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Sweet Karma - A Dominatrix Story (2010)

Karma war neun Jahre alt, als ihr Vater von einer Domina ermordet wurde. Über die Jahre hinweg versuchte sie diesen tragischen Vorfall zu verarbeiten. Doch nun beschließt die junge Frau, ihrem Kindheitstrauma auf mörderische Art zu begegnen. Karma gibt sich als naives Mädchen aus und schleust sich ins Bondage- und SM-Milieu von Los Angeles ein. Auf der Suche nach der Mörderin ihres Vaters sind ihr Folter und Mord adäquate Werkzeuge, um ihre Rache zu bekommen.

Sweet Karma - A Dominatrix Story aus dem Jahr 2010 stammt von Insung Hwang und ist ein billiger kleiner Film mit Retortenmenschen und Pornofilmdialogen. Die Story des Thrillers ist dermaßen verquastet, dass ich die Handlung erst bei der nachfolgenden Internetrecherche nachvollziehen konnte. Der Film wirkt, als sei er an für die Story wichtigen Stellen geschnitten worden. Dieses Machwerk ist sowohl filmisch als auch vom Frauenbild her ungewollt gruselig. Die gezeigten SM-Praktiken sind schrecklich klischeehaft und uninspiriert. Noch dazu wird hier der auf Konsens fußende BDSM mit echter Folter in Zusammenhang gebracht, wenn nämlich die Protagonistin ihre gefesselten Gespielen nach dem Mord an ihrem Vater befragt. Das ist ein grauenvoller Film.

https://www.imdb.com/de/title/tt1384591/ (Abre numa nova janela)
Tópico Film