Sommerhitze. Gut, um ins Kino zu gehen. Heute eröffnen in München die Georgischen Filmtage, gleich am Freitag ist Alexandre Koberidzes wundersames Sommermärchen DRY LEAF zu sehen. Auch dort geht es um Fußball. Wir gratulieren Ken Loach, der 90 wird, tauchen ein in die Gefühlslagen isländischer Familien (THE LOVE THAT REMAINS) und französischer Frauen (LOL 2.0) und in die Trauer einer Tochter in SECHSWOCHENAMT. “Ende Legende” ist die Stimmung, die sich im harten THE DEATH OF ROBIN HOOD breit macht.
Ken Loach:
Happy Birthday, Mr. Communist! (Öffnet in neuem Fenster)
Brot und Rosen, Land und Freiheit: Ken Loach, der Regisseur der Klassengesellschaft, wird 90 – zur Aktualität des wichtigsten und bekanntesten britischen Regisseurs – von Rüdiger Suchsland
Festival:
Sein oder Nichtsein (Öffnet in neuem Fenster)
Die Georgischen Filmtage erkunden dieses Jahr, was ist, sein könnte, nicht war, hätte sein können – und nicht mehr ist — von Paula Ruppert
Neue Kritiken:
The Death of Robin Hood (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2026)
Ende Legende: Michael Sarnoski lehrt einmal mehr das Loslassen – Kritik von Thomas WillmannThe Love That Remains (Ástin sem eftir er) (Öffnet in neuem Fenster) (IS/DK/S/F 2025)
Die Liebe nach der Liebe: Hlynur Pálmason zeigt einen tastenden, manchmal überzeichneten, dann wieder wunderbar genauen Film über Trennung, Familie und die grotesken Restbestände des Zusammenlebens – von Axel Timo Purr
Es bleibt nicht in der Familie: Hlynur Pálmason öffnet den Blick vom Privaten in die Endlichkeit – von Thomas WillmannSechswochenamt (Öffnet in neuem Fenster) (D 2026)
Die Geometrie der Trauer: Der Tod einer Mutter wird zur Neuvermessung einer Familie. Jacqueline Jansens preisgekröntes Debüt erzählt mit großer Genauigkeit von den unterschiedlichen Rhythmen der Trauer – Kritik von Axel Timo Purr
LOL 2.0:
Ruhm ist vergänglich und gefährlich (Öffnet in neuem Fenster)
Interview mit Sophie Marceau über LOL 2.0 — von Margret KöhlerLOL 2.0 – Wo ist der nächste Aperol-Spritz? (Öffnet in neuem Fenster)
arteshot-Videokritik: Lisa Azuelos Fortsetzung ihres »Klassikers« mit Sophie Marceau überzeugt nicht nur durch seine Leichtigkeit, sondern auch die Erfindung des »Anbandel-Genres«, finden Margret Köhler und Stefan Rutz.
Podcast Live: Dust in the Wind (artechock mit critic.de (Öffnet in neuem Fenster)):
Begehrliche Blicke und grüßende Kräne (Öffnet in neuem Fenster)
Über Angela Schanelecs MEINE FRAU WEINT sprechen die Filmkritiker*innen Lukas Förster und Dunja Bialas mit Doris Kuhn. Aufgezeichnet im Werkstattkino mit Publikum, direkt nach der Filmvorführung.
Cinema Moralia:
»Unsere Zeiten brauchen keine Wohlfühlparolen. (Öffnet in neuem Fenster)«
»Staatsschutz«: Regisseur Faraz Shariat gegen eine romantisierende Vorstellung von Vielfalt; aber wenn ein Festival politisch sein will, gibt es Integrationspreise an Deutsche – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 392. Folge — von Rüdiger Suchsland