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Nein, Xavier Naidoo hatte nicht recht!

„Menschenhändler? Sexuelle Ausbeutung? Perverse Superreiche und ihre teuflischen Machenschaften? Steht doch alles in den Epstein-Files! Xavier Naidoo hatte recht! Immer mehr Verschwörungserzählungen werden wahr!!!“

So oder so ähnlich liest man es momentan häufig. Die Telegram-Fraktion ist seit dem Epstein-Skandal in „Wir haben es euch doch gesagt“-Stimmung.

Warum das konspirative „I told you so!“ nicht zutrifft, warum Xavier Naidoo & Co nicht recht hatten und warum Verschwörungserzählungen auch nach der Veröffentlichung immer weiterer Epstein-Dokumente eine denkbar schlechte Methode der Weltbeschreibung und der Erkenntnis sind, darum geht es im heutigen Artikel.

 

Eckstein, Eckstein

Zunächst einmal fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Es gibt Verschwörungen. Dass sich eine Gruppe von Menschen zusammentut, im Geheimen agiert und mit mal mehr, mal weniger aktiver Geheimhaltung und Täuschung ihren Zielen nachgeht (meist den menschlichen, allzu menschlichen Zielen, also Geld, Macht, Einfluss), das kommt durchaus vor. Denken wir an den sogenannten „Abgasskandal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“. Spätestens im Jahr 2015 wurde bekannt, dass einige Autohersteller (u.a. VW) gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte für Autoabgase durch illegale Manipulation umgingen. Und spätestens seit Edward Snowden (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wissen wir, dass mächtige Geheimdienste im Namen ihrer Regierung – im Fall Snowden der USA – sehr skrupellos, geradezu wahllos sind in ihrer Überwachung, und dass weder Bürgerrechte noch Datenschutz sie in irgendeiner Weise stoppen oder sie hindern an ihrer mitunter eindeutig verfassungswidrigen Arbeit. Und wer daran zweifelt, dass sich Wladimir Putin, und mit ihm der Putinismus, stets nur mit lauteren, legalen, transparenten Methoden Macht und Einfluss sichern, der zweifelt zu Recht. Nicht alles liegt offen zutage, manches geschieht im Verborgenen.

Jetzt also Epstein. Und Xavier Naidoo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Der Schmusesänger der 90er und frühen 2000er, der in der Corona-Pandemie über Jahre hinweg menschenfeindliche Erzählungen auf Telegram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) postete. Knallharten Antisemitismus (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), widerwärtiges Zeug.

https://cemas.io/blog/naidoo-telegram/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

Es gab miserablen Impfgegner-Rap (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Und Geschwafel über Adrenochrom, angebliche satanische Blutrituale. Verstört vor der Kamera geheult (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wurde auch mal. Dann erschien 2022 ein vermeintliches Entschuldigungsvideo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) von Naidoo auf YouTube. „Ich habe erkannt, auf welchen Irrwegen ich mich teilweise befunden habe“, sagte Naidoo unter anderem. Viele, ich inklusive, zweifelten damals am plötzlichen Gesinnungswandel und sagten: Abwarten. Distanzierung ist kein einmaliges Sorry-Video, Distanzierung und Entradikalisierung sind lange, oft kräftezehrende Prozesse, die einiges an Willen und Anstrengung voraussetzen.

Naidoo wieder im Schwurbelmodus

Nun haben wir abgewartet und es stellt sich heraus: Die Entschuldigung des Showman Naidoo war nur Show.

Die Tagesschau spricht von einer „Kehrtwende von der Kehrtwende (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“. Die Konspirationskanone ist zurück! Und zwar volle Kanne:

„Wir reden hier von Menschenfressern. Wir reden nicht von normalem Sextrafficking und jungen Frauen. Die fressen unsere Babys”, sagte der Sänger Xavier Naidoo in die Mikrofone der Journalisten und Streamer - offenbar in Anspielung auf die Epstein-Affäre. Auch die deutschen Politiker und die Justiz seien in Pädophilenringen verstrickt, glaubt Naidoo: „Bis mir was anderes bewiesen wird, muss ich leider davon ausgehen.””

