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„Kufiyas in Buchenwald“: Antifaschistischer Gegenprotest in Dresden und Leipzig

(Sächsische Antifas mobilisieren gegen jeden Antisemitismus, Teil 3)

Am 12. April findet in Weimar das Gedenken an die Befreiung des KZ Buchenwalds statt: Dieses Jahr sorgt dieser Tag bereits weit im Vorfeld für bundesweite Aufmerksamkeit. Ein Bündnis, das vornehmlich aus der Kommunistischen Organisation und der Jüdischen Stimmen besteht, provoziert mit der Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ Widerspruch. In Dresden und Leipzig auch antifaschistischen Widerspruch auf der Straße.

Leipzig, 27.03.

Seit wenigen Wochen führen die KO und die Jüdische Stimme an diversen Orten deutschlandweit entsprechende Mobi-Vorträge durch.1 Vorbereitet wurde diese Kampagne aber bereits letztes Jahr – mit einem riesigen Medienecho. Ein KO-Mitglied versuchte bei der Gedenkfeier im April 2025 eine Kufiya zu platzieren und erhielt daraufhin Hausverbot. (Si apre in una nuova finestra)2 (Si apre in una nuova finestra) Es folgte eine juristische Auseinandersetzung, welche die Gedenkstätte Buchenwald vor dem Oberverwaltungsgericht letztinstanzlich gewann. (Si apre in una nuova finestra)

Nun sieht sich die Gedenkstätte mit dieser Kampagne konfrontiert – und der Ankündigung eines Aktionswochenendes am 11. und 12. April. Die geplanten Kundgebungen am Sonntag auf dem Gelände der Gedenkstätte hat die Stadt Weimar bisher verweigert und alternative Kundgebungsorte in der Innenstadt angeboten (Si apre in una nuova finestra), es drohen erneut juristische Auseinandersetzungen.

Währenddessen geschieht das, was zu befürchten war: Konservative und Reaktionäre nutzen die Chance, um sich als Kämpfer*innen gegen Antisemitismus darzustellen. Vorneweg Wolfram Weimer, gegen dessen Besuch der Gedenkfeierlichkeiten zwei Buchenwald-Verbände zurecht protestieren. (Si apre in una nuova finestra) Ein Politiker, der in Berlin mit der Buchhandlung „Zur schwankenden Weltkugel“ ausgerechnet eine wichtige antisemitismuskritische Institution ins Visier nimmt. Klaus Lederer hat in der Jungle World alles Notwendige dazu formuliert:

In Berlin trifft sein Verdikt einen antisemitismuskritischen Buchladen, der damit – anders als Weimer – ernsthaft etwas riskiert. So entpuppt sich der von ihm behauptete »Beschützungsreflex« (Zeit) gegenüber jüdischen Menschen letztlich als hohles Gewäsch, als Phrase eines autoritären Charakters, um Zensurpolitik zu legitimieren.

Jungle World, 26.03.26 (Si apre in una nuova finestra)

Antifas in Dresden und Leipzig: Protest gegen Mobi-Vorträge der KO

Aber warum gelingt es solchen Akteur*innen wie Wolfram Weimer, sich als Vorkämpfer für den Schutz jüdischen Lebens zu inszenieren? Weil sich die politische Linke und die engagierte Zivilgesellschaft zu selten gegen Antisemitismus in linken Milieus positionieren – und sehr selten mit sichtbaren Aktionen im öffentlichen Raum.

Die antifaschistischen Szenen in Dresden und Leipzig sind die positiven Gegenbeispiele, das haben die vergangenen Wochen gezeigt. Bei beiden Mobi-Vorträgen der KO zu „Kufiyas in Buchenwald“ in diesen Städten am 14.03. und 27.03. kam es zu entschiedenem und unübersehbarem Protest.

In Dresden geriet die KO, die zugleich Free Palestine Dresden dominiert, unter besonderen Stress. Nahezu alle einschlägigen Locations verweigern der KO aufgrund ihres antisemitischen und stalinistischen Charakters Räumlichkeiten, deshalb versuchte die Gruppe, sich für diese Veranstaltung verschleiert als Lesekreis einzumieten. Die zuerst gewählte Location in der Äußeren Neustadt cancelte aber die Einmietung, nachdem die Betreiber*innen von der Art der Veranstaltung und der dahinterstehenden Organisation erfuhren.

