
Heute schreiben dir: Sara Schurmann und Leoni Bender

Liebes Netzwerk,
in der Hitzewelle der letzten Juni-Woche wurden in Deutschland neue Höchstwerte erreicht (wir sprechen hier bewusst nicht von sprachlich positiv besetzten âRekordenâ). 41,7 Grad wurden im brandenburgischen Coschen gemessen, auch in anderen BundeslĂ€ndern stiegen die Temperaturen auf um die und sogar ĂŒber 40 Grad. Die Hitze lieĂ Autobahnen aufplatzen, StraĂenbahnnetze und Oberleitungen schmelzen und legte KĂŒhlanlagen in SupermĂ€rkten lahm.Â
FĂŒr den Bundeskanzler kein Grund, sich öffentlich zu Ă€uĂern. Die Frage, ob Friedrich Merz (CDU) das Thema zur Chefsache machen werde, moderierte Regierungssprecher Stefan Kornelius ab (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre): âEs ist ein extremes Wetter, wir wissen das, und eine Chefsache wird das Wetter nicht Ă€ndern.â Es gebe gute HitzeschutzplĂ€ne, die Klimastrategie der Bundesregierung wirke.Â
Viele Mitarbeitende im Gesundheitssektor sehen das wohl anders: Dem Statistischen Bundesamt zufolge (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) liegen die Sterbezahlen in der Zeit Hochrechnungen zufolge etwa 30 Prozent ĂŒber dem durchschnittlichen Wert der Vorjahre. In der Woche der extremen Hitzewelle starben in Deutschland demnach etwa 23.700 Menschen â etwa 6.800 mehr als noch zwei Wochen zuvor. Ein Diskurs darĂŒber? Fehlt.
Es ist gar nicht so leicht, jetzt die Kurve zu bekommen, hin zu dem, was wir eigentlich in diesem Newsletter thematisieren wollten: Dass es das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland jetzt schon seit fĂŒnf Jahren gibt! Die Hitzewelle â und die aus unserer Perspektive durchschnittliche Berichterstattung dazu (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) â zeigen: Es braucht uns und euer Engagement weiterhin.
Um die (viele ehrenamtliche) Arbeit zu wĂŒrdigen und zu feiern, haben wir Kolleg*innen aus dem Kernteam gefragt: Was war euer Highlight in fĂŒnf Jahren Netzwerk Klimajournalismus?Â
âMein Highlight war eigentlich direkt unser Kick-Off auf Zoom am Donnerstag, 8. Juli 2021. Es waren einfach ĂŒber 200 Kolleg*innen da?! Das Signal ganz eindeutig: Es braucht ein Netzwerk Klimajournalismus.â â Leonie Sontheimer
âBei Otto-Lenghi-Radicchio und Netzwerk-Recherche-Pommes Menschen kennenlernen, die die Leidenschaft fĂŒr besseren Journalismus und einen unermĂŒdlichen Zweckoptimismus teilen.â â Paul Meerkamp
âEines meiner Highlights ist, dass das Kernteam jetzt nach fĂŒnf Jahren nochmal so gewachsen ist und so viel neue (und alte) ehrenamtliche Power in den Newsletter und den brandmelder flieĂt. Und dass wir das zum Anlass nehmen, uns als Team und Netzwerk nochmal weiter zu verĂ€ndern â so wie wir das eigentlich immer getan haben. Das ist, denke ich, eine groĂe StĂ€rke.â â Katharina Mau
âFĂŒr mich ein Highlight: Als wir im vollen Festsaal in Hamburg auf der NR-Konferenz 2024 zum ersten Mal den Deutschen Preis fĂŒr Klimajournalismus verliehen haben â und fast das ganze Netzwerk-Kernteam dabei war đ«â â David Schmidt
âUhi, es gibt so viele tolle Momente mit euch! Vor allem auch so viele zwischenmenschliche Momente, in denen der Austausch so gut tat, dass ich tief dankbar fĂŒr unsere Runde und das Netzwerk war und bin. Aber um eins konkret zu benennen: Als wir uns in Berlin beim Notar getroffen haben und offiziell unseren Verein gegrĂŒndet haben đâ â Kristin Langen
