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#116 #Natur #Klimagefühle #Forschung

Wenn der Wald zum Escape-Room wird

Zeit im Grünen zu verbringen, sei gut für Körper und Geist, heißt es überall. Aber manche Menschen haben Angst vor der Natur – und es könnten immer mehr werden.

Stell Dir vor, Du steigst auf Dein Rad und fährst raus ins Grüne. Du spazierst durch den Wald, hörst den Vögeln zu und beobachtest die Sonnenstrahlen, die durch die Baumkronen fallen. Fühlst Du Dich auch allein schon bei der Vorstellung direkt entspannter? 

Ich dachte immer, allen würde es so gehen. Immerhin haben unzählige Studien (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) die positiven Effekte belegt, die Natur auf unsere Gesundheit hat. Aber bei vielen löst der Gedanke daran, Zeit im Grünen zu verbringen, offenbar Stress aus. 

Für sie gleicht der Wald mit seinen dunklen Schatten, den knackenden Ästen und dem ganzen Gekrieche am Boden wohl eher einem Escape Room. Bloß schnell weg von hier, zurück zum vertrauten Hupen der Autos und in die eigenen vier Wände, wo es warm und sicher ist. 

Dieses Phänomen hat einen eigenen Namen: Biophobie. Wörtlich übersetzt heißt das so viel wie die „Angst vor dem Leben“. Ich habe es bisher kaum für möglich gehalten, dass viele Menschen die Natur aktiv meiden. Dabei ist das Problem viel größer, als ich dachte.

Bisher haben sich nur wenige Forscher*innen dem Phänomen gewidmet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Die Studien, die es gibt, zeigen aber, dass Biophobie künftig weltweit zunehmen könnte. Das könnte zu einem regelrechten Teufelskreis führen, mit Folgen für unsere Gesundheit, den Naturschutz und sogar für die Beziehungen zwischen Menschen. Aber von vorne.

Achtung, Hagebutten!

Wenn ich ehrlich bin, kann ich Anzeichen von Biophobie auch bei mir erkennen. Einen großen Tausendfüßer in die Hand zu nehmen, würde mich schon einiges an Überwindung kosten und um dicke Spinnen mache ich lieber einen Bogen.

Manche dieser Ängste sind nachvollziehbar – die vor großen Raubtieren oder potenziell giftigen Tieren wie Spinnen und Schlangen zum Beispiel. Biophobie bezeichnet aber auch Ängste, die darüber hinausgehen und oft völlig irrational sind. Zum Beispiel, wenn sich Menschen vor komplett harmlosen Tieren fürchten. 

Ein drastisches Beispiel für Biophobie liefert Susanne Sigl. Die Umweltpädagogin aus Köln unternimmt mit Kindern Ausflüge in den Wald. Sie sagte dem Deutschlandfunk (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre): Wenn sie die Kinder bittet, Äste zu suchen, fassen manche die Äste nur mit Taschentüchern an. Andere kommen mit leeren Händen zurück. Keines der Kinder würde überhaupt auf die Idee kommen, Käfer oder Würmer zu berühren.

Die Natur ist Lava. Oder wie es Deichkind ausdrückt: „Hier versau ich mir den Look und die Hagebutte juckt, Dornen schneiden an meinem Bein rum.“

https://www.youtube.com/watch?v=C1wKQUFuzng (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Städte mit Ekelfaktor

Wissenschaftler*innen der Universität Lund veröffentlichten vor kurzem die erste große Übersicht (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zur Biophobie-Forschung. Darin werteten sie 196 Studien zur Angst vor Leben aus. Das Ergebnis: Wenn wir nicht schnell gegen Biophobie vorgehen, befürchten die Forscher*innen, dass sich die Beziehung zwischen Menschen und Natur künftig immer weiter verschlechtern wird.

Als Hauptgrund für die zunehmende Biophobie nennen die meisten Studien den schwindenden Naturkontakt. Es ist quasi eine Angst vor dem Unbekannten: Wer selten im Grünen ist und kaum mit anderen Lebewesen in Berührung kommt, wird argwöhnisch und unsicher.

In der Folge meidet man die Natur immer mehr, was wiederum die Biophobie verstärkt. Eine Art Teufelskreis, der von anfänglicher Distanz zu aktiver Ablehnung führt.

Dieser Teufelskreis wird durch verschiedene Faktoren angestoßen. Dazu zählen die Einstellungen und die Kenntnisse der Menschen: Wer wenig über die Natur weiß oder sie ohnehin schon nicht sehr schätzt, wird seine Erfahrungen im Grünen eher als negativ erleben. 

