Prost Neujahr, liebe Leser!
Wahrscheinlich merkt ihr gar nicht, daß ich umgezogen bin, jedenfalls solltet ihr es nicht merken, wenn alles gut gegangen ist. Diese Ausgabe erreicht Euch nicht mehr von der Plattform Substack, sondern über Steady (Öffnet in neuem Fenster).
Ich habe mir den sehr sehenswerten (und unterhaltsamen) Vortrag (Öffnet in neuem Fenster)von Autor Marc-Uwe Kling – ja, das ist der mit dem Känguru – zu Herzen genommen, den er auf dem Chaos Communication Congress gehalten hat. Dort hat er den Digital Independence Day (Öffnet in neuem Fenster) ausgerufen, demnach jeder erste Sonntag im Monat dazu genutzt werden sollte, mit wenigstens einem Dienst von einer amerikanischen auf eine europäische Plattform zu wechseln. Ich habe den Wechselprozess zu Steady zwar schon im Dezember begonnen, aber bis alle (27!) alten Ausgaben rübergeschoben waren und bis mir der Support Euch alle, die ihr nun über 500 seid, hier hochgeladen hatte, verging ein bißchen Zeit.
Zum Glück bin ich ohnehin schon relativ diszipliniert in meiner Digitalhygiene. Ich boykottiere standhaft WhatsApp (ihr erreicht mich auf Threema oder Signal), ich habe mich von der mittlerweile zur Nazipornopädoschleuder verkommenen Plattform abgemeldet, die einmal Twitter hieß, und Amazon nutze ich wirklich nur im Notfall. Aber Gmail zu verlassen wird noch ein größerer Brocken, und nein, ich kann immer noch nicht ohne Instagram. Aber da, wo es ohne Not geht, also bei einem Newsletter, kann man ja mal anfangen. Also Steady, mit Sitz in Berlin, und in Nachbarschaft so hervorragender Kollegen wie Übermedien und Titanic. Meine neue Projektseite findet sich nun hier (Öffnet in neuem Fenster).

Ansonsten bin ich glücklich von der Kreuzfahrt zurückgekehrt und mitten im Weihnachtsstreß ausgestiegen, der dieses Jahr irgendwie besonders irre ausfiel. Die Feiertage immerhin gestalteten sich sonnig, weshalb ich in der Stadt herumstrolchte und dabei angenehmerweise nie allein war. Auch morgen soll wieder goldenes Winterlicht fluten, und zwar so, wie es sich gehört, nämlich niedrig. Dazu, dicke weiße Schneeflocken anzublitzen, bin ich leider noch nicht gekommen, aber ein, zweimal wird hoffentlich noch Gelegenheit dafür sein.
Demnächst setzen wir uns auch als Rhein-Main-Kollektiv zusammen und machen Termine. Den traditionellen Faschingssonntag könnt ihr Euch gern schonmal eintragen, der ist ja immer gut. Alles weitere kommt im nächsten Newsletter, der eine weniger provisorische Umzugsausgabe wird, versprochen. Aber ich sitze gefühlt noch auf Kisten und muß erstmal ankommen in diesem neuen Heim.
Links
Samuel hat schon sein zweites Metropolens-Heft mit Nürnberger Fotografen herausgegeben. Beziehen kann man es über den Fuji-Store (Öffnet in neuem Fenster) Nürnberg, es soll noch ein paar Exemplare geben, hab ich gehört!
Unser aller Lieblingssender arte hat neuerdings nicht nur sämtliche Twin-Peaks-Folgen im Original in der Mediathek, was mich persönlich mehr als begeistert, sondern auch diese Doku über Fotografen und Fotografie in der DDR (Öffnet in neuem Fenster) zwischen Propaganda und Alltag.
Wer nicht zu den glücklichen Menschen gehört, die vor 100 Jahren mal ein Exemplar von Siegfried Hansens “Hold the Line” ergattert haben (ich hab natürlich eins, hehe), die können jetzt bei Eyeshot zuschlagen: “Incidental Precision” heißt das Buch (Öffnet in neuem Fenster), bis Ende März kann man subskribieren.
Terminkalender
bis 15. Januar: “Myth in the Shadows. The Eye of Vivian Meyer”, Galerie Ira Stehmann, München (Öffnet in neuem Fenster)
bis 25. Januar: “Harry Gruyaert – Die Welt in Farben sehen” im The Cube der Deutschen Börse, Eschborn (Öffnet in neuem Fenster)
bis 25. Januar: Ruth Orkin, “Through her Lens”, Kunsthaus im KunstKulturQuartier Nürnberg (Öffnet in neuem Fenster)
bis 31. Januar: “Beton & Begegnung”, Ausstellung des Nürnberg-Unposed-Kollektivs. Verniossage am 18. Dezember ab 18.30 Uhr, im Kunsthaus im KunstKulturQuartier (Öffnet in neuem Fenster), Nürnberg
bis 25. Januar: Helga Paris “für uns” im Fotografiska Berlin (Öffnet in neuem Fenster)
bis 29. Januar: Ausstellung “Close enough” mit Bildern von 13 Magnum-Fotografinnen im c/o Berlin (Öffnet in neuem Fenster)
vom 6. bis 27. Februar: „Coming Home: Zwischen Heimat und Beton“, Ausstellung des Kollektivs Unposed Hannover, IhmeKult! ihm Ihmezentrum (Öffnet in neuem Fenster)
am 7. Februar, ab 18.30: Photowalk Geisterzug Nippes, Ruhrcollective
bis 22. Februar: “Grand Hotel Parr”, Fotobuch-Retrospektive, Neues Museum Nürnberg (Öffnet in neuem Fenster)
bis 22. März: “Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er”, Brandenburg Museum, Potsdam (Öffnet in neuem Fenster)
Zum Vormerken:
21. Januar bis 23. März: Nikita Teryoshin, Zoo-Fotografien “Life Sentence”. Fotografiska Berlin (Öffnet in neuem Fenster).
31. Januar bis 3. Mai: James Nachtwey, Fotografiska Berlin (Öffnet in neuem Fenster).
5. bis 14. Juni: Deutschlandweit 49/58, Britta Kohl-Boas, Oliver Jockers und Bastian Hertel, Galerie Grindelallee 129, Hamburg
17. April bis 4. Oktober: “Neue Frau, Neues Sehen: Die Bauhaus-Fotografinnen”, Helmut-Newton-Stiftung Berlin
Juni bis September: Fototriennale in Hamburg mit zahlreichen Ausstellungen (Öffnet in neuem Fenster)
Die guten Bilder
(Und jetzt wird es doch ein bißchen anders. Ich kann die Bilder leider nicht mehr wie früher einbetten, daher kommen sie als Screenshots mit Verlinkung. Hoffe, das ist auch ok.)
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