Unter großem Zeitdruck musste die KO einen neuen Raum finden: das Gästehaus der Theaterruine St. Pauli im Hechtviertel. Die Verantwortlichen der Theaterruine erhielten ebenfalls Informationen über die Hintergründe, unterbanden die Veranstaltung aber nicht.

Um Raumabsagen und Gegenprotest zu vermeiden, teilte die KO den Ort zudem nur auf Anfrage mit. Dennoch versammelten sich mit etwa 30 Antifas deutlich mehr Protestierende als Interessierte an dieser Veranstaltung.

Mit Transpis und Flugblättern machten die Antifas ihre Position klar: „Solidarität mit der Gedenkstätte Buchenwald“ war auf einem Transpi zu lesen. In einem Flugblatt warfen Aktivist*innen der KO und der gesamten Kampagne gegen die Gedenkstätte Buchenwald Holocaustrelativierungen und Geschichtsrevisionismus vor:

Die antisemitische Zeitung Junge Welt hat tatsächlich ein Interview mit einer freien Mitarbeiterin der Gedenkstätte, welche diese Kampagne klar kritisiert, veröffentlicht. Nach dem Gegenprotest in Dresden fiel die Junge Welt aber wieder in ihre gewohnte Rolle zurück und diffamierte die Aktion als „Rechte Gewalt: Störmanöver von rechts“. Mit einem Wahrheitsgehalt, der die verbreitete Bezeichnung „Springer-Presse der AntiImps“ als zutreffend bestätigt.

Rund zwei Wochen später lud die KO erneut zu einem Mobi-Vortrag ein, dieses Mal im Leipziger Osten. Die Situation in Leipzig ist anders als in Dresden, dort verfügen autoritäre Linke über eigene Räumlichkeiten. Entsprechend teilte die KO öffentlich mit, dass sie sich in Leipzig Anger-Crottendorf im Zweieck trifft. In dieser Location ist auch der linksautoritäre Arbeitersport Leipzig, der die Veranstaltung ebenfalls bewarb, angesiedelt.2

Wie in Dresden tauchten vor Veranstaltungsbeginn rund 30 Antifas auf und drückten mit Transpis ihren Unmut aus. „Antifa statt Intifada“ und „Antifa heisst Solidarität mit Israel“ war dort zu lesen. Im Gegensatz zu der Dresdner Aktion war dieser Protest zusätzlich von Sprechchören wie „Autoritäre raus aus unseren Vierteln“, „Ein Mal Auschwitz war zu viel, Solidarität mit Israel“ und „Gegen jeden Antisemitismus, nieder mit Deutschland und für den Kommunismus“ geprägt.

Zuerst versammelte sich der Gegenprotest auf der gegenüberliegenden Straßenseite, positionierte sich später aber direkt vor dem Eingang des Zweieck. Unmittelbar vor der Eingangstüre standen währenddessen die bekannten Köpfe der KO aus Leipzig und Dresden, im Beisein eines Mitglieds des Arbeitersports, das offenbar die Rolle der Absicherung übernahm. Diese ganze Szenerie ereignete sich unter den Augen eines MDR-Filmteams, das momentan eine Doku über die Kampagne gegen die Gedenkstätte Buchenwald dreht.

Kommunistische Organisation: Generalangriff auf Arbeit der Gedenkstätten

Doch wer steckt mit welcher Motivation hinter dieser Kampagne? In einem Insta-Posting mit dem Titel „Gegen die antisemitische Vereinnahmung von KZ Gedenkstätten“ stellen Organisationen wie der VVN-BdA, der BDP Rote Efeu Jena und AbgA Weimar fest:

Wieder geht der Angriff vom Umfeld kleiner Politiksekten wie der KO aus, dieses Mal unterstützt von der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost.

Instagram, 22.02.2026 (Si apre in una nuova finestra)

Der KO kommt in der Tat eine initiierende und führende Rolle bei dieser Kampagne zu: Es war nicht nur ein KO-Mitglied, das im April 2025 das Hausverbot provozierte. Die KO sorgt schon seit vielen Jahren während der Gedenkfeiern für negative Aufmerksamkeit.