Shoutout

Wie würdest Du dir das beste Europa aller Zeiten vorstellen? Katja Sinko und Peter Jelinek haben darüber gerade ein ganzes Buch geschrieben. Zu ihren Ideen gehören eine EuropaCard für klimafreundliche Mobilität und ein Bürger*innenpostfach statt Bürokratiefrust. Wir finden, es könnte keine bessere Zeit geben, um Europa mit solch unerhörten Ideen neu zu denken und zu beleben.

(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Der Shoutout ist eine bezahlte Kooperation mit dem oekom Verlag. 

Ein weiterer Faktor ist die Urbanisierung. Wenn man sich fast nur in den eigenen vier Wänden, im Büro oder im Auto aufhält, spielt Natur eben kaum eine Rolle. Man schneidet sich vom richtigen Leben ab.

Eine Studie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) im Journal „People and Nature“ analysierte weltweite Internetsuchen und stellte fest, dass das Suchvolumen zu Biophobien in den letzten beiden Jahrzehnten stetig angestiegen ist. Je mehr Menschen in Städten wohnen, desto öfter wurde nach Biophobien gesucht – wie etwa Apiphobia (Angst vor Bienen), Anthophobia (Angst vor Blumen), Acarophobia (Angst vor Insekten und Stichen).

Zwei andere Forscher aus Tokyo formulierten die „Urbanisation-Disgust (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“-Hypothese: Sie konnten nachweisen, dass sich Stadtbewohner*innen eher vor Insekten ekeln als Menschen auf dem Land.

Der Urbanisierungs-Ekel ist ein wesentlicher Grund, warum Forscher*innen befürchten, dass Biophobie zunehmen wird: Prognosen zeigen, dass bis 2050 über zwei Drittel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) der Weltbevölkerung in Städten leben werden.

Gelernte Ängste

Auch soziale Einflüsse führen zu Biophobie, zum Beispiel, wenn Mitmenschen von negativen Erfahrungen berichten. Eine Freundin erzählte mir mal davon, wie sie nachts einen Schluck aus ihrem Wasserglas nehmen wollte und dabei einen Weberknecht in den Mund nahm, der es sich im Glas bequem gemacht hatte.

Danach musste ich mir immer wieder ausmalen, dass mir das vielleicht auch passieren könnte – vor allem beim Campen, kurz vor dem Einschlafen. Dabei hatte ich vorher eigentlich nie ein angespanntes Verhältnis zu Weberknechten. 

Wir können Biophobie also weitergeben. Vor allem Kinder schauen sich die Ablehnung gegenüber der Natur von ihren Eltern ab. Wenn sie dann auch noch nur drinnen oder in eingezäunten Spielplätzen spielen und nicht mehr auf Bäume klettern und sich dreckig machen dürfen, bauen sie keine Vertrautheit mit der Natur auf.

Auch dafür gibt es einen Namen: „Natur-Defizit-Syndrom“. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, schau mal in das Buch Last Child in the Woods (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) von Richard Louv rein.

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💌 Ausgabe #112: Auf den Spuren der geheimen Klangwelten der Natur

Aber auch reißerische Berichte über Wildtiere, die Menschen angreifen, können Biophobie begünstigen. Das wird zunehmend zum Problem, weil Falschinformationen so leicht in Umlauf kommen. Die Wildschwein-Löwin von Kleinmachnow (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) lässt grüßen.

Eine Studie von 2022 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) fand heraus, dass in jedem zweiten Horror-Medienbericht über gefährliche Spinnen Falschinformationen stecken – und ausgerechnet diese Berichte werden besonders gerne geteilt.

Eine andere Studie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zeigte, dass YouTube-Videos über Haie, die die Tiere als gefährlich darstellen, dazu führen, dass die Zustimmung zur Jagd auf Haie steigt.

A propos: Du kennst sicher Der weiße Hai beziehungsweise Jaws, den Film-Klassiker von Steven Spielberg. Der Film führte (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zu einer starken und irrationalen Angst vor Haien. Gleichzeitig sind die Populationen der Tiere wegen industriellem Fischfang seit Erscheinen des Films um 71 Prozent zurückgegangen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Wäre die Angst vor Haien nicht so groß gewesen, hätte man sie in den letzten Jahrzehnten bestimmt besser geschützt – zumal sie eine ungemein wichtige Rolle in ihren Ökosystemen spielen.

