– und warum sie uns im Chaos festhalten
Ordnung hat ein Imageproblem.
Sie gilt als spießig, anstrengend oder als etwas, das anderen einfach leichter fällt. Viele Menschen glauben, sie seien „nicht der Ordnungstyp“ – und legen das Thema innerlich zu den Dingen, an denen man eben scheitert. Still, dauerhaft, mit schlechtem Gewissen.
Dabei scheitern wir selten an Ordnung selbst.
Wir scheitern an falschen Annahmen.
Hier sind die fünf größten Mythen rund um Ordnung. Und warum es sich lohnt, sie endlich loszulassen.
Mythos 1: Ordnung ist eine Typfrage
„Ich war schon als Kind chaotisch.“
„Andere können das einfach besser.“
Das klingt harmlos, ist aber bequem. Und fatal. Denn sobald Ordnung zur Charakterfrage erklärt wird, ist man raus aus der Verantwortung. Ordnung ist keine Begabung. Sie ist eine Fähigkeit. Und Fähigkeiten kann man lernen. Oder eben nicht lernen wollen.
Nicht der Mensch ist das Problem, sondern das fehlende System.