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/naidoo-epstein-100.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Der 54-jährige Musiker ist wieder vollends im Schwurbelmodus. Und wieder zurück auf den Bühnen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), wieder zurück auf den Aluhut-Demos (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Das hat Naidoo nicht gesagt, das ist Satire – gewundert hätte es allerdings niemanden. Auch Parodien seiner Verschwörungstheorien und Memes dazu (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) gibt es seit Jahren.

 

Nein, Xavier Naidoo hatte nicht recht

Hatten Naidoo & Co also auf irgendeine Weise recht? Diese Frage beschäftigt nicht nur mich, sondern momentan viele. Die kurze Antwort lautet schlicht: „Nein“. Naidoo & Co hatten nicht recht.

Die interessantere Antwort ist etwas länger.

Ich schließe mich der Psychologin und Verschwörungstheorie-Expertin Lea Frühwirth (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) an, die im Gespräch mit der FAZ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) sagt:

„Frau Frühwirth, Sie sind Psychologin und Senior Researcherin beim gemeinnützigen Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), in dem sich Fachleute für Verschwörungserzählungen organisiert haben. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Verschwörungserzählung, die durch die Epstein-Files belegt wurde?

Pauschal würde ich sagen: Nein. Grundsätzlich gibt es ein verschwörungsideologisches Milieu, in dem schon lange das allgemeine Narrativ kursiert, dass es mächtige Kreise gibt, die im Verborgenen Kinder missbrauchen, vielleicht auch töten oder sogar essen. Da gibt es jetzt Überschneidungen. Das Problem ist: Wenn so etwas herauskommt wie im Fall Epstein, das wirklich passiert und belegt ist, reagiert dieses Milieu mit Behauptungen wie: „Wir haben es euch schon immer gesagt.“ Und daraus wird dann abgeleitet, dass sie mit allem recht hatten, was sie behauptet haben. Wenn das jetzt öffentlich verfängt, wird man diesem Milieu künftig mehr Gehör schenken, weil man glaubt: Na ja, da hatten sie jetzt irgendwie mal recht. Das heißt aber nicht, dass sie mit allem recht haben, ganz im Gegenteil. In diesem Milieu geht es weniger um Belege und Fakten, sondern darum, dass man aufgrund eines Gerüchts oder eines Bauchgefühls Annahmen trifft, von denen man dann völlig überzeugt ist. Und dann sucht man sich dazu passende Informationsschnipsel.“

 

veranstaltung

Am 10.3. habe ich eine Veranstaltung in Hanau! Thema ist: Wie finden wir zusammen im Zeitalter politischer Polarisierung?”

Ich bedanke mich vielmals für die Einladung der Kathinka-Platzhoff-Stiftung und hoffe, ihr kommt vorbei!

(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)https://www.kp-stiftung.de/was-wir-tun/bildungsangebot-fuer-alle-generationen/familienakademie/veranstaltungen#/de/classes/view/64 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
werbung ende

 

Lea Frühwirth (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zeigt uns hier mehrere Gründe auf, angesichts des konspirativen „Told you so“-Arguments skeptisch zu sein.

Verschwörungsnarrative funktionieren grundsätzlich anders als wissenschaftliche Erzählungen und empirisch fundierte Beschreibungen der Welt. Wo der Wissenschaftler oder die Wissenschaftlerin Hypothesen bildet und diese, je nach den Methoden der eigenen Fachdisziplin, verifiziert oder falsifiziert (oder zumindest genau erörtert, was für sie spricht und was dagegen), so neigen Verschwörungstheoretiker zu einer sehr einseitigen Betrachtung der Wirklichkeit. Ihre Konklusion steht nämlich zu Beginn der „Untersuchung“ fest (die ich hier deshalb bewusst in Anführungszeichen schreibe, weil es keine echte Untersuchung ist, sondern eine Pseudo-Untersuchung). Und diese Konklusion lautet immer: „Wir werden getäuscht. Wir werden belogen. Mächtige Eliten kontrollieren das Geschehen.“

 

Der Zweifel läuft Amok

Das ist das verschwörungstheoretische Einmaleins.

