Saltar para o conteúdo principal

#9 Kasualien und Conchita Wurst auf der Mondsichel

Herzlich willkommen bei UNBOXING TRANS. Dem Podcast Projekt, bei dem einzelne trans* Themen bis ins Detail ausgepackt werden. In jeder Folge bringen Kathleen und Julia jeweils Themen oder Objekte mit trans* Bezug mit, ohne dass das Gegenüber vorher davon weiß, diese unboxen wir dann :-)

In dieser Folge ist Kathleen leider nicht dabei gewesen, da sie sich auf einem lange geplanten Roadtrip befand. Als Ersatz habe ich mir Lilith vom Yeet-Podcast (Abre numa nova janela) organisiert. Damals war sie Host des Podcasts, heute ist es umgekehrt und ich freue mich, dass sie dabei ist.

Da das Yeet Netzwerk ein religiöses Format der evangelischen Kirche ist, wird diese Folge auch die Themen Glauben und Religion fokussieren. Darüber habe ich Lilith im Vorfeld informiert ohne ihr den Unboxing Begriff zu verraten.

Wie sonst auch gibt's eine Community-Frage, Kulturtipps und am Ende vergeben wir unsere Preise: den Goldenen Blumenstrauß und das Angstkatzenhäschen.

Hört rein (Abre numa nova janela), teilt es und schickt es euren Freund*innen. Viel Spaß dabei!

Da wir das alles in unserer Freizeit recherchieren und organisieren, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns unterstützen wollt:

Vielen Dank und viel Spaß.

LG Kathleen und Julia feat. Lilith ;-)

Inhalt

Inhaltlicher Überblick

  • (00:02:41) Unboxing by Julia: Kasualien

  • (00:25:35) Anruf aus der Vergangenheit: Waltraud Schiffels

  • (00:33:50) Community Teil

  • (00:38:39) Unboxing by Lilith: Statue - Conchita Wurst auf der Mondsichel

  • (00:44:13) Kulturempfehlungen

  • (00:49:23) Angstkatzenhäschen & Goldener Blumenstrauß

Unboxing by Julia: Kasualien

Definition von Kasualien

Kasualien sind religiöse Rituale, die besondere Lebensmomente begleiten. Dazu gehören zum Beispiel Taufen, Trauungen, Beerdigungen oder Segnungen. Es sind Übergänge. Momente, in denen sich etwas in unserem Leben verändert – und in denen die Gemeinschaft sagt: Wir sehen dich. Du gehörst dazu. Kasualien sind Ausdruck von Anerkennung, Zugehörigkeit und Identität. Und genau deshalb wird es so sensibel, wenn diese Anerkennung nicht selbstverständlich ist.

Identität vs. Kirchenrecht

Stell dir vor du möchtest heiraten und musst deine Dokumente für die Trauung vorbereiten. Als Kind wurdest du getauft und in der Taufurkunde steht vielleicht noch ein völlig anderer Name.

In Deutschland ist die Taufurkunde für die standesamtliche Trauung keine Voraussetzung. Aber wer kirchlich heiraten möchte muss den Taufschein vorlegen. Nach dem deutschen Selbstbestimmungsgesetz hat man den Anspruch Dokumente wie z.B. Zeugnisse auch rückwirkend ändern zu dürfen. Demzufolge sollte es hierzulande weniger Probleme geben.

Doch die katholische Kirche bzw. vatikanische Glaubenskongregation hat noch 1991 gegenüber der Deutschen Bischofskonferenz erklärt: Eine Transfrau kann kirchenrechtlich keinen Mann heiraten, weil für die Kirche der „unveränderliche Genotyp“, also das bei der Geburt zugeschriebene Geschlecht, entscheidend sei, nicht die gelebte Geschlechtsidentität.

https://katholisch.de/artikel/29274-kirchenrechtler-nur-ein-bedauerndes-achselzucken-fuer-transsexuelle (Abre numa nova janela)

Das bedeutet bis heute: Eine kirchliche Ehe gilt offiziell nur dann als möglich, wenn nach kirchlichem Verständnis „biologisch“ Mann und Frau heiraten, und dabei wird in der Regel auf das Geschlecht abgestellt, das in den Taufunterlagen vermerkt ist. In den Ländern wird bei Priestern und Bischöfen unterschiedlich damit umgegangen.