Kleiner Plot-Twist: Nachdem Peter Benchley, der Autor der Buchvorlage von Jaws, sah, was seine Geschichte angerichtet hatte, widmete er seine weitere Karriere dem Schutz der Ozeane (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Jaws erschien übrigens 1975, in einem Jahrzehnt, in dem ein Eco-Horror-Film nach dem anderen gedreht wurde. Das sind Filme, in denen sich die Natur fürchterlich an den Menschen rächt. Die Filmplakate von damals lassen tief blicken:

Bis heute verwenden Filmemacher*innen ähnliche, naturfeindliche Motive, zum Beispiel bei Beast (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Prey (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder The Reef (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Kein Wunder, wenn der ein oder die andere da einen leichten Knacks wegbekommt.

Grauenhafte Gärten

Die Folge von Biophobie: Vermeidung. Biophobe Menschen setzen sich vielleicht lieber nicht auf eine Wiese, ekeln sich vor Käfern, gehen nicht mehr Zelten, springen nicht in einen See oder töten alles Lebendige in ihren Wohnungen und Gärten.

Für den anorganischen Kontrollwahn im eigenen Zuhause sammelt die Satire-Seite (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) „Gärten des Grauens“ die schönsten Beispiele:

Ein Haus mit grauem Garten aus Steinen.
Keine Angst, die Grünstreifen sind bestimmt nicht echt. 📸: Screenshot Facebook

Nicht nur in Gärten, auch in Filmen, Büchern und Songs werden Naturinhalte immer häufiger gemieden. Verschiedene Untersuchungen von US-amerikanischen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und australischen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Kinderbüchern sowie von Disney- und Pixar-Filmen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ergaben, dass diese immer weniger Natur-Settings und Tiere zeigen, dafür immer mehr künstliche Umgebungen.

Dass Kinder nach vier Folgen „Feuerwehrmann Sam“-Bingewatchen nicht auf die Idee kommen, vor die Tür zu gehen und Käfer zu streicheln, kann ich ihnen nicht verübeln.

Was bei all dem am Ende herauskommt, ist eine sich selbst verstärkende Biophobie. Sie führt nachweislich zu schlechterer mentaler und körperlicher Gesundheit, was wiederum zu weniger Naturkontakt und mehr Biophobie führt – ein Teufelskreis.

Biophobie hat aber auch ganz direkte ökologische Konsequenzen. Wer die Natur fürchtet, hat eher kein Problem damit, wenn sie zerstört wird – vielleicht sogar im Gegenteil. Biophobe Menschen befürworten (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zum Beispiel eher, bestimmte Tiere wie Bären, Wölfe oder Haie zu töten. Viele Forscher*innen befürchten, dass die Unterstützung für Naturschutz dadurch schwinden könnte.

Hinzu kommen die Folgen der von uns verursachten Krisen: Naturkatastrophen, Krankheiten, die Ausbreitung von potenziell gefährlichen Arten – all das wird künftig zunehmend unser Leben bestimmen. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass wir negative Erfahrungen mit der Natur machen und uns vor ihr schützen wollen, statt ihr zu begegnen.

Natur macht sozialer

Zum Schluss müssen wir noch über einen anderen Teufelskreis sprechen, der mit Natur erstmal nicht so schnell in Verbindung gebracht wird: Es geht um Einsamkeit. Die Journalistin Hannah Seo schreibt darüber im Atlantic (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und bezieht sich vor allem auf die USA, wo sich die Menschen besonders stark isolieren. 

Dass Einsamkeit und Biophobie gleichzeitig zunehmen, sei mehr als ein Zufall, schreibt Seo. Die Forschung zeigt, dass die Wertschätzung der Natur dort am größten ist, wo wir uns auch mit anderen Menschen verbunden fühlen.

Ein starkes Gemeinschaftsgefühl führt zum Beispiel dazu, dass Menschen mehr Zeit in gemeinsam genutzten Grünanlagen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) verbringen und sich sicherer fühlen und dadurch eher im Freien spazieren gehen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Der Zusammenhang funktioniert aber auch andersherum: Natur macht sozialer. Eine (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Studie zeigte zum Beispiel, dass Kinder, die sich intensiver mit der Natur beschäftigten, besser mit anderen Kindern auskamen und hilfsbereiter waren.

Bei einem anderen Experiment (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) kam heraus, dass Menschen, die gerade im Park spazieren waren, eher einen von einem Fremden fallen gelassenen Handschuh aufhoben und zurückgaben, als Menschen, die gerade erst den Park betraten. 

