht bei Durrani vorbeigeschaut habe. Zum Abschied waren kürzlich viele Kunden da und haben persönlich Abschied genommen und Kerzen angezündet. Ich konnte leider nicht dabei sein. Der Laden wird mir fehlen.

Ein Land boykottieren?

In diesen Tagen ist leider mal wieder viel davon die Rede, Israel zu boykottieren. Mal geht es um die Teilnahme des Landes am “European Song Contest”, der diesmal in Wien stattfindet. Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien wollen nicht am Wettbewerb teilnehmen, weil Israel dabei ist. Nun ja, wir alle werden weinend irische, isländische, niederländische, slowenische und spanische Schnulzen vermissen …

Dann gibt es, mit viel größerer Tragweite, die sogenannte “BDS”-Kampagne. “BDS” steht für “Boycott, Divestment and Sanction”, man will Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell isolieren und lehnt auch jede Zusammenarbeit mit Politikern, Unternehmen, Künstlern ab, die mit Israel zusammenarbeiten oder in Israel auftreten.

Ich halte all das für skandalös. Das ist Sippenhaft eines ganzen Landes, einer gesamten Bevölkerung für die Politik einer jeweiligen Regierung. Man mag diese Politik nun kritisieren, wie man will, aber dafür ein ganzes Land und alle Menschen in diesem Land zur Rechenschaft zu ziehen, und zwar eines Landes, dessen Existenzrecht nicht wenige Staaten ohnehin in Frage stellen, halte ich für kritikwürdig.

Ich bin froh, dass das einige andere auch so sehen, gerade in Zeiten, in denen dieser “BDS”-Quatsch leider immer größeren Zulauf erhält. So sollte die pakistanische Schriftstellerin Kamila Shamsie 2019 den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund erhalten. Als bekannt wurde, dass Shamsie die “BDS”-Kampagne unterstützt, zog die Jury die Entscheidung zurück. Daraufhin gab es eine Kontroverse, viele zeigten sich empört über die Rücknahme der Auszeichnung. Ich war empört, dass man überhaupt auf die Idee gekommen war, eine “BDS”-Unterstützerin auszuzeichnen.

Ich selbst habe die Türkei verlassen müssen, weil deren Präsident mich der Beleidigung bezichtigte, außerdem der “Unterstützung einer terroristischen Organisation” und der “Verbreitung von Terrorpropaganda”. Das ist natürlich alles Unsinn, aber wurde für mich leider zum Problem. Erdogan führte zudem immer wieder Krieg gegen Menschen in den überwiegend von Kurden bewohnten Gegenden und ließ Tausende Menschen aus politischen Gründen ins Gefängnis werfen.

Seit dem Verlassen der Türkei im März 2016 bin ich nicht wieder in dem Land gewesen, weil die Vorwürfe gegen mich offiziell nie zurückgenommen worden sind und die größte beleidigte Leberwurst aller Zeiten dort noch immer regiert. Ich kann auch verstehen, wenn Menschen für sich entscheiden, dass sie in diesem Land keinen Urlaub mehr machen wollen, solange dieser Typ dort etwas zu sagen hat. Aber ich käme nicht auf die Idee, eine umfassende Boykottkampagne gegen die Türkei zu unterstützen, die die gesamte Bevölkerung träfe. Gäbe es so etwas, würde ich das kritisieren.

Wie man also allen Ernstes “BDS” unterstützen kann, ist mir ein Rätsel.

“Alter, was willst du?!”

Ein großes deutsches Medium hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, die Betreuung der Leser, genauer: den “Leserdialog” zu übernehmen. Ich solle sozusagen im Namen dieses Mediums auf Leserzuschriften reagieren. “Mit ‘Post von Karlheinz’ haben Sie ein Standardwerk vorgelegt, was Kommunikation mit Leser*innen angeht, und Sie sind ja bis heute sehr aktiv in den sozialen Medien und beherrschen den Dialog perfekt.” Es folgten weitere Sätze, mit denen man mir Honig ums Maul schmierte. Und dann ein, nun ja, durchaus attraktives Honorar.

Aber ich glaube, die Redakteurin, die mich kontaktierte, hat keine Ahnung, wie ich ticke. Ich habe “Kommunikation auf Augenhöhe” verinnerlicht. Das ist mir sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen. Außerdem kenne ich dieses Konzept schon aus meinen Jahren beim Militär: zielgruppengerechte Ansprache.

Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Medium Antworten möchte wie: “Sagen Sie, ticken Sie noch ganz richtig?” oder “Wer hat Ihnen jetzt eigentlich ins Hirn geschissen?!” Die wollen eher Sachen wie: “Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre interessante Perspektive”, obwohl ich in Wahrheit denke: “Alter, was laberst du für einen Bullshit?” Was, wenn ich so etwas antwortete als quasi offizieller Vertreter des Mediums?

Ich schrieb der Redakteurin also, dass ich den “Dialog mit dem Leser” sehr schätze, allerdings den sehr deutlichen. Diplomatie und PR sind meine Sache nicht. Wer sich öffentlich äußert, muss auch mit öffentlicher Kritik rechnen.Nein, ich bin nicht für Dialog mit jedermann und jederfrau und schon gar nicht für die widerspruchslose Hinnahme größtmöglicher Idiotie. Und nein, nicht jede Meinung ist relevant und auch nicht “gleich viel wert”. Das nur als Hinweis darauf, wie ich ticke, schrieb ich der Redakteurin.

Sie hat sich nicht wieder gemeldet. Schade eigentlich.

Ich las kürzlich von einem Typen, der Führungen durch ein Museum anbietet und die Teilnehmer seiner Führungen beschimpft, wenn sie blöde Fragen stellen oder keine Ahnung von Kunst haben. Und dass diese Führungen regelmäßig ausgebucht und Kult geworden sind, weil die Besucher das gut finden. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Leute mir schreiben, um von mir beschimpft zu werden. Anders kann ich mir den Blödsinn, den ich erhalte, nicht erklären. Ich stelle mir vor, wie sie meine Antworten sammeln und sich darüber freuen, wenn ich sie mit schönen (oft österreichischen, denn die haben die schönsten!) Schimpfwörtern bedenke.

Ich denke, vielleicht sollte ich doch die “Leserbetreuung” für ein Medium übernehmen!

Von deutschen Eigenheiten

Kürzlich ist ein Buch erschienen, das heißt: “Deutsche Dogmen. Von Asyl bis ziviler Ungehorsam”. Der FAZ-Journalist Reinhard Müller setzt sich darin mit 20 deutschen Dogmen - und was er als solche erkennt - auseinander. Die Haltung zu Atomkraft kommt darin vor, das Gendern natürlich, ebenso aktuelle politische Themen wie Bürgergeld und Wehrdienst.

Das Ganze wird kritisch auseinandergenommen, und man kann es sich denken: aus bürgerlich-konservativer Perspektive. Nun wird es manche geben, die das sofort ablehnen, so wie sie grundsätzlich bei Dieter Nuhr wegzappen. Ich halte das für falsch. Ich bin der Überzeugung, dass man ein umfassendes Weltbild und eine Horizonterweiterung nur erreicht, wenn man sich mit möglichst vielen Sichtweisen beschäftigt. Es muss ja nichts Extremistisches sein, aber die eine oder andere Provokation sollte man schon verkraften.

Mit Reinhard Müller stimme ich in vielen Dingen überein, in manchen nicht, aber ich halte das Buch für anregend und deshalb lesenswert. Und wenn’s am Ende nur dazu führt, dass man sagt: ‘Ich sehe das ganz anders.’ Dann hat’s wenigstens den eigenen Blick geschärft.

Der Falsche sagt das Richtige…

Habe einen Ausschnitt aus Dieter Nuhrs Jahresrückblick (Opens in a new window) in den “sozialen” Medien geteilt, jenen Teil, in dem er sich kritisch über Linke und Islamisten und ihre “pro-palästinensischen” Demos äußert. Ich stimme ihm in seiner Kritik zu. Das sehen viele andere auch so. Selbst die, die ihn kritisch sehen, sagen zum Teil: ‘Stimme ihm oft nicht zu, aber hier schon.’

Aber dann gibt es die, die ausdrücklich deshalb nicht zustimmen wollen, weil Nuhr es sagt. Die es, wie sie zum Ausdruck bringen, inhaltlich möglicherweise richtig, jedenfalls nicht falsch finden, was er sagt, aber nicht mögen, wer es sagt. Es ist absurd.

Übrigens genauso absurd wie der Umstand, dass man ihn für einen “Rechtspopulisten”, einen “Rechtsextremisten”, einen “Wegbereiter der AfD” hält; wer so etwas sagt oder schreibt, hört ihm nicht zu. Man sollte sich nur mal den erwähnten Jahresrückblick anschauen, da bekommt die '“AfD” genauso ihr Fett weg. Aber was soll’s, das passt offensichtlich nicht in die vorgefertigte Meinung.

