Lesezeit: ca. 5 Minuten
Hallo zusammen,
herzlichen Dank, dass ihr meinen Newsletter abonniert habt. Ich hatte schon vor mehreren Jahren einen, habe diesen aber eingestampft, als mein damaliger Anbieter Mailchimp mit allerhand KI-Mist anfing. Nun wage ich hier bei Steady einen zweiten Versuch, auch weil dieser Anbieter ein Opt-Out gegen KI-Scraping anbietet, das ich nutze.
Am 12. April habe ich die Nachrichten zur Wahl in Ungarn verfolgt, und das Ergebnis (die BBC nannte es einen „Landslide Win“ für Péter Magyar und die TISZA-Partei) hat mir Hoffnung gemacht - nicht nur für Ungarn, sondern auch für Europa und darüber hinaus.
Eine Übersicht, was euch hier im Newsletter erwartet:
Zwei Blogbeiträge zum Nachlesen
Domi Caella hat mich interviewt, über meinen Roman “Blutige Flügel” und Vampire
Das Literaturfestival “Beyond Borders - Love and Literature” in Hamburg, für marginalisierte Stimmen
Ankündigung einer neuen, unkommerziell ausgerichteten Plattform für Selfpublishing-Bücher
2 Buchempfehlungen
2 Miniserien-Empfehlungen
Empfehlung für einen Doku-Film
Aus meinem Blog
Zum Nachlesen, falls ihr Interesse habt:
„Liebe Romantasy-Autor*innen, wir müssen reden - Was hypermaskuline Figuren und zierliche Protagonistinnen zu tun haben mit viralen Trends wie Looksmaxxing, SkinnyTok und wie sie mit modernem Faschismus und Rechtsextremismus verbunden sind.“
https://amalia-zeichnerin.net/liebe-romantasy-autorinnen-wir-muessen-reden/ (Abre numa nova janela)Kleines Diversitäts-Lexikon von mir (gern mit Leuten teilen, die sich in dieser Hinsicht weiterbilden möchten):
https://amalia-zeichnerin.net/kleines-diversitaets-lexikon/ (Abre numa nova janela)
Buchiges
Domi Caella begeistert sich für Vampire und war so freundlich, mich zu meinem Urban-Fantasy-Roman “Blutige Flügel” und über Vampire zu interviewen.
Das Interview in Domis Blog:
https://untot.subset42.com/vampirautorinnenvorstellung/ (Abre numa nova janela)
Falls ihr in Hamburg oder Umgebung wohnt - oder für ein genreübergreifendes Literaturfestival hinreisen würdet:
Beyond Borders - Love and Literature findet statt vom 13. - 16. August 2026, in verschiedenen Locations in Hamburg, und möchte
marginalisierte Stimmen aus der Buchbranche stärken. Das finde ich sehr unterstützenswert und ich bin gespannt auf diese Veranstaltung:
Ein Crowdfunding dafür gibt es nun auf StartNext:
Das Festival-Profil auf Instagram:
Eine eigene deutschsprachige Datenbank für Selfpublishing-Bücher ohne kommerzielle Ausrichtung wurde kürzlich angekündigt. Eventuell wird sie später auch erweitert für Bücher aus Kleinverlagen, das ist aktuell noch nicht nicht entschieden. Autor*innen können ihre Werke eintragen, Leser*innen können nach verschiedenen Kategorien, z.B. Genres, Themen und Lieblingstropes nach für sie besonders passenden Büchern suchen.
Für die Autor*innen sollen Einträge kostenlos möglich sein.
Das Projekt kann per Spende unterstützt werden, auf Ko-Fi:
Hier die entsprechenden Links:
Ohne Instagram: https://imginn.com/p/DXBwozgDE8i/ (Abre numa nova janela)
Auf Instagram: https://www.instagram.com/p/DXBwozgDE8i/ (Abre numa nova janela)
Ein FAQ zum Projekt:
Ohne Instagram:
https://imginn.com/p/DXESf-4DPwb/ (Abre numa nova janela)Mit Instagram:
https://www.instagram.com/p/DXESf-4DPwb/ (Abre numa nova janela)Wenn es den Launch gegeben hat, werde ich in einem späteren Newsletter die Plattform gern für euch verlinken.
