Liebe Treibhauspost-Leser*innen,
uff, das waren ein paar krasse Tage. Uns steckt die Hitze von letzter Woche immer noch in den Knochen. Wir können uns vorstellen, dass es vielen von Euch auch so geht.
Zur körperlichen Belastung kommt ja auch noch die mentale dazu: der Frust und der Ärger darüber, dass sich die Regierung kaum rührt, wenn ein Extremereignis mehr Menschen tötet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) als die Ahrtalflut.
Eine vorab veröffentliche Studie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) kam gerade erst zu dem Schluss: Durch diese „extremste Hitzewelle, die Europa je gesehen hat“ sind auf unserem Kontinent innerhalb von nur einer Woche mehr als 20.000 Menschen gestorben.

Inzwischen sind die GemĂĽter wieder etwas abgekĂĽhlt und wir wollten einmal kurz bei Euch einchecken und nachfragen: Wie ist es Euch ergangen? Und nehmt Ihr aus dieser extremen Hitzewelle irgendetwas mit, fĂĽr Euren Alltag oder fĂĽr Euer Engagement?
Uns jedenfalls macht eine Sache gerade ziemlich zu schaffen: Während in Paris (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) die Leichenhäuser noch überfüllt sind, gibt es schon wieder die ersten Schlagzeilen zu Runs auf Tankstellen, wegen der ablaufenden Spritpreisbremse. Spätestens in ein paar Tagen wird im öffentlichen Diskurs niemand mehr über die Hitzewelle sprechen, geschweige denn von der besten Medizin dagegen: wirksamen Klimaschutz.
Mit Worten gegen Milliarden
Für uns wird in solchen Tagen besonders klar, warum wir diesen Newsletter schreiben. Und dass wir nicht damit aufhören werden. Egal, wie hartnäckig Ölkonzerne, libertäre Lobbyist*innen und rechte Politiker*innen versuchen, Lügen in die Welt zu setzen.
DafĂĽr brauchen wir allerdings mal wieder Eure Hilfe.Â
Dieses Projekt gibt es nur, weil so viele Leser*innen uns schon weiterempfohlen haben. Und damit dabei geholfen haben, dass so viele Menschen wie möglich regelmäßig von der Klimakrise, ihren Verursachern und ihren Lösungen erfahren.
Deshalb unsere Bitte heute: Seid noch einmal mit uns laut und teilt Treibhauspost mit allen, die uns noch nicht kennen.Â
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oder im persönlichen Gespräch, beim Friseur, in der Bahn, an der Bar.
Und falls jemand fragt: Jede*r kann die Treibhauspost kostenlos abonnieren und lesen. Unsere Ausgaben werden ermöglicht durch unsere Steady-Mitglieder, die uns jeden Monat mit ein paar Euro unterstützen. Vielen Dank an der Stelle!
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Vielen Dank, dass Ihr zusammen mit uns die Klima-Fahne hochhaltet! Am Samstag, 4. Juli, verschicken wir die nächste reguläre Treibhauspost.
Herzliche GrĂĽĂźe
Julien und Manuel