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Zwischen Kraftakt und Kontemplation – mein Text über Teilhabe, Zumutung und innere Bündnisse

Manchmal – ich gestehe es ohne falsche Sentimentalität – bin ich genervt.

Nicht aus einer Laune heraus. Nicht, weil der Kaffee zu schwach oder die Waschmaschine zu laut war.

Sondern aus einer tieferliegenden Erschöpfung.

Einer leisen, oft unterdrückten Frustration darüber, wie viel Energie es kostet, schlicht dazuzugehören.

Dazugehören – als sei es ein Privileg, kein selbstverständliches Menschenrecht.

Ein Bonus, den man sich mit Geduld, Nachsicht und vorauseilender Anpassung erarbeiten muss.

Nicht selten habe ich das Gefühl, nicht Teil der Gesellschaft zu sein, sondern mich in sie hineinzuverhandeln – täglich aufs Neue.

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