Die Kufiya steht hierbei erst seit dem 07.10.2023 im Vordergrund. Für die KO scheint dieses Thema eher wirkmächtiger Hebel, wenngleich bestens in die antiimperialistische und antizionistische Agenda passend. Zuvor dominierten sowjetnostalgische Symbolik, eine Fokussierung auf die kommunistischen Opfer sowie die Arbeiterklasse und Kritik an der Ausladung des russischen Generalkonsuls im Zuge des Angriffskriegs gegen die Ukraine.34

Dieser stalinistischen Kleingruppe, die aus dem Milieu der DKP und SDAJ stammt, geht es um weit mehr als ihren Antizionismus und die Kufiya: Sie prangert die als westdeutsch gebrandmarkte Ausrichtung der Gedenkstättenarbeit generell an und betrachtet zugleich die Geschichtspolitik der DDR als vorbildhaft. Das Hauptverbrechen ist für sie der Angriff auf die Sowjetunion, der Holocaust dagegen Nebensache. Und daran ist sowieso das Kapital schuld, nicht das deutsche Volk. In ihrem jüngsten Beitrag zu Buchenwald will die KO den Holocaust unbedingt kontextualisieren und keinesfalls zur Singularität verklären. Die KO erdreistet sich in diesem Text, die Begriffe „Holocaust“ und „verklären“ in einem Satz unterzubringen.5

Radikalisierte Anti-Israel-Bubble: Überall anti-palästinensischer Rassismus

Mit der Jüdischen Stimme beteiligt sich eine weitere Kleingruppe an der Kampagne: Sie übernimmt organisatorische Aufgaben6 und führte zugleich einen Teil der Mobi-Vorträge durch.7 Die inhaltliche Ausrichtung unterscheidet sich: Während die KO den angeblichen Geschichtsrevisionismus seit 1989, die Bedeutung des kommunistischen Widerstands und die sowjetische Rolle ins Zentrum rückt, fokussiert die Jüdische Stimme stärker auf den Vorwurf des anti-palästinensischen Rassismus. Das wird in den unterschiedlichen Ankündigungstexten für die von der KO und Jüdischen Stimme durchgeführten Mobi-Vorträge ersichtlich.

Die Hintergründe dieser beiden Organisationen differieren stark: Während es sich bei der KO um eine stalinistische Politiksekte handelt, steht die Jüdische Stimme beispielhaft für eine radikalisierte antizionistische Kleingruppe. Der Antizionismus verbindet beide. Und das ausgeprägte Freund-Feind-Schema.

Mit Verweis auf einen Homepage-Text der Kampagne „Kufiyas für Buchenwald“ und dem dort behaupteten Verrat am Schwur von Buchenwald schreibt Ingolf Seidel:

Die Formulierung vom angeblichen Verrat deutet auf ein dichotomes Freund-Feind-Denken in marxistisch-leninistischer Tradition hin, in der die Abweichler letztendlich zu liquidieren sind. Links mag so etwas sein, emanzipatorisch sicher nicht.

haGalil, 18.02.2026 (Si apre in una nuova finestra)

Dieses dichotome Freund-Feind-Denken beschränkt sich in der antizionistischen Bewegung nicht nur auf Gruppen wie die KO, die sich tatsächlich in marxistisch-leninistischer Tradition sieht. Sie prägt die gesamte antizionistische Bewegung.

„KO, KA – ihr seid keine Antifa!“

Das skandierten die Demonstrierenden vor dem Zweieck im Leipziger Osten, mit KA den Kommunistischen Aufbau meinend. Es drängt sich eine Frage auf: Handelt es sich bei dieser Demo-Parole um Diffamierung oder um eine skandierte Tatsachenfeststellung?

Vieles spricht für die zweite Variante. Schon beim Aufmarsch der antisemitischen Mischszene in Connewitz am 17.01., an dem sich neben zahlreichen neo-leninistischen Gruppen das vielfältige postmoderne Spektrum beteiligte8, prallten Welten aufeinander.