Kurzum: Wer sich der Natur verbunden fühlt, hat ein stärkeres Gefühl sozialen Zusammenhalts und ist eher bereit, anderen zu helfen.

Wie wir den Teufelskreis durchbrechen

Zurück zu den Forscher*innen aus Lund und ihrer großen Übersichtsstudie. Sie nennen drei Hebel, mit denen wir der Biophobie entgegenwirken können. An erster Stelle steht die Vermittlung von Wissen. Besonders hilfreich ist es, bei der Bildung von Kindern anzusetzen. So wie der Verein Querwaldein (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), der Waldausflüge organisiert, oder die GemüseAckerdemie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), ein Bildungsprogramm für Schulen, bei dem Kinder eigene Gärten anlegen.

Der zweite Hebel ist Exposition, also mehr direkter Naturkontakt. Wer leichteren Zugang zu Grünflächen und Naturerlebnissen hat, nutzt sie auch eher – wo wir wieder beim Thema Urbanisierung wären: Wenn künftig immer mehr Menschen in Städten wohnen, ist es umso wichtiger, diese so grün wie möglich zu gestalten.

Paris macht es vor: Die Stadt wird gerade erheblich entsiegelt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Dächer, Fassaden, Straßen und Schulhöfe werden begrünt, um die Stadt gegen die ökologischen Krisen resilienter zu machen.

Drittens hilft auch Konfliktminderung gegen Biophobie. Wo Menschen und Tiere auf engem Raum zusammenleben, kann es schnell mal zu negativen Erfahrungen kommen. Der Klassiker: Wölfe, die Schafe reißen. Die beste Lösung wäre hier eben nicht, die Wildtiere zu erschießen – so wie es biophobe Menschen vielleicht befürworten würden – sondern dafür zu sorgen, dass die Schafe zum Beispiel durch einen Zaun geschützt werden oder die Schafhalter*innen finanziell entschädigt werden.

Schaubild zu Biophobie
📊: Jensen, J.K., Persson, A.S. and Soga, M. (2026)

Einer der hoffnungsvollsten Punkte aus der schwedischen Übersichtsstudie ist für mich die Tatsache, wie sehr sich unser Miteinander auf Biophobie auswirkt. Während wir Ängste bei anderen verstärken können, wenn wir Gruselgeschichten erzählen, können wir andersherum auch Wertschätzung für die Natur fördern, wenn wir von positiven Erfahrungen berichten. 

Ich jedenfalls werde die Geschichte vom durstigen Weberknecht ab jetzt lieber nicht mehr weitererzählen – und stattdessen von schönen Begegnungen sprechen. Von dem Schwarm Pelikane, der plötzlich an mir vorbeiflog, als ich in Griechenland in einem kleinen Holzboot über einen See fuhr. Von dem Hund, der sich neben ein paar Möwen ausruhte und sie, als sich eine Katze anschlich, mit einem Bellen warnte.

Oder von der Nachtigall im Park letztens, die so viele verschiedene Strophen zwitscherte, dass ich auch nach gefühlten Stunden jedes Mal wieder überrascht war von dem, was als nächstes kam. 

Ich bin mir sicher, dass Du Deine ganz eigenen, kleinen Lieblingsgeschichten gegen Biophobie zu erzählen hast.

Vielen Dank fürs Lesen! Wir freuen uns, wenn Du diese E-Mail oder unseren Anmeldelink (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) weiterleitest und uns so hilfst, Klima und Natur zurück in den Diskurs zu bringen.

Auch für diese Ausgabe haben wir viel Zeit ins Recherchieren, Schreiben, Redigieren und Layouten gesteckt. Wenn Du uns über Steady unterstützen möchtest, freuen wir uns riesig.

Unser Klimasong ist heute der Soundtrack für alle Gärten des Grauens: No Surprises (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) der legendären britischen Band Radiohead.

I’ll take a quiet life
A handshake of carbon monoxide
And no alarms and no surprises
No alarms and no surprises
No alarms and no surprises

Such a pretty house
And such a pretty garden
No alarms and no surprises (Let me out of here)
No alarms and no surprises (Let me out of here)
No alarms and no surprises, please (Let me out of here)

Die nächste Treibhauspost bekommst Du am 23. Mai.

Herzliche Grüße
Manuel

PS: Am 20. Mai findet in Berlin die (etwas verspätete) Premiere von Juliens neuem Buch „Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ statt. Hier gibt’s noch Tickets (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

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