Die Psychiaterin Dr. Sarah Day ist die einzige Therapeutin in einer Psychiatrie, mit der der seltsame Mr. Frost, ein Serienmörder, der 24 Personen auf dem Gewissen hat, sprechen will. Und tatsächlich: Zum ersten Mal seit zwei Jahren spricht der als verrückt geltende Killer überhaut. Mr. Frost behauptet der Teufel zu sein, der das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wiederherstellen will. Er bittet Sarah, ihn zu töten. Währenddessen geschehen mysteriöse Dinge und zahlreiche Morde, in die Personen involviert sind, die Kontakt mit Mr. Frost hatten. Auch Sarah scheint irgendwie von der unheimlichen Präsenz ihres Patienten beeinflusst zu sein; sie hat erschreckende Visionen und will nun die wahre Identität von Mr. Frost herauszufinden.
Der teuflische Mr. Frost aus dem Jahr 1990 ist ein französisch-britischer Mystery-Thriller von Philippe Setbon. Die Hauptrollen spielen Jeff Goldblum als Mr. Forst und Kathy Baker als Dr. Sarah Day. In weiteren Rollen sehen wir Alan Bates und Jean-Pierre Cassel.
Das einzig Positive an Der teuflische Mr. Frost ist das Schauspiel von Jeff Goldblum, doch das reicht längst nicht aus, diesen Film als Gesamtkunstwerk irgendwie als gelungen erscheinen zu lassen. Die billige TV-Serienkamera und die schlecht ausgeleuchteten Sets kredenzen uns neblige, uninspirierte Bilder, die von einer schrecklichen Dudelmusik untermalt werden. Das Schlimmste an diesem Film ist aber die Story. Das beginnt schon damit, dass ein wahnsinniger Mehrfachmörder in eine Luxusklinik ohne jegliche Sicherheitsstandards eingeliefert wird. Die Geschichte verliert sich darüber hinaus immer wieder in uninteressanten Nebenplots - wie der Liebesgeschichte zwischen Sarah und dem Expolizisten Felix Detweiler - und kommt insgesamt sehr platt daher. Die schwache Dramaturgie schafft es zu keiner Zeit, diese Mängel aufzufangen. Atmosphäre kommt zu keiner Zeit wirklich auf. Der teuflische Mr. Frost ist ein Reinfall auf ganzer Linie.
https://www.imdb.com/de/title/tt0100161/ (Abre numa nova janela)