Notizen aus dem März.

Das Licht wandert über die Dächer der Stadt, die Balkone rund um das Kottbusser Tor und die Gesichter im Gedränge vor der Ankerklause. Es streift Fensterfronten und fällt zurück auf die Fassaden gegenüber. Kriecht die Treppe zur U-Bahn hinab und legt sich in schmalen Streifen auf die rosa-grauen Fliesen.
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Ich bin zu früh am Flughafen. Zwischen zwei menschenleeren Gates sitze ich mit Blick auf das Rollfeld. Müde blättere ich in meinem Buch. Ich bleibe bei einem Text über einen Flug hängen, der um acht Uhr morgens startet und am selben Tag zur selben Uhrzeit sein Ziel erreicht. Ein Flug, der im Tagesanbruch verharrt. Später, im Flugzeug nach Zürich: ein Sonnenuntergang, der erst kurz vor unserer Landung endet.
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Ich habe von einer Atombombe geträumt.
Am Horizont die Wolke.
Jemand ruft: Lauft!
Ich bleibe einfach stehen.
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Das Licht zu Hause wandert über die Bücher im Regal. Deborah Levy, Rachel Cusk, Lauren Elkin.