
Hallo liebe Menschis,
in den vergangenen zwei Wochen hat das Buch-Projekt Fahrt aufgenommen. Außerdem sind zwei neue Gesichter für die Porträt-Reihe am Start, eines verrate ich im Newsletter. Ich war bei einem Comedy-Auftritt von Zoltan Kaszas (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (Empfehlung), habe durch einen Schreibauftrag den Jugendhilfeträger Outreach (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)kennengelernt (ebenfalls Empfehlung) und bin zwischen Geburtstagsfeierei und Todestag balanciert.
Außerdem habe ich zwei Beachvolleyball-Turniere gespielt und bin tiefer in die Action Types und deren Verbindung zu Myers-Briggs und 16Personalities eingestiegen. Ich war ja immer der Ansicht, dass mir diese Typenindikatoren im Vergleich zu Human Design viel zu wenig differenziert sind, aber in der Kombination mit den Action Types und vor allem mit konkreten Veränderungsideen, die ich im Spiel ausprobieren kann, sind sie schon ziemlich hilfreich.
Viel Spaß beim Lesen!
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Buch-News

Mein Laufwerk füllt sich aktuell mit Texten und Themen, die ich alle ins Buch einfließen lassen möchte. Darunter befinden sich kleine Anekdoten, wie ich als 14-Jährige aus Versehen im Stützpunkt-Profi-Camp gelandet bin, in der Pizzeria ein Formular ausfüllen musste und mich gefragt habe, was ein Poke ist. Außerdem wird es einen Teil über Turnierorganisation geben – von der unliebsamen Aufgabe, das zu übernehmen bis hin zu Erlebnissen mit Organisatoren, die ganze Ergebnisse von Meisterschaften gestrichen haben und mir dann mitteilten, ich könne froh sein, dass ich überhaupt mitspielen darf.
Es geht darum wie wir es schaffen, für höhere Ziele zu spielen mit Beispielen wie diesem vom vergangenen Wochenende: Da fiel mir direkt vor der Partie im Loser Baum ein, dass meine Partnerin bald wegzieht und ich nicht mehr viele Möglichkeiten haben werde mit ihr zu spielen. Die Emotion dahinter hat nochmal andere Kräfte freigesetzt, um möglichst lange im Turnier zu bleiben. Außerdem schreibe ich über Stimmen in unseren Köpfen, wie sie dort hingelangt sind, wie wir sie wieder loswerden, warum es manchmal ok ist, dass nicht alles klappt, was wir uns im Turnier vorgenommen haben und wie man bei der Organisation von Trainingsgruppen die Balance aus Struktur, Empathie und Eigenverantwortung hinbekommt.
Mein Plan ist, zu den jeweiligen Themen Geschichten zu erzählen und immer am Abschluss des Kapitels die Kernelemente zu benennen, die dazu führen, eine Situation zu verbessern: Für uns und für andere – im besten Fall für alle Seiten. Wenn ihr Ideen habt, die euch im Hinblick auf Beachvolleyball beschäftigen, lasst mir gern eure Gedanken als Kommentar hier oder auf Instagram, da werde ich dazu noch einen Post verfassen. Vielleicht schafft euer Thema es ja mit ins Buch.
Rahmen regelt: Warum gute Schiedsgerichte Spiele besser machen
In jedem Sport spielt das Schiedsgericht eine Rolle. Ich habe mich dank einer Ausbildung etwas intensiver mit dem Thema im Beachvolleyball auseinandergesetzt und habe nochmal realisiert, wie viel Spaß ein Spiel im Turnier machen kann, wenn es professionell angeleitet wird.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Die Porträt-Reihe geht weiter
Ich habe neue Porträts in der Pipeline. Ein Gespräch ist in Planung. Das andere habe ich bereits geführt, mit Dr. Elena Kiesling. Elena ist nicht nur die Autorin des Buchs „Motor Preferences for Beachvolleyball (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“, sie beschäftigt sich außerdem mit dem Human-First-Ansatz im Sport, mit Methodenvielfalt und mehrdimensionalen Identitäten. Im Porträt erfahrt ihr, warum sie so gern lernt, was sie motiviert, mit Spieler:innen zu arbeiten und den Human-First-Ansatz an Trainer:innen weiterzugeben, warum ein anderer Sport als Beachvolleyball ihre erste Liebe bleibt und auf welcher Sprache sie ihre Selbstgespräche führt. Mein Plan ist, dass ihr das Porträt im nächsten Newsletter lesen könnt. So lange könnt ihr gern in den bereits veröffentlichten Porträts schmökern.