Auf der einen Seite Lotta Antifascista, Handala Leipzig, K-Gruppen und Co., die ihre Demo von einer Mitarbeiterin der BSW-Stadtratsfraktion anmelden ließen. Einer Stadtratsfraktion, die immer wieder zusammen mit der AfD abstimmt. Einer Fraktion, die wichtigen Orten der linken Szene und alternativen Gegenkultur die Fördermittel entziehen wollte. (Si apre in una nuova finestra)

Erstaunlich auch die Szenen, die am 17.01. zu sehen waren: Verschiedene Teilnehmer*innen der Handala-Demo gaben rechten Streamern bereitwillig Auskunft. Sich dessen wahrscheinlich nicht bewusst, sondern schlicht unwissend, dass es sich bei diesen sehr bekannten Akteuren wie Weichreite um rechte Streamer handelt.

Speziell zu Handala stellte Martin Wagner im Kreuzer prägnant fest:

Obwohl sich Handala stets als links und antifaschistisch tituliert, konzentrieren sich die Gruppe und ihre Verbündeten mit ihren Aktionen ausschließlich auf linke und antifaschistische Projekte und Personen. Aktionen der Gruppe gegen die CDU und AfD sucht man vergeblich.

Kreuzer, 13.04.2024 (Si apre in una nuova finestra)

Tobias Prüwer überschrieb seinen Artikel zum 17.01. im selben Stadtmagazin konsequenterweise mit „Anti-Antifa marschiert“ (Si apre in una nuova finestra).

Bei einigen neo-leninistischen Gruppen lässt sich wiederum beobachten, dass sie das Thema Antifaschismus höchstens instrumentell bespielen, genauso wie andere Themenfelder. Kurzum: Sie zeigen im Aktivismus Präsenz, wenn sie sich die Rekrutierung von Mitgliedern erhoffen. Ein Interesse an langfristiger und aufwendiger antifaschistischer Arbeit besteht nicht, vermutlich fehlen hierfür auch die Kapazitäten. Der Fokus ist sowieso ein anderer: Zuerst Dominanz in linken Milieus erreichen, um dann die Massen für die Revolution zu mobilisieren. Der KO scheint die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ hierfür ein geeigneter Ansatz zu sein.

Auf der anderen Seiten agieren unter anderem in Leipzig und Dresden antifaschistisch engagierte Menschen und Gruppen, bei denen der Kampf gegen rechts wesentlicher Bestandteil ihrer politischen Sozialisation und Praxis ist. Und die niemals auf die Idee kommen würden, die Gedenkstätte Buchenwald, die zugleich massive Angriffe der AfD abwehren muss (Si apre in una nuova finestra), zum Feindbild zu erklären.

Zurück zum Gegenprotest in Dresden: Irgendwann schritt der aus Leipzig stammende und stark zur bürokratisch-realsozialistisch Rhetorik neigende KO-Anführer aus dem Hauseingang und hielt eine Ansprache, in der er die mangelnde Zugänglichkeit des Veranstaltungsorts monierte. Die davorstehenden Antifas waren vor allem eines: verdutzt.

Eine absurde Szene.

Zwei Welten.

Apropos zwei Welten: Die KO fällt auch dadurch auf, dass sie explizit „Solidarität mit der Islamischen Republik Iran“ fordert. So überschrieb sie einen Text auf ihrer Homepage zu diesem Thema. Auch bei Demos und Kundgebungen macht sie dies deutlich. Hier ist ein KO-Mitglied, das auch beim Mobi-Vortrag im Zweieck anwesend war, bei einer Kundgebung in Leipzig mit Foto des getöteten Ajatollah Ali Chamenei und seinem Sohn Modschtaba zu sehen.