âMein Highlight ist, dass ich bei dem Kick-Off vor fĂŒnf Jahren dabei war und ziemlich begeistert von dem, was das Netzwerk vorhat! Leonie und ich hatten beide ein Baby im Tragetuch und hĂŒpften auf dem Pezziball. Ich hatte damals keine KapazitĂ€ten, aktiv zu sein, umso schöner, dass ich jetzt mit dabei bin.â â Veronika Rivera
âMein Highlight war, als wir den brandmelder aufgesetzt haben und innerhalb kĂŒrzester Zeit ein komplett neues Team entstanden ist, das unter David und Inga innerhalb von sechs Monaten eine Redaktion und ein neues Medium gelaunched hat, das regelmĂ€Ăig veröffentlicht und auf die VersĂ€umnisse der Klimaberichterstattung in Deutschland konstruktiv aufmerksam macht!â â CĂ©line Weimar-Dittmar
âMir fallen mehrere ein: Ein Highlight war der erste offizielle Zoom-Call des Netzwerks â am Abend des Tages, an dem ich meine erste Klimaseite bei der SaarbrĂŒcker Zeitung abgeliefert habe. đ„° Und dann der Moment unmittelbar nach der Verleihung des ersten Klimajournalismus-Preises, als JĂŒrgen Döschner und ich uns fest gedrĂŒckt haben und plötzlich die ganze monatelange Arbeit davor egal war. Weil wir uns einfach nur so ĂŒber die Veranstaltung und mit den PreistrĂ€ger*innen gefreut habenâ â Aline Pabst

đ„ Netzwerk News
Sichere dir 4.000 Euro fĂŒr deine Klima-Recherche đž
Der Backlash ist real â aber wir wollen, dass Klima wieder in den Medien auftaucht. Deshalb vergeben wir in diesem Jahr als Netzwerk Klimajournalismus zum zweiten Mal ein Stipendium fĂŒr Recherchen rund um die Klimakrise. Insgesamt betrĂ€gt die Förderung maximal 4.000 Euro.Â
Wer kann sich bewerben? Mit dem Stipendium will das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland investigative und aufwĂ€ndige Recherchen fördern. Das Recherche-Vorhaben soll eine spannende neue These oder Frage mit Bezug zur Klimakrise verfolgen. Es können Recherchen fĂŒr alle Ressorts eingereicht werden. Bewerben können sich festangestellte und freie Journalist*innen bzw. Teams mit Wohnsitz in Deutschland. Die Veröffentlichung muss in einem deutschsprachigen Medium mit Sitz in Deutschland erfolgen. Bei Bedarf stellen wir gerne eine*n erfahrenen Mentor*in zur Seite, um die Recherche zu begleiten. đ€
Die Bewerbungsfrist endet am 15. August. Weitere Infos findet ihr hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Netzwerk Klimajournalismus unterstĂŒtzt Offenen Brief zum IFG âđ»
Zusammen mit mehr als 100 Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen protestiert Netzwerk Recherche (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) mit einem Offenen Brief (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) an die Bundesregierung gegen die geplanten EinschrĂ€nkungen von Informationsfreiheit und Behördentransparenz. Die Unterzeichnenden kritisieren die ĂnderungsplĂ€ne als fatalen Einschnitt in die Pressefreiheit und einen Angriff auf eines der wichtigsten Transparenzinstrumente in Deutschland. Auch das Netzwerk Klimajournalismus hat unterschrieben. Einzelpersonen können hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) die Petition von FragDenStaat unterzeichnen.