Jetzt gab es in Argentinien einen Fall, in dem eine trans Frau und ein trans Mann geheiratet haben, sie also auch nach kirchlichem Verständnis „biologisch“ Mann und Frau sind. Doch auch das war der argentinischen Kirche ein Dorn im Auge und die Ehe wurde nachträglich vom Erzbischof annulliert.

Als Begründung sagte man, dass das Sakrament der Ehe die Erfüllung wesentlicher Voraussetzungen nach Kirchenrecht und kirchlicher Tradition erfordere. Das Ausbleiben dieser Bedingungen könne unter Gläubigen "Verwirrung stiften". (siehe Artikel queer.de)

https://www.queer.de/detail.php?article_id=56919 (Abre numa nova janela)

Julias Geschichte von Stefanie (Triggerwarnung - Suizid, Tod)

Eine weitere Kasualie ist die Beerdigung. Stefanie war eine Freundin von Julia, die sich erst sehr spät zu ihrer Transgeschlechtlichkeit bekennen konnte. Julia durfte ihren Weg ein wenig begleiten und hat häufig mit Stefanie telefoniert.

Immer wieder erzählte Stefanie am Telefon von ihren Fortschritten, z.B. bei den eigenen Eltern oder auch am Arbeitsplatz. Doch eine Sache lag ihr immer auf der Seele: Die fehlende Akzeptanz in der eigenen Familie. Eines Tages erreichte mich die Nachricht, dass Stefanie nach einem Suizidversuch gestorben sei.

Als die Trauerfeier vorbereitet wurde erhielt Julia die Nachricht, dass man darüber diskutierte wie sie beerdigt werden soll. Für Julia war die Sache selbstverständlich: Stefanie ist eine Frau, hat als Frau gelebt und wird auch als Frau beerdigt. Für die Pfarrerin war das auch klar, der selbstbestimmte Wille der Verstorbenen ist zu achten. Letztendlich war es der Bestatter, der sagte, dass Stefanie rechtlich eine Frau ist und deshalb auch als Frau beerdigt wird.

Stefanies Geschichte macht deutlich, dass auch über das Leben hinaus Selbstbestimmung nicht selbstverständlich ist, sondern auch hier muss darum gekämpft werden.

Stefanie zu Ehren möchte ich erwähnen, dass sie damals eine wichtige Entscheidung für die Community getroffen hat. Stefanie hatte mich damals gebeten ihren Fragebogen zu veröffentlichen, den sie im Verfahren nach dem Transsexuellengesetz erhalten hatte (Abre numa nova janela). Diese Fragen wurden schließlich sogar im Bundestag aufgegriffen. Damit wurde zum ersten Mal öffentlich über die demütigenden Verfahren gesprochen und ein wichtiger Beitrag zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes geleistet.

Danke Stefanie. Ich hoffe sehr, dass du in Frieden leben kannst, dort wo du jetzt bist… ❣️

Empfehlungen

Für den Umgang mit Kasualien hat die Evangelische Kirche Hessen Nassau Empfehlungen veröffentlicht. Darin ist zum Beispiel die Taufe beschrieben, Empfehlungen für den Gottesdienst und Segnungen.

https://www.ekhn.de/themen/queer-leben/lgbt-iq-news/transidentitaet-der-weg-zur-eigenen-geschlechtlichen-identitaet-und-unterstuetzung-durch-die-kirche (Abre numa nova janela)

Das Projekt Reformation für Alle hat sowohl ein Video mit Interviews sowie eine Broschüre veröffentlicht, die über Transgeschlechtlichkeit in der Kirche aufklären soll.

https://tur2017.de/ (Abre numa nova janela)

Anruf aus der Vergangenheit

Janka Kluge ist eine trans Frau und Aktivistin, die schon in den 80er Jahren ihre Transition durchgeführt hat. Sie ist eine Freundin von Julia und die beiden haben das Buch “Einfach Selbst Bestimmt” (Abre numa nova janela) im KiWi-Verlag herausgegeben.

