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Eine persönliche Einladung — warum dieses Buch jetzt gebraucht wird

Liebe Interessierte,

das ist der letzte Brief dieser Reihe. Ich möchte ihn persönlich halten.

Fünf Wochen habe ich euch von Husserl erzählt – von der Epoché und dem reinen Schauen, von der Lebenswelt und dem Ideenkleid der Wissenschaft, von »sich selbst wahr machen« und der Verbindung zur vedischen Philosophie. Das waren keine Werbetexte. Das sind die Fragen, die mich immer schon beschäftigen.

Glaskugel mit umgekehrtem Bild vom Wald
© Foto von Tobias Bjerkness auf Unsplash

Warum jetzt?

Wir leben in einer Zeit, die Husserl 1936 bereits beschrieben hat – und in der seine Diagnose erschreckend aktuell klingt:

»Wir Menschen der Gegenwart finden uns in der größten Gefahr, in der skeptischen Sintflut zu versinken und damit unsere eigene Wahrheit fahren zu lassen.«

— Husserl, 1936

Fake News, alternative Fakten, die Erosion des gemeinsamen Wirklichkeitsverständnisses – das sind keine zufälligen Erscheinungen. Sie haben eine erkenntnistheoretische Wurzel: eine Wissenschaft und Kultur, die das Subjekt aus der Gleichung gestrichen hat und nun nicht mehr weiß, wie sie zwischen echter Erkenntnis und Beliebigkeit unterscheiden soll.

Husserl zeigt einen Ausweg. Nicht als Patentrezept, sondern als methodische Orientierung: zurück zum erkennenden Subjekt. Zurück zum Grund. Zurück zu dem, was apodiktisch ist – also den Grundaussagen, die elementare Setzungen sind und ohne die Denken nicht möglich ist.

Für wen ist dieses Buch?

Ich habe dieses Buch für Menschen geschrieben, die es aushalten können, langsam zu denken. Die keine schnellen Antworten suchen, sondern echte. Die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Spiritualität stehen – nicht weil das eine Modeerscheinung ist, sondern weil sie wissen, dass dort die wichtigsten Fragen liegen.

Das seid ihr. Ihr seid Menschen, die diese Fragen ernstnehmen. Das ist der Grund, warum ich euch als Erste von diesem Buch erzählt habe.

Eine persönliche Bitte

Wenn ihr das Buch lest und es etwas in euch berührt, öffnet oder herausfordert – schreibt mir. Antwortet auf diese E-Mail. Ich lese alles und antworte, wo ich kann.

Wenn ihr glaubt, dass jemand in eurem Umfeld dieses Buch braucht – empfehlt es weiter. Nicht als Gefälligkeit, sondern weil ihr glaubt, dass es ihm helfen könnte.

Und wenn ihr das Buch lesen möchtet: Lest es morgens. Wenn der Geist noch wach und leer ist.

»Das kann helfen, die Menschheit und Mutter Erde aus ihrer verfahrenen Situation zu befreien. Allein deshalb wurde dieses Buch geschrieben.«

— Aus der Vorbemerkung

Ich meine es ernst.

Danke, dass ihr diese Reise mit mir gemacht habt.

Buchcover "Subjektivität und Welt" (Öffnet in neuem Fenster)

►  »Subjektivität und Welt« — jetzt bestellen und lesen (Öffnet in neuem Fenster)

oder direkt bei mir re@ronaldengert.com (Öffnet in neuem Fenster).

 

Herzliche Grüße
Ronald Engert

Autor »Subjektivität und Welt«

 

P.S. Für alle, die das Buch schon bestellt haben: Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. Und für alle, die noch zögern: Die Fragen, um die es geht, sind es wert.

Kategorie Philosophie

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