Bei Instagram gibt es gerade diesen Trend:
Menschen posten 10 Bilder aus den vergangenen 10 Jahren – und erzählen, was in dieser Zeit passiert ist.
Ich fand das spannend und habe heute Vormittag die letzten zehn Jahre erst einmal ohne Fotos rekonstruiert.
Jedes Jahr, maximal zwei Sätze. Aus dem Kopf. Aus dem Gefühl.
Erst danach habe ich mein Handy in die Hand genommen.
Und dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:
1)
2015 und 2016 war es noch kein Ding, Selfies zu machen.
Ich habe fast nur Spiegelbilder aus der Zeit – ohne Kopf.
Offenbar war das Outfit wichtiger als ich selbst.
2)
Ich hatte völlig vergessen, wie oft ich fürs Fernsehen gedreht habe.
Nur etwa die Hälfte wurde ausgestrahlt – aber in meiner “heißen Phase” war ich wirklich viel unterwegs.
3)
Als ich sah, in welcher Taktung ich Bücher geschrieben habe, war ich kurz erstaunt. Wir vergessen viel zu oft, was wir alles geschafft, geleistet, erreicht haben.
Und hier kommt mein kleiner Rückblick –
als Inspiration für euch, es mir gleichzutun.
2015
Ich bin verheiratet, alle drei Kinder leben bei uns.
Mein erstes Buch erscheint.
Zum Ende des Jahres stirbt meine 17-jährige Schwester in England.