Janka hat sich intensiv mit der Biografie von Waltraud Schiffels beschäftigt. Waltraud Schiffels ist 1944 in Saarbrücken geboren. Sie war Politikerin und Schriftstellerin mit vielen verschiedenen Werken, die sich mit Transgeschlechtlichkeit auseinandersetzten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Waltraud_Schiffels (Abre numa nova janela)

Ihr Buch "Im Rock” (Abre numa nova janela) war ein Roman, in dem auch autobiografische Elemente enthalten waren. Das Cover hat sie schockiert, da sie lange Zeit als Transvestit lebte und diese Vergangenheit später nicht gutheißen konnte. Auf der Webseite des Literaturland Saar wird ihre Haltung wie folgt beschrieben:

In dem weitgehend autobiographischen Roman „Im Rock“ sind viele Motive vorweggenommen, die in späteren Veröffentlichungen dann auf nicht-literarische Weise dargestellt werden. Das Buch ist nach Bekunden der Autorin noch zu einer Zeit geschrieben, als sie sich für einen Transvestiten hielt. Sie habe das Buch seinerzeit aus sich „rausgewürgt“. Lange Zeit habe sie große Schwierigkeiten damit gehabt: „Weil ich eben jetzt, nachdem ich auf der Frauenseite lebe, große Mühe hatte, mit diesen Sado-Maso-Zeiten in meinem Leben und mit der Prostitution zurechtzukommen.“ Es ärgere sie ziemlich, wenn der Text ausschließlich auf solche Stellen hin gelesen werde. Das Cover zeigt einen menschlichen Körper mit BH und nacktem Penis. Die Autorin sagt später, die Zeichnung habe zwar dem Inhalt des Buches entsprochen: „Trotzdem war ich völlig konsterniert, als ich auf der Buchmesse ganz unerwartet mit diesem Umschlag konfrontiert wurde.“ (Zitate aus „Ich bin zwei“)

(Quelle: Literaturland Saar (Abre numa nova janela))

Community Frage

Diesmal kam die Community Frage von Amelie:

„Ich hatte bisher sehr schlechte Therapeutenerfahrung (Verfügbarkeit, Qualität, doofe Männer, die nicht zuhören können und selbst beim Geld drucken eine Bocklosigkeit ausstrahlen... naja), aber man spielt ja die Level mit weil man ja Indikationen, etc. braucht. Was würdest du dir von der Ausbildung der Psychiater / Pshychotherapeuten wünschen, um eine Transitionbegleitung angenehmer zu gestalten?“

Das wichtigste zuerst:

  1. Niemand muss schwierige Situationen alleine durchstehen! Wendet euch an Vereine, die euch in solchen Lebenslagen begleiten können!

  2. Eine Therapie soll euch stärken und nicht kaputt machen. Wenn ihr euch da nicht wohl fühlt, weil z.B. euer Name nicht richtig verwendet wird o.ä., dann habt ihr jederzeit die Möglichkeit zu gehen und jemand anderen zu suchen. Diese Hürde ist oft sehr groß, weil man sich in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis befindet. Man erhofft sich ja meistens eine Gegenleistung (Indikation). Achtet auf euch! Euer Wohlergehen ist wichtiger

Was viele Therapeut*innen nicht verstehen: Sie sollen nicht therapieren, sondern begleiten! Trans kann man nicht wegtherapieren.

Und man DARF sich das auch mal einfordern!

Was die Ausbildungsinhalte von Psychotherapeut*innen betrifft da gibt es wenig Einflußmöglichkeiten. Die meisten transpositiven Therapeut*innen nutzen Fortbildungsangebote vom Bundesverband Trans* (Abre numa nova janela) und der Deutschen Gesellschaft für Trans* und Inter*geschlechtlichkeit (Abre numa nova janela). Dort wird auf die wichtigsten Elemente hingewiesen, damit das Diskriminierungspotential reduziert wird. Deshalb ist es wichtig, sich mit den Beratungsstellen in Verbindung zu setzen, die können Empfehlungen für gute Psychotherapie geben.

Oft ist es so, dass Patient*innen viel mehr Wissen zur aktuellen Situation mitbringen als diejenigen, die behandeln oder begleiten sollen. Gebt euren Therapeut*innen Informationsmaterial, damit sie sich zu dem Thema einlesen können.