Wenn in einem Fall wie im Fall Epstein herauskommt, dass mächtige Eliten – und zu solchen zählen wir Milliardäre, aktive (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder ehemalige (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Präsidenten oder ehemalige Prinzen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) allemal – sich wirklich massiv falsch verhalten, Straftaten begehen, Menschen missbrauchen, dann empört uns das komplett zu Recht.

Die Verschwörungstheorie als vermeintliche Erkenntnismethode wird dadurch jedoch kein Stück legitimiert.

Die Verschwörungstheorie nimmt stets nur zur Kenntnis, was sie bestätigt (siehe „Bestätigungsfehler (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“). Das konspirative Denken nimmt das als Grundvoraussetzung, was es eigentlich beweisen will (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) („Wir werden getäuscht“). Darin liegt ein wesentlicher logischer Fehlschluss. In der Naidoo-Logik wird alles, was ins eigene Weltbild passt, zum eingezahlten Punkt auf dem eigenen Recht-Gehabt-Konto – und alles, was dagegenspricht, wird flächendeckend ignoriert. Weder sind Verschwörungstheoretiker ernstzunehmende Diskurspartner, noch ist ihre Erkenntnismethode der Wirklichkeitsbeschreibung angemessen. Sie beginnt und endet in einem gefühligen Subjektivismus, der wissenschaftliche Fakten großzügig ausblendet zugunsten der eigenen vermeintlichen Rechthaberei (dass diese verschwörungstheoretische Pseudo-Rechthaberei selbst dann nicht aufgegeben wird, wenn alle wissenschaftliche Empirie gegen sie spricht, sehen wir an Erzählungen wie der Flachen Erde oder der Klimawandelleugnung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)). Wen es weiterführend interessiert: Diese Argumente führe ich aus in meinem Buch Wahrheit und Verschwörung –  Wie wir erkennen, was echt und wirklich ist (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Gesunde Skepsis richtet sich faktisch an der Wirklichkeit aus und erkennt fachliche und wissenschaftliche Expertisen sowie Autoritäten an. Ganz nach dem Motto: Du kannst deine eigene Meinung haben, nicht aber deine eigenen Fakten.

Der Verschwörungstheoretiker hingegen behauptet einfach, was er will; der verschwörungstheoretische Zweifel läuft Amok, oft im Dienst der eigenen Selbstüberhöhung und der individuellen Selbstversicherung. „Ich sehe was, was du nicht siehst“ lautet das Motto der konspirativ Verblendeten. In meinem Buch nenne ich das „toxischer Zweifel“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Der toxische Zweifel produziert nicht Erkenntnis, sondern Unsinn (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Interessanter als das, was Verschwörungstheoretiker so sagen, ist warum sie es sagen. Die Bedürfnisse, Wünsche, nicht zuletzt Ängste dahinter. Das sieht auch Lea Frühwirth im FAZ-Interview (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ähnlich:

„Der Glaube an Verschwörungserzählungen hat psychologische Gründe, die sehr menschlich und nachvollziehbar sind – gerade in einer Pandemiephase. Es gab eine kollektive Verunsicherung, man konnte dem nicht entkommen. Verschwörungserzählungen bieten Dinge, die Menschen brauchen: soziale Anbindung an eine Gruppe, Selbstwerterhöhung, eine Ordnung der Welt in Strukturen, die sich wieder bewältigbar anfühlen – in einer Zeit, in der wir alle überfordert waren.“

Es ist daher nicht verwunderlich, dass jemand wie Xavier Naidoo, der sein Leben lang viel Applaus für sein künstlerisches Schaffen geholt hat, ebenso den Applaus von hunderttausend Mitgliedern einer Telegram-Gruppe mitnimmt. Wahr macht das den dort verbreiteten Unsinn, den Hass und die Vorurteile deswegen nicht. Im Gegenteil: Die Verschwörungstheorie bleibt ein durchweg defizitäres Erkenntnisinstrument, das vor allem der eigenen Selbstaufwertung gilt. Der Verschwörungstheoretiker will klug, clever und die Dinge durchschauend wirken (auch beim Blick in den Spiegel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)). Auf der Strecke bleibt dabei meist: Die Wahrheit.

