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»Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt.« Ernst Bloch

[kleines Portrait von Ilona]

»Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen«, meinte der Philosoph Ernst Bloch.

Draußen liegt Hamburg unter einer dicken Schneedecke und ich hatte die letzten Tage Zeit, um innezuhalten, in mich zu gehen und mich diesem neuen Jahr zu stellen. Das letzte verlief nicht gerade ermutigend und das neue wird, wie es sich so anlässt, vermutlich auch nicht unbedingt besser. Wie erhalte ich mir da die Hoffnung auf eine bessere Welt?

Ilona und Marek vor Schneelandschaft.

»Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – egal wie es ausgeht.« Václav Havel

Dieses Zitat des Menschenrechtlers und Politikers Václav Havel hat mich berührt und bringt es für mich auf den Punkt: Hoffnung ist nicht die naive Vorstellung, dass alles irgendwie gut ausgeht (selbst wenn ich nichts tue). Hoffnung ist eine Entscheidung, eine aktiv einzunehmende Haltung, um nicht aufzugeben, nicht nachzugeben, für meine Werte einzustehen.

Das Hoffen als Kraftquelle

Das bedeutet, dass ich Hoffnung üben, trainieren, kultivieren kann und muss. Denn – wie der Philosoph Ernst Bloch mit der Erfahrung des Dritten Reichs in seiner Biografie schrieb: »Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt.«

In meinem neuesten Blogpost schreibe ich darüber, was mir persönlich Hoffnung macht. Wenn es dich interessiert, dann schau doch mal rein: »Hoffnung als Kraftquelle für Veränderung« (Abre numa nova janela).

Ansonsten haben wir unten auch noch ein paar Relfexionsfragen für dich, die dich vielleicht inspirieren, wie du deine eigene Kraftquelle der Hoffnung entdeckst und förderst.

Auf ein hoffnungsvolles und vor allem ein rebellisches, neues Jahr!

Bis demnächst,
Ilona

Lese-Tipps

Hoffnung als Kraftquelle für Veränderung

[Eine Frau trägt ein Banner mit der Auschrift "Hope"] (Abre numa nova janela)

Hamburg versinkt im Schnee, die Welt bricht auseinander und ich denke zum Jahresbeginn 2026 über die Hoffnung als Kraftquelle für Veränderung nach: Wie stärken wir sie in diesen unruhigen Zeiten? Denn Hoffnung ist keine Option, sie ist eine Entscheidung.

Buchtipp: Über Tyrannei. 20 Lektionen für den Widerstand

[Holocaustforschers Timothy Snyder] (Abre numa nova janela)

Die Tyrannei entsteht langsam, aus der Demokratie heraus. Und es liegt an einer wachsamen Zivilgesellschaft, sie zu verhindern. Die 20 Lektionen des Holocaustforschers Timothy Snyder (im Bild) geben Hinweise darauf, wie dieser Widerstand aussehen kann.

Warum wir digitale Zivilcourage brauchen

[Ein digitales Herz] (Abre numa nova janela)

Zivilcourage bedeutet, sich mutig und verantwortungsvoll für das Gemeinwohl einzusetzen, auch wenn es schwierig wird. So können wir digital Haltung zeigen.

Zur Inspiration

Reflexionsfragen für die Hoffnung

Die folgenden Fragen inspirieren dich vielleicht auch, deine Hoffnung als Kraftquelle zu finden:

  • Was gibt dir persönlich in schwierigen Zeiten Kraft und Hoffnung, um weiterzumachen?

  • Welche kleinen oder großen Veränderungen möchtest du im neuen Jahr für eine gerechtere und nachhaltigere Welt bewirken?

  • In welchen Gemeinschaften oder Initiativen fühlst du dich verbunden und wie kannst du dort deine Stärken einbringen?

  • Welche Werte sind dir besonders wichtig, und wie kannst du sie durch dein Engagement sichtbar machen?

  • Wie kannst du deine Hoffnung nutzen, um andere zu inspirieren und gemeinsam positive Veränderungen anzustoßen?

  • Diese Fragen helfen dabei, die eigene Motivation zu reflektieren und konkrete Schritte für ein engagiertes Jahr zu planen.

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