Wir laden zum Sommerfest in MĂŒnchen â±ïž
Der Klimajournalismus-Stammtisch in MĂŒnchen lĂ€dt ein, den Sommer zu nutzen und bei leckerem Essen und guten GesprĂ€chen zusammenzukommen. Wir hoffen auf einen schönen Abend drauĂen im GrĂŒnen â falls es regnet, haben wir aber auch drinnen einen gemĂŒtlichen Raum fĂŒr uns. FĂŒr ein gemeinsames Buffet bringt bitte etwas zu essen und zu trinken mit. Geschirr und Besteck gibt's vor Ort.
Wann und wo? Am Mittwoch, 15. Juli, ab 18 Uhr in MĂŒnchen-Milbertshofen. Wer dabei sein möchte, schreibt an katharina.mau@klimajournalismus.de (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Â
Save the Date: NĂ€chster Kollegialer Check-In am 15. September đŹ
In unseren Kollegialen Check-Ins (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) ist Platz fĂŒr das, was euch aktuell bewegt â von Recherche- und Arbeitsthemen ĂŒber ethische AbwĂ€gungen und Karrierefragen bis hin zu dem Druck, den viele von uns in der Klimaberichterstattung erleben. Ihr könnt mit einem konkreten Anliegen kommen, euch einbringen, zuhören oder einfach erst einmal reinschnuppern. Weil sich das beim ersten Treffen viele von euch gewĂŒnscht hatten, lassen wir den Zoom-Raum fĂŒr einen tieferen Austausch im Anschluss einfach offen. Also, haltet euch den Termin schon mal frei! Eine Erinnerung und den Link schicken wir noch mal mit dem Newsletter im September.
Wann und wo? Dienstag, 15. September, 18 Uhr, via Zoom (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)
Einladung zum Austausch: Aktuelle Herausforderungen im Klimajournalismus đ
Unser MitgrĂŒnder Torsten SchĂ€fer lĂ€dt auch in diesem Jahr zusammen mit dem Forum fĂŒr Verantwortung zum Seminar âHerausforderungen fĂŒr den Klimajournalismus in Zeiten multipler Krisen (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)â. Vom 12. bis 14. November vermitteln Expert*innen in Nonnweiler im Saarland Hintergrundwissen zu aktuellen Herausforderungen des Klimajournalismus. Die Veranstaltung ist kostenfrei, bewerben könnt ihr euch hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).Â
đ Neues vom brandmelder

brandmelder (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) ist ein Projekt des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland. Er beobachtet die Klimaberichterstattung in deutschen Medien, ordnet sie ein und macht wiederkehrende Muster sichtbar.
âWie der NDR ein klimaneutrales Zollschiff erfandâ: (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) Eine Meldung des NDR legt geradezu Wundersames nahe: Ein Schiff mit Erdgasantrieb soll klimaneutral unterwegs sein. Was es wirklich damit auf sich hat, erklĂ€rt Hanno Böck.Â
âStiller Tod und lautes Schweigenâ: (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) WĂ€hrend Deutschland und Europa unter der schlimmsten Hitzewelle aller Zeiten leiden, ducken sich viele Politiker*innen einfach weg. Das geht nur, weil die Medien sie lassen, schreibt JĂŒrgen Döschner.
âWeglassen ist das neue Leugnenâ: (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) Wie Dekontextualisierung zur neuen Strategie der Klimaskepsis wurde â und warum sie gefĂ€hrlicher ist als offene Leugnung.
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đĄ Klimajournalismus: Unsere Empfehlungen
In unserem Netzwerk-Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Mitglieder. Einmal im Monat stellen wir hier im Newsletter eine Auswahl vor, gemeinsam mit persönlichen FundstĂŒcken.