https://steady.page/de/ninjaswelt/topics/portraits (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Rabbit-Hole Selbstreflexion
Ich hatte ja neulich großen Spaß daran, mich selbst zu analysieren und zu überlegen, welcher Action Type ich im Beachvolleyball sein könnte. Nachdem ich nun auch von Profi Elena Kiesling die dazugehörige Live-Analyse bekommen habe und wir außerdem meinen 16Personalities -Typ daneben gelegt haben, hat sich bestätigt, dass ich als Angreiferin im Beachvolleyball am besten mit Float Sets funktioniere, also mit Zuspielen, die schneller und eher waagerecht sind. Außerdem haben wir herausgefunden, welche Schulter mir Stabilität gibt und welches meine tiefer liegenden Motivationsfaktoren sind. Das fand ich besonders spannend, denn Elena war überrascht, als sie über Körpertests herausfand, dass mir neben Freiheit das Thema Sicherheit besonders wichtig ist.
https://perform-ready.com/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Ich weiß das über mich, auch durch meine Arbeit mit Human Design, aber Menschen, die mich nur von außen wahrnehmen und wissen, dass ich selbstständig bin, können sich oft nicht vorstellen, dass Sicherheit für mich so einen hohen Wert hat. Es geht aber gar nicht so sehr um finanzielle Sicherheit. Mir ist emotionale Sicherheit wichtig. Daher bemerke ich auch einen Leistungsabfall, wenn ich mich auf dem Spielfeld mit meiner Partnerin oder den Gegnern nicht wohl fühle. Das ist dann so ein Moment, in dem ich mit Bewegungs- oder Denkmustern arbeite, um meinen Zustand zu verbessern.
Ich begebe mich auch absichtlich nicht in Arbeitsverhältnisse, die zwar auf dem Papier sicher aussehen: Festes Gehalt, unbefristete Dauer – in denen sich die Zusammenarbeit aber chaotisch, wenig wertschätzend und einfach nicht nach Safe Space anfühlt. Das ist auch der Grund, warum ich gerne sichere Gruppen und Räume für die Menschen in meinem Umfeld kreiere. Ich mag, wenn alle sich angenommen fühlen und sie selbst sein können. Falls ihr auch Lust auf solch eine Analyse habt, schreibt Elena doch mal über ihre Webseite Perform Ready (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) an. Den 16Personalities-Test (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) könnt ihr auch online machen. Und wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wo ihr so über den Tag eure Energie optimal nutzt, noch mehr ihr selbst sein könnt und dabei zwischenmenschliche Beziehungen verbessert, dann schreibt mir gern für eine Human-Design-Analyse (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Der Kreislauf des Lebens
Zum Abschluss noch was persönliches: Gestern war ein multidimensionaler Tag. David hat am 22. März Geburtstag. Seit vergangenem Jahr ist es außerdem der Tag, an dem meine Freundin Romy verstorben ist, seit gestern auch der Tag, an dem die Katze von guten Freunden in den Tierhimmel entschwand. Es ist ein komisches Gefühl, die auf den ersten Blick widersprüchlichen Ereignisse: Geburtstagsparty und Todestag zu vereinen. Und gleichzeitig gehören sie in denselben Kreislauf. In vielen Kulturen werden die Toten auch weniger betrauert als bei uns, sondern vielmehr zelebriert – so ähnlich wie am Geburtstag. Der Tod gehört genauso zum Leben wie die Geburt und trotzdem fühlt es sich gegensätzlich an, weil man die Menschen und Tiere, die nicht mehr da sind, zwar auch feiern kann und dankbar ist für die gemeinsame Zeit, sie aber dennoch vermisst. Ich nehme solche Gedanken gern als Anlass, den Menschen, die noch hier sind, zu sagen, wie schön ich das finde: Danke, dass es euch gibt, dass ihr es bis hierhin geschafft habt und mich dadurch mit motiviert, diesen Newsletter zu schreiben.

Den nächsten Newsletter schicke ich am Ostermontag, 06. April 2026.
Wir können uns für weiteren Austausch auch gern auf meinem LinkedIn-Profil (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)oder via Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vernetzen.
Sonnige Grüße,
eure Ninja
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