Infomaterial

Für Ärzt*innen und Praxisalltag (nicht speziell Psychotherapie):

https://www.bundesverband-trans.de/publikationen/trans-willkommen/ (Abre numa nova janela)

 

Broschüre TrIQ – auch für die Therapie:

https://www.transinterqueer.org/wp-content/uploads/2021/11/TrIQinfo-trans_2aufl-2013.pdf (Abre numa nova janela)

 

Unboxing Objekt (diesmal von Lilith): Conchita Wurst auf der Mondsichel

Lilith hat die Statue von Conchita Wurst auf der Mondsichel mitgebracht. Die Statue ist auf dem Buchcover von G*tt w/m/d abgebildet und steht aktuell im Frankfurter Bibelmuseum.

Es handelt sich um eine fast lebensgroße Holzskulptur der Kunstfigur. Angelehnt ist die Skulptur an die traditionelle Form einer katholischen Heiligendarstellung, die an die bekrönte Heilige Kümmernis (Abre numa nova janela) Wilgefortis (Abre numa nova janela) erinnert. Ihre Legende erzählt von einer jungen Frau, deren heidnischer Vater sie gegen ihren Willen verheiraten wollte. Die Gebete der bekehrten Christin, dem zu entgehen, wurden erhört. Gott ließ ihr einen Bart wachsen, was die Zwangsehe verhinderte, ihr aber den Kreuzigungstod brachte. Der österreichische Künstler Gerhard Goder fühlte sich 2014 zu der Statue inspiriert, nachdem Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest gewonnen hatte.

Weitere Links:

https://www.na-verlag.de/programm/j/gtt-w-m-d-2/ (Abre numa nova janela)https://www.bibelhaus-frankfurt.de/de/ausstellungen/gott-w-m-d (Abre numa nova janela)

Kulturtipps

Buch: Jesus liebt Trans - Transidentität in Familie und Kirchgemeinde

Klaus-Peter Lüdke ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und schrieb das Buch nach seinen Erfahrungen mit dem Outing seines trans* Kindes mit 13 Jahren. Er beschreibt in dem Buch wie er persönlich damit umgegangen ist und wie sie als Familie und Kirchengemeinde damit umgegangen sind.

Es gibt praktische Hinweise für Menschen, Eltern und Gemeinden, die selbst mal in eine solche Situation geraten und bietet eine Orientierungshilfe.

Das Buch ist ein mutiger Beitrag zu einem oft schwierigen Thema innerhalb konservativer Kirchenstrukturen. 

https://www.manuela-kinzel-verlag.de/buecher/alle-buecher/jesus-liebt-trans.html (Abre numa nova janela)

Ausführliches Interview mit Klaus-Peter Lüdke im SWR:

https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=34574 (Abre numa nova janela)

Ausstellung: „This is me. Queer und religiös.

Eine Fotoausstellung die 2021 in Rendsburg in Norddeutschland ihre Auftaktveranstaltung hatte. Es werden unterschiedliche queere Biografien porträtiert, auch trans* Personen kommen darin vor. Eine davon ist Julia.

https://jmrd.de/de/this-is-me-queer-und-religioes-eine-fotoausstellung (Abre numa nova janela)

Die Portraitierten berichten von ihren Erfahrungen, die sie in ihrem persönlichen Leben u.a. mit Kirche gemacht haben. Ausgrenzung und Diskriminierung erlebt haben, etc.

Eine sehr spannende Fotoausstellung, die inzwischen eine Wanderausstellung ist und noch immer „auf Tour“ ist.

Die nächste Station ist vom 25. Mai bis 5. Juli 2026 in der Hl. Dreieinigkeitskirche in St. Georg-Borgfelde, Hamburg. 

https://www.stgeorg-borgfelde.de/beitraege/queer-und-religioes (Abre numa nova janela)

Buchtipp: Christus (m/w/d) - Anselm Schubert

Lilith liest gerade das Buch Christus (m/w/d). Es geht um Kulturgeschichte und wie man über Geschlecht gedacht. Anselm Schubert beschreibt die historische Entwicklung in den unterschiedlichen theologischen Strömungen.

https://www.chbeck.de/schubert-christus-m_w_d/product/36968542 (Abre numa nova janela)

Preise

Angstkatzenhäschen

Unser Angstkatzenhäschen verleihen wir an Personen oder Institutionen, die mit transfeindlichem Verhalten auffallen.