Für Lea Frühwirth ist die Wahrheitssuche auch eine Frage konstruktiver Zielrichtung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre):

Aber wo kann man die Grenze zur Verschwörungstheorie ziehen? Wenn zum Beispiel jemand sagt: Ich bin überzeugt, dass Jeffrey Epstein umgebracht wurde und sich nicht das Leben genommen hat, ist das nicht belegt, aber doch auch nicht völlig abwegig.

Es ist die Frage, was Sie mit dem Begriff „Verschwörungserzählung“ assoziieren. Das Beispiel ist zunächst einmal eine klassische Verschwörungserzählung, weil behauptet wird: Eine mächtige Gruppe tut im Verborgenen böse Dinge. Das ist grundsätzlich möglich. Es gibt Verschwörungen, es gab Verschwörungen. Und dort, wo Unrecht geschieht – wie im Fall Epstein – muss das aufgeklärt werden. Der Unterschied ist: Wie gehe ich damit um? Bin ich getrieben von dem Wunsch, möglichst nah an die Fakten zu kommen, um den Sachverhalt zu klären? Und bin ich bereit, meine Ansicht zu verändern, wenn sich neue Hinweise ergeben? Oder bin ich aus irgendeinem Grund überzeugt, dass „da etwas ist“, und es muss jetzt auch so sein? Kognitiv neigen wir dazu, nur die Informationen wahrzunehmen, die uns bestätigen – auch weil es den Selbstwert schützt. Es ist unangenehm, zu merken: Ich habe mich verrannt, da ist vielleicht nichts. Entscheidend ist also: Führt meine Herangehensweise zu einer produktiven Auseinandersetzung, die am Ende zu Erkenntnissen führt – oder nicht?”

Die Naidoos dieser Welt und jene, die sie beklatschen, sagen uns mit ihren konspirativen Aussagen mehr über sich als über die Welt. Sie haben sich verrannt – und sind gleichzeitig nicht willens (oder fähig), dies anzuerkennen. Ihre Erkenntnismethode hat erkennbare Defizite. Ihr Wahrheitsbegriff ist schwach, ihre Erkenntnistheorie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) hat Löcher.

Die Tatsache, dass auch eine kaputte Uhr zweimal am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt, ändert nichts daran, dass sie vor allem eines ist: kaputt.

Viele Grüße,

Jan

 

Weiterführende Links:

 

1.

Das CeMAS (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (Center für Monitoring, Analyse und Strategie) bietet einen guten, kritischen Blick auf die Szene der Verschwörungsideologen:

„CeMAS bündelt als gemeinnützige Organisation interdisziplinäre Expertise zu Themen wie Verschwörungs­ideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Durch systematisches Online-Monitoring und moderne Studiendesigns analysiert CeMAS aktuelle Entwicklungen, um daraus innovative Strategien abzuleiten.“

https://cemas.io/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

2.

„Durch die Epstein-Akten haben Verschwörungserzähler Konjunktur. Expertin Lea Frühwirth erklärt im Interview, was deren Ansichten von gesunder Skepsis unterscheidet – und warum jeder leicht getäuscht werden kann.“

Hier geht es zum ganzen Interview mit Lea Frühwirth (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre):

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/expertin-im-interview-zu-epstein-files-hatten-die-verschwoerungserzaehler-recht-200572187.html?campID=SCL-EAu2500004577&utm_campaign=feed&utm_medium=referral&utm_source=later-linkinbio (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

3.