Republik: âNachhaltige ErnĂ€hrung muss sich nicht nach Verzicht anfĂŒhlenâ
Wie interviewt man am besten eine Foodbloggerin? Indem man mit ihr kocht. FĂŒr âRepublikâ hat sich Sabrina Weiss mit Maya Leinenbach getroffen â besser bekannt als Fitgreenmind â und bei der Zubereitung von Tofu-Tacos ĂŒber ihren Weg von der 14-jĂ€hrigen Hobby-Köchin hin zu einer der bekanntesten Influencerinnen fĂŒr vegane Gerichte im deutschsprachigen Raum und erfolgreichen Unternehmerin gesprochen. Im Interview (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) spricht Maya auch ĂŒber ihren Beitrag zum Klimaschutz und wie sie versucht, Menschen jenseits der veganen und klimabewussten Bubble zu erreichen. Ein lesenswertes GesprĂ€ch, das mit groĂartigen Fotos von Jasper Walter Bastian richtig Lust aufs Kochen macht.
NDR Kultur: Green Storytelling im Film: KreativitÀtskiller oder unumgÀnglich?
Mehr GesprĂ€che an der Bushaltestelle, mehr LastenrĂ€der, mehr Second-Hand-Klamotten: Was wĂ€re, wenn Filme öfter einen nachhaltigen Lebensstil abbilden und auch Themen wie die Klimakrise sichtbarer machen? In ihrem Radiofeature âGreen Storytelling im Film: KreativitĂ€tskiller oder unumgĂ€nglich? (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)â auf NDR Kultur spricht Netzwerk-Mitglied Paula Baierlein mit Menschen, die genau das vorantreiben. Sie geht der Frage nach, inwieweit die Idee schon in der Praxis umgesetzt wird und was mögliche HĂŒrden sind. Drehbuchautorin Julia Dordel etwa ist der Meinung, dass nachhaltige Geschichten zu einem nachhaltigeren Handeln anregen. Es gibt aber auch kritische Stimmen.
Correctiv: Erst kassieren, dann attackieren: Angriff der Chemie-Lobby auf den EU-Emissionshandel
Mitte Juli will die EU ĂŒber den EuropĂ€ischen Emissionshandel entscheiden, eines ihrer wichtigsten Klimaschutzinstrumente. Konkret sollen Vorgaben fĂŒr die Industrie schĂ€rfer werden und bisherige VergĂŒnstigungen fĂŒr einen groĂen Energieverbrauch auslaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Chemieindustrie, wie Recherchen von Correctiv (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) zeigen. Anhand von Dokumenten zeigt Gesa Steeger auf, wie Vertreter groĂer Unternehmen, etwa BASF, das System schwĂ€chen wollen und milliardenschwere Entlastungen fordern â zulasten des Klimaschutzes. UnterstĂŒtzung erhalten sie dabei auch von der deutschen Bundesregierung.
Ăbermedien-Podcast: âHolger ruft an ... wegen Hitzeberichterstattungâ
âHolger ruft an ...â heiĂt der Podcast von Ăbermedien, in dem Host Holger Klein wöchentlich mit wechselnden GĂ€sten ĂŒber aktuelle Medienthemen spricht. Mit unserem Netzwerk-GrĂŒnder JĂŒrgen Döschner hat er sich der vergangenen Folge (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) die Berichterstattung ĂŒber die Hitze in Deutschland Ende Juni vorgenommen. Wo waren Medien stark, was ist zu kritisieren und bekommt das Klima nun endlich die Aufmerksamkeit, die notwendig ist? Neben strukturellen Problemen und dem Umgang mit einem möglicherweise âklimamĂŒdenâ Publikum geht es in dem GesprĂ€ch auch um unsere Arbeit als Netzwerk Klimajournalismus und das Projekt brandmelder. Eine kurzweilige Folge, die deutlich macht, was schief lĂ€uft und was noch zu tun ist â und warum wir als Klimajournalist*innen weiterhin kritisch und konstruktiv dranbleiben mĂŒssen.
