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StreetLetter #28: aus der Umzugskiste gesendet

Prost Neujahr, liebe Leser!

Wahrscheinlich merkt ihr gar nicht, daß ich umgezogen bin, jedenfalls solltet ihr es nicht merken, wenn alles gut gegangen ist. Diese Ausgabe erreicht Euch nicht mehr von der Plattform Substack, sondern über Steady (Abre numa nova janela).

Ich habe mir den sehr sehenswerten (und unterhaltsamen) Vortrag (Abre numa nova janela)von Autor Marc-Uwe Kling – ja, das ist der mit dem Känguru – zu Herzen genommen, den er auf dem Chaos Communication Congress gehalten hat. Dort hat er den Digital Independence Day (Abre numa nova janela) ausgerufen, demnach jeder erste Sonntag im Monat dazu genutzt werden sollte, mit wenigstens einem Dienst von einer amerikanischen auf eine europäische Plattform zu wechseln. Ich habe den Wechselprozess zu Steady zwar schon im Dezember begonnen, aber bis alle (27!) alten Ausgaben rübergeschoben waren und bis mir der Support Euch alle, die ihr nun über 500 seid, hier hochgeladen hatte, verging ein bißchen Zeit.

Zum Glück bin ich ohnehin schon relativ diszipliniert in meiner Digitalhygiene. Ich boykottiere standhaft WhatsApp (ihr erreicht mich auf Threema oder Signal), ich habe mich von der mittlerweile zur Nazipornopädoschleuder verkommenen Plattform abgemeldet, die einmal Twitter hieß, und Amazon nutze ich wirklich nur im Notfall. Aber Gmail zu verlassen wird noch ein größerer Brocken, und nein, ich kann immer noch nicht ohne Instagram. Aber da, wo es ohne Not geht, also bei einem Newsletter, kann man ja mal anfangen. Also Steady, mit Sitz in Berlin, und in Nachbarschaft so hervorragender Kollegen wie Übermedien und Titanic. Meine neue Projektseite findet sich nun hier (Abre numa nova janela).

Ansonsten bin ich glücklich von der Kreuzfahrt zurückgekehrt und mitten im Weihnachtsstreß ausgestiegen, der dieses Jahr irgendwie besonders irre ausfiel. Die Feiertage immerhin gestalteten sich sonnig, weshalb ich in der Stadt herumstrolchte und dabei angenehmerweise nie allein war. Auch morgen soll wieder goldenes Winterlicht fluten, und zwar so, wie es sich gehört, nämlich niedrig. Dazu, dicke weiße Schneeflocken anzublitzen, bin ich leider noch nicht gekommen, aber ein, zweimal wird hoffentlich noch Gelegenheit dafür sein.

Demnächst setzen wir uns auch als Rhein-Main-Kollektiv zusammen und machen Termine. Den traditionellen Faschingssonntag könnt ihr Euch gern schonmal eintragen, der ist ja immer gut. Alles weitere kommt im nächsten Newsletter, der eine weniger provisorische Umzugsausgabe wird, versprochen. Aber ich sitze gefühlt noch auf Kisten und muß erstmal ankommen in diesem neuen Heim.

Links

Terminkalender

Zum Vormerken:

Die guten Bilder

(Und jetzt wird es doch ein bißchen anders. Ich kann die Bilder leider nicht mehr wie früher einbetten, daher kommen sie als Screenshots mit Verlinkung. Hoffe, das ist auch ok.)

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