Mein Ritual zum Jahresende
Am 21. Dezember erleben wir den kürzesten Tag des Jahres.
Ein Wendepunkt. Mit der Wintersonnenwende beginnen die Rauhnächte – symbolisch steht diese Zeit für Loslassen, Reinigung und Neubeginn.
Schon seit einigen Jahren nutze ich diesen Tag ganz bewusst, um mich innerlich vom alten Jahr zu verabschieden und mich auf das neue vorzubereiten. Es ist eine stille, klare Zeit. Eine Zeit der Reflexion, die mir hilft, Ballast abzuwerfen und Raum zu schaffen – innerlich wie äußerlich.
Drei Dinge, die ich rund um die Wintersonnenwende tue:
Altes loslassen:
Ich schreibe alles auf, was ich im alten Jahr zurücklassen möchte: belastende Gedanken, unschöne Erlebnisse, aber auch Bekanntschaften, Verpflichtungen oder Projekte, die sich nicht mehr stimmig anfühlen.
Manches darf einfach enden. Ohne Drama, ohne Rechtfertigung.
Diesen Zettel verbrenne ich anschließend – als klares, symbolisches Zeichen.Aussortieren und ordnen:
Ich gehe bewusst durch meine Wohnung und trenne mich von Dingen, die ich nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte. Das kann die Unterwäscheschublade sein, das Tassenregal oder ein Stapel Papier, der längst erledigt ist.
Warum gerade jetzt? Weil Aufräumen Klarheit schafft – und Loslassen spürbar erleichtert.
Besonders wichtig ist mir mein Schreibtisch: Zum Jahresabschluss bleibt nichts liegen. Kein Papierkram, keine offenen Schleifen. Ich schließe das Jahr auch äußerlich ab.