đïž Wichtige Termine in den Sommermonaten
Die Klimakrise macht keine Pause, Politik und viele Organisationen im Sommer schon. Ihr habt Tipps fĂŒr den Herbst? Schreibt uns unter netzwerk@klimajournalismus.de (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
7. bis 15. Juli: Auf dem High-Level Political Forum on Sustainable Development 2026 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) der Vereinten Nationen diskutieren Mitgliedsstaaten, wie weit sie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele gekommen sind und welche Schritte als nĂ€chstes nötig sind.Â
11. Juli bis 6. September: Parlamentarische Sommerpause des Deutschen Bundestages
14. und 15. Juli: Am 5. Jahrestag erinnern mehrere Gedenkveranstaltungen an die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, u.a. mit BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier in DĂŒsseldorf.
15. Juli: Seit 2023 wird am EU-Tag fĂŒr die Opfer der globalen Klimakrise (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) jenen gedacht, die an den Folgen der Erderhitzung gestorben sind, oder unter ihnen leiden und ein besserer Schutz von Menschen und Gemeinschaften angemahnt.
17. bis 28. August: In Ulaanbaatar, in der Mongolei, findet die 17. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur BekĂ€mpfung der WĂŒstenbildung (UNCCD) (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) statt, unter dem Motto âRestoring Land. Restoring Hopeâ.
2. September: Beim Sustainable Finance Forum Leipzig 2026 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) geht es um Finanzinnovationen als SchlĂŒssel der Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft.
đą Jobs, Stipendien und Ressourcen
Der Kari Howard Fund fördert englischsprachige Projekte im narrativen Journalismus mit circa 5,000 US-Dollar. Bis zum 12. Juli können sich Frauen und nicht-binĂ€re Menschen bewerben, die seit mindestens drei Jahren im Journalismus arbeiten. Mehr Informationen findet ihr auf der Website der International Womenâs Media Foundation (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Ihr möchtet Studium und Journalismus verbinden? Das JONA-Stipendium (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) der Konrad-Adenauer-Stiftung bietet eine studienbegleitende journalistische Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert. Auch die Hanns Seidel Stiftung bietet ein studienbegleitendes Stipendienprogramm (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) an. Die Hamburg Media School unterstĂŒtzt mit Stipendien (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) in Höhe von 5.000 Euro gezielt freie Journalist*innen dabei, den berufsbegleitenden Master Digitaler Journalismus zu studieren. Bewerbung jeweils bis zum 15. Juli.Â
Der Journalismfund Europe unterstĂŒtzt lĂ€nderĂŒbergreifende Teams mit dem Environmental Investigative Journalism (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) Stipendium. Im Fokus stehen investigative Projekte, die die Umwelt und Europa betreffen. Die nĂ€chste Deadline ist der 6. August.
Bis zum 15. August könnt ihr euch auf das Stipendium des Netzwerk Klimajournalismus bewerben. Weitere Infos findet ihr hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Ihr arbeitet fĂŒr Regional- oder Lokalredaktionen? Dann ist die Correctiv Dialogwerkstatt vielleicht etwas fĂŒr euch. Hier soll Klimajournalismus neu gedacht werden, indem 25 Lokaljournalist*innen neue Formate und Strategien fĂŒr konstruktive Klimaberichterstattung entwickeln und in ihren Redaktionen testen. Ihr könnt euch bis zum 15. August bewerben, alle Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). Das Auftakttreffen findet vom 16. bis 18. Oktober 2026 auf der Correctiv Lokalkonferenz in Magdeburg statt.
Der German Renewables Award zeichnet mit dem Medienpreis BeitrĂ€ge aus, die Energiewende-Themen ausgewogen und verstĂ€ndlich darstellen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 3. September. Mehr Infos findet ihr hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).Â
10. und 11. September: An der ARD-ZDF-Medienakademie in Hannover findet erneut das Seminar âGrundlagen der Klimaberichterstattungâ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) mit Sara Schurmann statt. Am 20. November wird das Seminar âKonstruktiv ĂŒber die Klimakrise berichtenâ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) angeboten, dieses Mal als Webinar.