Autorin und Publizistin Katharina Nocun (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) beschäftigt sich ebenfalls mit Verschwörungserzählungen und mit der Frage, warum Naidoo nicht recht hatte (wer das Vertrauen in die Urteilskraft seiner Mitmenschen verlieren möchte, liest die Kommentare unter dem YouTube-Video):

https://www.youtube.com/watch?v=XCoSmxWTO7w (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

4.

Ebenfalls lesenswert: Die Artikel „Niemand schuldet Xavier Naidoo eine Entschuldigung“

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/niemand-schuldet-xavier-naidoo-eine-entschuldigung-159769/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Und: „Epstein-Files: Warum Xavier Naidoo nicht "mit allem recht hatte"“

https://www.zdfheute.de/politik/epstein-files-xavier-naidoo-verschwoerungsideologie-kannibalismus-faktencheck-100.html (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

5.

Wer unter Konflikten mit Menschen leidet, die Verschwörungstheorien anhängen und/oder sich anderweitig weltanschaulich radikalisieren, kann sich an die Beratungsstelle Veritas (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wenden (zur Transparenz: ich bin Mitglied im wiss. Beirat von Veritas):

https://www.veritas-berlin.de/de/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

 

6.

Auch ich beschäftige mich nicht erst seit gestern mit dem Thema Verschwörungstheorien. Ihr findet zwei Podcastfolgen, einmal mit der Beratungsstelle Veritas (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und einmal mit Kulturwissenschaftler Michael Butter (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) auf Podigee (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und allen möglichen Plattformen. Ebenso schrieb ich schon Beginn der neuen Amtszeit von Trump über Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Mein Buch zum Thema (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) gibt es selbstverständlich auch (auf Steady auch signiert).

 

7.

Ich war bei Christopher Braucks zu Gast, in seinem durch und durch empfehlenswerten Podcast "Natürliche Ausrede" (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Danke für die kurzweilige Zeit (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), lieber Chris!

http://ausrede-podcast.de/na276_skudlarek/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Es wurde ein Gespräch über spanische Rentnerinseln, den Vertrauensverlust in Institutionen und die Aushöhlungen von Institutionen durch autoritäre Akteure, über Steuerflucht nach und kriegsbedingte Flucht aus Dubai, über Peter Thiel, Niccolò Machiavelli, Hasskommentare und Konfliktminimierung, über Voyeurismus, Freiheitsbegriffe und die Frage, was wir von der Politik erwarten (können). Natürlich auch auf Spotify (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) & Co!

https://open.spotify.com/episode/4nzF4pboxFnXW4kFQXTaZg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Da Chris regelmäßig grandiose Gäste hat und ein kluger, kurzweiliger Gesprächspartner ist, rate ich dazu, dem Podcast auf der Plattform deiner Wahl reinzufolgen (Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)gibts auch)!

Darüber hinaus leben unsere Podcasts von eurem Support, in welcher Form auch immer. Daher auch den Podcast von Chris teilen, empfehlen, kritisieren, oder vielleicht sogar auf Steady supporten:

https://steady.page/de/napodcast/about (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

8.

Über Kunst, Künstler und was passiert, wenn ehemalige Helden auf Abwege geraten oder sich radikalisieren (und ob die Trennung zwischen Künstler und Werk jemals wirklich gelingt), das war letztes Jahr Thema zwischen mir und Kulturwissenschaftler Johannes Franzen:

https://steady.page/de/janskudlarek/posts/64f5da1b-fa7c-4267-a30f-837640d362e0 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

9.

Der Tagesspiegel hat ein Interview zum Thema:

„Der Missbrauch war real, die Täter sind bekannt, und trotzdem hat der Epstein-Skandal den Glauben an Verschwörungstheorien gestärkt. Was kann man dagegen tun? Ein Gespräch mit Kognitionsforscher Stephan Lewandowsky.”

https://www.tagesspiegel.de/wissen/die-machtigen-um-epstein-hatten-verschworungstheoretiker-doch-ein-bisschen-recht-15315020.html?utm_source=push (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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