Boris Palmer, ist Oberbürgermeister in Tübingen und war lange Zeit bei den Grünen. Dort sind seine Äußerungen häufig auf Widerstand gestoßen, so dass er irgendwann seine Mitgliedschaft ruhen ließ und 2023 schließlich ausgetreten ist. Mit seinem Austritt kam er einem drohenden Parteiausschlussverfahren zuvor. Auslöser waren wiederholte Rassismusvorwürfe und ein Eklat um das N-Wort, die zu heftiger Kritik führten. Heute ist er parteilos.

In einem Interview mit der umstrittenen Journalistin „Basad“ (früher BILD, heute NIUS) wurde er gefragt ob trans* Frauen Frauen sind und er verneinte diese Aussage. Das Selbstbestimmungsgesetz gehe ihm zu weit, es würden angeblich die Rechte von cis Frauen eingeschränkt und würde zu Unfairness im Sport führen. Damit bedient er die klassischen transfeindlichen Narrative und hat unser Angstkatzenhäschen verdient. Ein ausführlicher Artikel ist im Magazin Siegessäule zu finden.

https://www.siegessaeule.de/news/kritik-an-boris-palmer-nach-transfeindlichen-aussagen/ (Abre numa nova janela)

Goldener Blumenstrauß

Theo Schenkel ist katholischer Religionslehrer, trans Mann und Teil von #OutInChurch (Abre numa nova janela), wo er öffentlich für eine „Kirche ohne Angst“ und die Reform des kirchlichen Arbeitsrechts eintritt. (Film “Wie Gott uns schuf” ARD-Mediathek). (Abre numa nova janela)Es war lange Zeit unklar, ob er als trans* Person weiterhin Religion unterrichten darf, bis er 2022 eine Ausnahmeregelung seiner Erzdiözese Freiburg erhielt.

Durch sein sichtbares Coming-out und Bildungsarbeit zeigt er queeren Gläubigen, dass sie in der Kirche Platz haben, und nutzt seine eigene Geschichte, um strukturelle Missstände klar zu benennen und Veränderung von innen heraus voranzutreiben.

Als einer der wenigen trans Personen ist er in einem hochgradig cis- und heteronormativ geprägten kirchlichen Umfeld beruflich „out“ und ging damit erhebliche persönliche Risiken ein. Damit hat er bundesweit Diskurse über Transfeindlichkeit und Diskriminierung im kirchlichen Arbeitsrecht angestoßen.

Interview mit Theo Schenkel:

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/religionslehrer-theo-schenkel-darf-als-transmann-weiterhin-religion-unterrichten (Abre numa nova janela)

Außerdem hat Lilith im Rahmen der kulturellen Empfehlungen auf Zwischenraum.net (Abre numa nova janela) hingewiesen und wir haben beschlossen einen weiteren Goldenen Blumenstrauß an Zwischenraum e.V. zu überreichen. Zwischenraum e.V. ist eine online Community und engagiert sich für queere Menschen, die sich mit den Themen Glauben, Kirche und Religion beschäftigen und unterstützt sie bei Diskriminierungserfahrungen in Kirchengemeinden. Dieser “Zwischenraum” soll die Möglichkeit bieten für eine Neuorientierung.

https://www.zwischenraum.net/ (Abre numa nova janela)

Credits

Ein besonderes Dankeschön geht diesmal wieder an Lilith, die Kathleen dieses Mal so super vertreten hat und an Janka Kluge für den Anruf aus der Vergangenheit und die Geschichte über Waltraud Schiffels.

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du unseren Newsletter abonnieren würdest.

Du hast eine eigene Projektidee und möchtest du selber bei Steady publizieren? Dann melde dich über unseren Affiliate-Link an

Danke, dass ihr dabei seid. Schreibt uns, was euch bewegt – und teilt die Folge mit Menschen, die sie hören sollten.

Bis zum nächsten Mal – bleibt sichtbar. 🌈

Tópico Podcast-Folge

0 comentários

Gostaria de ser o primeiro a escrever um comentário?
Torne-se membro de Unboxing trans* e comece a conversa.
Torne-se membro