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Fairplay 153 – Fastfood: Mino Dice

Eine Würfelorgie versinkt im Chaos

Der Minotaurus rangelt mit anderen mythischen Wesen wie Greif und Nixe und mit vielen, vielen Zahlenwürfeln. Eigentlich ist es eine abstrakte Würfelei.

Optik: Es gibt 30 Augen- und sechs Symbolwürfel. Da ist optisch nichts zu bewerten. Das Cover zeigt holzschnittartig die drei mythischen Wesen, und die sechs Sichtschirme haben auf ihrer Rückseite Bilder von drei weiteren Unholden, allerdings nicht mehr aus der antiken Mythologie. Hier tauchen ein Skelettkrieger, ein Halloween-Kürbis und eine Mumie auf. Warum dieser Stilbruch?

Mechanik: Gespielt wird ein Würfel-Stichspiel, noch dazu mit Stichansage. Wie bitte? Statt Karten werden Würfel verteilt, mit denen dann Stiche ausgeworfen werden. Es gibt bei den Würfeln eine Rangfolge, es gibt Farbvorgaben und es existieren wenige Spezialwürfel mit den mythischen Symbolen. Aus einem Säckchen, das viel zu klein ist, werden je nach Runde eine steigende Anzahl an Würfeln herausgeklaubt und hinter dem eigenen Sichtschirm deponiert.

Nach Sichtung der Würfelstärken geben alle gleichzeitig mit Fingerzeig an, wie viele Stiche sie erobern wollen. Der Wunsch wird notiert. Dann wird wie beim Kartensticheln einzeln ein Würfel gespielt, heißt hier geworfen. Farbvorgaben müssen, soweit möglich, wie üblich bedient werden. Das Ergebnis ist äußerst ungewiss. Nach einer Runde, wenn alle Stiche gespielt wurden, werden Punkte vergeben. Nur wer eine exakte Vorhersage getroffen hat, erhält Pluspunkte, die anderen Minuspunkte.

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