Ähnlich absurd ist das Konzept der “Kontaktschuld”: Man wird kritisiert, wenn man die falschen Leute trifft. Und wenn es dann auch noch Fotos davon im Netz gibt - ganz schlimm! Man wird dann mit denen in eine Schublade gesteckt.

Dabei kommt es, natürlich, auf den Kontext an. Wenn man jemanden trifft, um ihm zuzuhören, ihn kennenzulernen, möglicherweise auch, um mehr Wissen und eigene Anschauung zu erlangen, um seinen Blick zu schärfen und vielleicht auch die eigene Position zu korrigieren, um den Blick zu schärfen - siehe Buchempfehlung oben - oder auch um gezielter und besser kritisieren zu können, ist gegen solche Treffen nichts einzuwenden. Im Gegenteil, sie sind wünschenswert.

Solange man sich nicht gemein macht, ist alles erlaubt. Gerade für Berichterstatter. Selbstverständlich kann, soll, darf man sich als Journalist mit Hamas-Leuten treffen. Wenn man deren Sichtweisen aber unkritisch übernimmt, wenn man gar zu Aktivisten für ihre Sache wird, wenn man sie nicht kritisiert, weil man möglicherweise mit ihnen sympathisiert oder auch nur deren Gegner nicht mag, ist das ein Problem.

Das Richtige nicht zu tun aus Angst vor Applaus von den Falschen und sich nicht dafür interessieren, was gesagt wird, sondern zuerst nur dafür, wer es sagt, das führt dazu, dass Menschen sich von Politik abwenden, es führt letztlich zum Erstarken von Extremisten. Leider hat diese Erkenntnis sich in Teilen der deutschen Politik, aber auch anderswo, nicht durchgesetzt.

Schade.

Ein norddeutsch-österreichisch-pakistanisches Festessen!

Zum Schluss noch etwas sehr Erfreuliches: ein Rezept eines Gerichts, das wahrlich Norddeutschland, Österreich und Pakistan miteinander vereint und damit mein Lieblingsessen ist! Nämlich: Linsen-Kohlsprossen-Eintopf mit Mettenden!

Für alle Nichtösterreicher: Kohlsprossen sind Rosenkohl.

Hier also das Rezept:

Zutaten:
1 gehackte Zwiebel
2 Mettenden, in kleine Würfel geschnitten
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Karotten, in Scheiben geschnitten
1 Dose gehackte Tomaten
2 bis 3 Lorbeerblätter
2 bis 3 Knoblauchzehen
1 Teelöffel Paprikapulver
500 Gramm Kohlsprossen, gewaschen, von den äußeren Blättern befreit und halbiert
200 Gramm rote Linsen (Daal)
1 Liter Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
In einem großen Topf Zwiebeln und Mettendenwürfel (natürlich aus Norddeutschland) in Sonnenblumenöl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Karottenscheiben dazugeben und für weitere fünf Minuten braten, bis die Karotten weich sind. Knoblauch und Paprikapulver einrühren, etwa eine Minute weiterkochen, dann gehackte Tomaten, Linsen (ich verwende welche aus Pakistan), Kohlsprossen (natürlich in meinem Fall aus Österreich), Gemüsebrühe und Lorbeerblätter dazugeben; Linsen vorher gründlich spülen. Zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit Salz (Achtung! Gemüsebrühe ist ja schon salzig!) und Pfeffer abschmecken. Dazu passt: ein gutes Baguette.

Wenn das mal kein integratives Multikulti-Fusion-Essen ist!

P. S.: Die Mettenden lassen sich auch durch Schwarzwälder Schinken, in feine Streifen geschnitten, ersetzen; und wer’s vegan mag, lässt Mettenden/Schinken einfach weg.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Lesen, Begleiten, Kommentieren, Diskutieren, für Ihre Treue und Ihre oft sehr freundlichen Zuschriften im zurückliegenden Jahr! Manche unterstützen die “Erbaulichen Unterredungen” durch eine Mitgliedschaft, das freut mich natürlich besonders und macht die Arbeitszeit dafür möglich.

Die nächste Ausgabe der “Erbaulichen Unterredungen” erscheint am 4. Jänner 2026 (für die Deutschen: 4. Januar 2026). Frau Dr. Bohne und ich wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten, erholsame Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Auf bald, herzliche Grüße,

Ihr Hasnain Kazim (mit Böhnchen)

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