Aufrufe: Antifaschistische Präsenz am 12.04. in Buchenwald

In welchem Umfang „Kufiyas in Buchenwald“ nach Weimar mobilisieren kann, bleibt abzuwarten. Viele Akteure der anti-israelischen Szene scheinen diese Kampagne zu ignorieren. Das Antifa-Magazin der rechte rand stellt im Intro seiner aktuellen Ausgabe (Si apre in una nuova finestra)zudem zurecht fest, dass die Kampagne im digitalen Raum nicht verfange. Andererseits verschaffen durchaus reichweitenstarke linksautoritäre Medien wie der Podcast 99zueins diesem Angriff auf die Gedenkstätte Buchenwald Reichweite - und auf BlueSky kritisiert der FAZ-Redakteur Patrick Bahners nicht etwa „Kufiyas in Buchenwald“, sondern den Gedenkstättenleiter:

https://bsky.app/profile/pbahners.bsky.social/post/3mfp33xrce22s (Si apre in una nuova finestra)

Regionale Organisationen wie AbgA Weimar, Dissens Erfurt, BDP Roter Efeu Jena und der Thüringer Landesverband der VVN-BdA mobilisieren währenddessen für die offiziellen Gedenkfeiern:

In Solidarität mit den Opfern Buchenwalds, den Ermordeten und den Überlebenden und zur Unterstützung der Gedenkstätte und ihrer Angestellten, rufen wir dazu auf, am 12. April ab 11 Uhr in die Gedenkstätte zu kommen. Lasst uns ein stilles und friedliches Zeichen setzen: Für ein würdiges Gedenken. Gegen Geschichtsrevisionismus, gegen Antisemitismus und gegen jede Form der Israelfeindlichkeit.

Instagram, 23.03.2026 (Si apre in una nuova finestra)

Aus Leipzig organisieren unter anderem BIG Leipzig und Reclaim Antifa eine gemeinsame Zuganreise:

In Dresden lädt die Disputhek gemeinsam mit der Pirnaer Autonomen Linken am 01.04. um 18 Uhr zum Vortrag „Buchenwald im Kreuzfeuer“ (Si apre in una nuova finestra) ein.

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie:

  1. Insgesamt war die Anzahl dieser Vorträge überschaubar: Diese fanden in Köln, Dresden, Leipzig, Berlin und Frankfurt statt.

  2. Siehe hierzu diese Veröffentlichung: Zweieck - rechtsoffene Unterwanderung eines Stadtteilladen (Si apre in una nuova finestra)

  3. Siehe u.a. Kommunistische Organisation: „… und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende“ – Zum 78. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald (Si apre in una nuova finestra)

  4. Die klare Positionierung auf der Seite Moskaus bzgl. russischer Angriffskrieg ist ein wesentliches Merkmal der KO, siehe auf diesem Blog der Artikel „Protest gegen die Lesung von Susann Witt-Stahl in Dresden“ (Si apre in una nuova finestra)

  5. Kommunistische Organisation: Zur Verdrehung der Botschaft von Buchenwald, 07.03.2026 (Si apre in una nuova finestra)

  6. So zeichnet Wieland Hoban als Vorsitzender der Jüdischen Stimme für die Kampagnen-Homepage verantwortlich. Es spricht auch viel dafür, dass die Jüdische Stimme den Instagram-Auftritt betreut.

  7. So trat an 28.03. in der Schön28 in Frankfurt Wieland Hoban als Vorsitzender der Jüdischen Stimme auf.

  8. In einem Interview mit Phase 2 benennen Gruppen des Bündnisses ums Ganze! zwei linke Strömungen, die besonders anfällig für Antisemitismus sind: der autoritäre, neo-leninistische Gruppen und Postmoderne. Die zweite Strömung beschreiben sie als vielfältig: „Dieses Spektrum mit einem einzigen Begriff zu fassen, ist nicht leicht. Das liegt auch daran, dass es sich um eine Mischung unterschiedlicher bis widersprüchlicher Theorietraditionen und Politikstile handelt. Inhaltlich ist es eine wilde Mischung aus poststrukturalistisch inspirierten Fragmenten, Intersektionalitätstheorie, 80er-Jahre-Standpunktpolitik, einer Betonung von Sprachpolitik und -kritik und reduktionistischen Spielarten postkolonialer Theorie. Postmodern ist daran am ehesten der eklektische Zug, die Inkohärenz und die Verschleierung der Bezugspunkte.“, in: Phase 2: Rote Linien durchsetzen. Interview mit …ums Ganze!-Gruppen über Antisemitismus in der Linken (Si apre in una nuova finestra)

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