Das NR/Ecosia-Stipendium (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) des Netzwerk Recherche fördert investigative Recherchen im Themenbereich Klima/BiodiversitĂ€t mit bis zu 5.000 Euro. Die nĂ€chste Bewerbungsfrist ist der 30. September.Â
Die Correctiv Lokalkonferenz findet vom 17. bis 18. Oktober in Magdeburg statt. Es gibt auch einen Klima-Raum. Hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) könnt ihr euch anmelden.Â
Vom 12. bis zum 14. November veranstaltet das Forum fĂŒr Verantwortung das Seminar âHerausforderungen fĂŒr den Klimajournalismus in Zeiten multipler Krisen" (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre). In Nonnweiler im Saarland vermitteln Expert*innen Hintergrundwissen zu aktuellen Herausforderungen des Klimajournalismus.
In den kommenden Monaten könnt ihr euch auch fĂŒr das âThe Invisible Lifeâ-Stipendium (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) des Journalismfund bewerben. Gesucht sind Investigationen zu Tierwohl.
Ăber den Informationsdienst Wissenschaft erhaltet ihr als akkreditierte Journalist*innen Zugriff auf eine Expert*innendatenbank (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) mit mehr als 1.800 Fachleuten.Â
Es bleibt heiĂ: Mit dem European Heat Tracker (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) zeigt das Klimadashboard tagesaktuell, wie viele Menschen in Europa von Hitze betroffen sind.
Wie berichte ich ĂŒber Luftverschmutzung, den Pazifik oder Deep Sea Mining? Das Earth Journalism Network bietet Guides zur Berichterstattung (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) rund um Umwelt und Klima. Â
Die Energy Watch Group hat analysiert, welche Narrative die deutsche Energiepolitik in die falsche Richtung lenken. Den Faktencheck Energiewende findet ihr hier (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) (Download).
Klimafakten stellt zwei aktuelle Studien (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) vor, die untersuchen, ob Betroffene von Extremwetterereignissen KlimaschutzmaĂnahmen mehr unterstĂŒtzen. Ergebnis: Nicht notwendigerweise. Es komme darauf an, ob die Betroffenen die Verbindung zwischen diesen Wetterextremen und dem Klimawandel herstellen. Einen Einfluss darauf hat auch die Berichterstattung.
Datensatz: Das European Journalism Centre bietet ein KI-basiertes Tool (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) an, das Klimastudien prĂ€sentiert und in Zusammenhang stelltÂ
Der erste Global Justice Report (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) zeigt, wie Menschen ihre Lebensstandards erhöhen, Ungleichheiten ausgeglichen werden und die globale ErwĂ€rmung trotzdem unter 2 Grad bleiben können.Â
Das Global Investigative Journalism Network bietet LeitfĂ€den (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre), wie man investigativ zu Klimathemen recherchiert â etwa der Guide to Investigating Extreme Heat (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).
Carbon Brief hat einen neuen (kostenlosen) Newsletter: Alle zwei Wochen widmet sich âCited (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)â den neuesten Erkenntnissen der Klimaforschung.
Stipendien Laufend: Das Recherche-Collectiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre), die Open-Source Methoden beinhalten. Â
Laufend: Mit dem Work/Environment Reporting Grant unterstĂŒtzt das Pulitzer Center journalistische Berichterstattung ĂŒber die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bereich Arbeit und die Arbeitenden selbst. Besonderer Fokus liegt auf folgenden SchlĂŒsselregionen: SĂŒdostasien, Europa, Afrika und SĂŒdamerika. Hier gehtâs zur Bewerbung (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).Â
Kommt gut durch den Sommer! Wir hören uns im September wieder,
Jana, Josephine, Linda, Sara & Leoni
P.S.: Kennst du die Arbeit unserer Kolleg*innen in Ăsterreich? Der Newsletter des Netzwerk Klimajournalismus (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) Ăsterreich informiert jeden Monat ĂŒber Termine, Stipendien, Ressourcen und Klimajournalismus, der aufgefallen ist. Wir sind Fan.
P.P.S.: Wir verabschieden uns in die Sommerpause und machen im August Netzwerk-Ferien. Es war heiĂ genuuuuuuug.