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Vom Ankommen, Aufregen und Wurschtigkeit

Noch ganz beseelt und euphorisiert von den vergangenen Tagen bin ich inzwischen wieder im Alltag angekommen. Die Erinnerungen glimmen nach wie vor warm in mir nach, doch das Leben kennt bekanntlich wenig Ehrfurcht vor sentimentalen Nachklängen. Es marschiert einfach weiter. Beharrlich. Unbeeindruckt. Mit Terminen, Verpflichtungen und allerlei kleinen Überraschungen im Gepäck.

Mein Wiesel ist jedenfalls wieder vollständig einsatzbereit. Hochmotiviert. Hyperaktiv. Mit einer bemerkenswerten Fähigkeit ausgestattet, aus Mücken binnen weniger Augenblicke ausgewachsene Drachen zu konfabulieren.

Die Wasserbüffelin hingegen hat alle Mühe, mit uns beiden Schritt zu halten und uns gelegentlich zur Raison zu bringen. Eine Aufgabe, die zunehmend an ein pädagogisches Großprojekt erinnert.

Was soll ich sagen?

Termine jagen Termine. Der Körper übernimmt bisweilen eigenmächtig die Führungsfunktion, obwohl ihn dazu niemand autorisiert hat. Das Bauchgefühl spielt gelegentlich verrückt, die Hormone führen Regie, und die Perimenopause liefert zuverlässig ihre ganz eigene Form von Improvisationstheater.

Ein wahrhaft faszinierender Lebensabschnitt.

Man wacht morgens auf und weiß nicht so recht: Soll man sich jetzt über irgendetwas empören? Oder ist es einem vielleicht doch lieber egal?

Das Wiesel hat dazu selbstverständlich eine klare Meinung. Es regt sich vorsorglich über alles auf. Man weiß ja nie, was später noch kommt.

Die Wasserbüffelin hingegen hebt kaum den Kopf, kaut gedanklich auf einem Grashalm herum und bemerkt lakonisch:

„Ist mir wurscht.“

Und wisst ihr was?

Ich glaube, allmählich werde ich selbst zur Wasserbüffelin.

Nicht sofort. Die erste Aufregung gehört offenbar weiterhin zum Pflichtprogramm. Aber danach? Danach wird vieles erstaunlich unwichtig. Dann sitzt man da, betrachtet das Chaos, die Termine, die Hormone, die kleinen Dramen des Alltags und denkt sich:

„Ach. Ist mir eigentlich wurscht.“

Und in dieser Gelassenheit

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