Eine kleine Medienschau
Gelesen...
Ein Sachbuch
„Solidarität“ von Natascha Strobl. Die Autorin ist eine österreichische Politikwissenschaftlerin und eine Expertin für Rechtsextremismus. In ihrem Buch geht sie den politischen Strömungen nach, in denen Solidarität eine wichtige Rolle spielen, z.B. den historischen Arbeiterbewegungen. Natascha Strobl entwirft außerdem in ihrem Buch Visionen, wie Solidarität gelebt werden kann und schließt mit zahlreichen Beispielen aus der Zivilgesellschaft, gemeinnützige Organisationen und deren Verständnis von Solidarität. Ich finde dieses Buch sehr lesenswert und hoffnungsvoll.
Die Verlagsseite des Buches:
Belletristik
Band 1 von „Die Herren des Schakals“ mit dem Titel „Inepu“, von Roxane Bicker. Das ist ein historischer Krimi mit vielen Elementen aus dem Alten Ägypten und einer Prise Übernatürlichkeit. Angesiedelt ist die Handlung in München im ausgehenden 19. Jahrhundert und das Ermittlerduo besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Frauen. Eine Prise Romantik ist auch mit dabei. Mir hat dieses Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen geboten.
Roxane (dey) arbeitet in einem Müncher Museum in Bereich Ägyptologie und hat auch einen Podcast zum Thema Altes Ägypten in der Popkultur: „Mummies and Magic“
https://roxanebicker.com/podcast-mummies-magic/ (Abre numa nova janela)
Die Buchreihe gibt es neuerdings übrigens auch als Sammelband mit einem neuen Cover, siehe:
Gesehen…
Ich mache mit bei „Nicht Nett Flix“, einer Aktion zur Solidarisierung mit deutschsprachigen Synchronsprecher*innen, die gerade viel Ärger mit Netflix haben. Mehr Details dazu gibt es hier:
https://nicht-nett-flix.de/ (Abre numa nova janela)
Und da ich noch nicht sicher weiß, ob ich demnächst mein Abo dort kündige, habe ich eine Rewatch von zwei Netflix-Serien gemacht, die ich empfehlen kann:
Die US-amerikanische Miniserie „Unbelievable“ (mit Toni Collette, Merritt Wever und Kaitlyn Dever in den Hauptrollen) erzählt nach wahren Begebenheiten die Jagd nach einem Serien-Vergewaltiger und rückt sowohl seine Opfer als auch das weibliche Ermittlungs-Duo in den Vordergrund, anstatt sich auf den Täter zu fokusieren. Eine aus meiner Sicht sehr sehenswerte, feministische Serie, wenn das harte Thema Vergewaltigung keinen Trigger für einen darstellt.
Die Miniserie „Apple Cider Vinegar“ (mit Kaitlyn Dever in der Hauptrolle) erzählt auch eine Geschichte nach wahren Begebenheiten: Die Australierin Belle Gibson behauptete, sich selbst mit gesunder Ernährung von einem Hirntumor geheilt zu haben, wurde Influencerin, gründete die sehr erfolgreiche App „The Whole Pantry“, bis ihr Lügenkonstrukt und ihre Betrügereien schließlich zusammenfielen, auch durch investigativen Journalismus. In der Serie wurde einiges fiktionalisiert und weitere fiktive Figuren kamen hinzu. Aus meiner Sicht sehenswert, wenn einen das Thema Krebserkrankungen nicht triggert.
Dokumentation
„Grönemeyer – Alles Bleibt Anders“, in der ARD Mediathek verfügbar:
https://www.ardmediathek.de/film/groenemeyer-alles-bleibt-anders/Y3JpZDovL3dkci5kZS9laW56ZWxzdHVlY2tlZnVlcmRva3VzL3BvY19pbXBvcnRfNDAwNDA4OTk4NA (Abre numa nova janela)
Herbert Grönemeyer begeistert mich seit Jahren, durch sein Feingefühl und den Wortwitz im Umgang mit der Sprache in seinen Songtexten, und seine klare soziale und politische Haltung. Die Doku zeigt seinen Werdegang auf und warum er immer noch ein sehr relevanter Künstler ist.
Kommt gut in den Mai!
Herzlichen Gruß aus Hamburg,
Amalia