Willkommen zum Newsletter des Blogportals für die deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften de.hypotheses! Hier kuratieren wir für Sie unsere Beiträge des Monats, stellen neue Blogs aus der Community vor und geben Neuigkeiten aus der Redaktion weiter. Viel Spaß beim Stöbern!
Beiträge des Monats: Unsere Hingucker
(Öffnet in neuem Fenster)Predigerin der Reformation
Der Bauernkrieg jährt sich 2025 zum 500. Mal. Die Niederschlagung der Bauernaufstände markiert auch das Ende der offensten Phase der Reformation: Zahlreiche Laien – Männer und Frauen – hatten das Wort für die neue Glaubensauffassung ergriffen, zu Hause und auf der Straße diskutiert, sich gegenseitig reformatorische Flugschriften vorgelesen – und auch selbst verfasst! So auch Argula von Grumbach, Freiherrin von Stauff, die es bibelfest und selbstbewusst mit der Universität Ingolstadt aufnahm.
(Öffnet in neuem Fenster)Geschichte erzählen in Instagram-Posts. Ein Erfahrungsbericht
Instagram statt Hausarbeit: Bettina Braun und Heidrun Ochs ließen Studierende ihre Forschungsergebnisse als Instagram-Kacheln präsentieren und holten dafür die Expertise von einem Content Creator ein. Als Herausforderung stellte sich vor allem die starke Reduktion der Inhalte heraus, doch die Studierenden zogen insgesamt eine positive Bilanz dieser besonderen Übung.
(Öffnet in neuem Fenster)‘Gastarbeiter’ in der NS-Presse. Formative Jahres eines migrations-politischen Schlüsselbegriffs
Der Begriff "Gastarbeiter" wurde in der NS-Presse als Kategorie benutzt, um den Zwangscharakter des “Ausländereinsatzes” zu verschleiern. Christoph Rass hat die Korpora des deutschen Zeitungsportals und des Zeitungsportals Nordrhein-Westfalen auf die Verwendung des Begriffs in der NS-Presse untersucht – und zeigt nebenbei, dass auch Repositorien, die sich noch im Aufbau befinden, mit stabilen Ergebnissen genutzt werden können.

Die Welt nach 1945. Podcast-Serie zu den Enden des Zweiten Weltkriegs aus globaler Perspektive
In diesem Jahr jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Während in Europa der 8. Mai 1945 und die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands das Ende des Krieges markiert, gibt es global verschiedene Zeitpunkte, die als „das Ende des Krieges“ gelten. In einer Podcast-Serie blicken Forschende der Max Weber Stiftung auf die Kriegsenden und die verschiedenen Erinnerungen daran: Sie erzählen, wie in Ägypten oder in Japan das Kriegsende erinnert wird, welche Fluchtbewegungen die Nachkriegszeit prägten und spüren den verschlungenen Wegen von jüdischen Ritualobjekten nach dem Krieg nach.
Aus unseren englischsprachigen Blogs:
(Öffnet in neuem Fenster)A Time Capsule for an Era When Everything Seemed Clear: The Kaiser’s Forgotten Visit
In 1973, "Kaiser" Franz Beckenbauer visited the Israeli national football team. The press barely noticed the visit, and the only public reminder of it are two photographs taken by the famous Israeli photographer Yoni Hamenachem. Why did his visit attract so little attention? Does the lack of public interest in the German footballer reflect Israel's preference for the Dutch football team and the country's strong ties with the Netherlands? In "The Tel Aviv-Bielefeld Encounters in History", Hezy Asher reports on the forgotten visit of the "Kaiser".
Neu bei de.hypotheses: Willkommen!
(Öffnet in neuem Fenster)Humanities Data Literacy
HERMES - Humanities Education in Research, Data, and Methods ist ein vom BMBF gefördertes Datenkompetenzzentrum. Es verfolgt das Ziel, Datenkompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu vermitteln, weiterzuentwickeln und kritisch zu reflektieren. Zugleich dient HERMES als Ort der Vernetzung von Wissenschaftler:innen in den Digital Humanities und den Geistes- und Kulturwissenschaften an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und GLAM-Institutionen (Galleries, Libraries, Archives, Museums). Das HERMES-Blog soll diese Ziele durch den wissenschaftlichen Diskurs und Austausch begleitend fördern und die verschiedenen Akteur:innen vernetzen.
Aus den sozialen Medien
Auf dem Instagram-Account der Max Weber Stiftung (Öffnet in neuem Fenster) kommt unsere Community zu Wort: Bloggende erzählen, welche Entdeckung sie mit ihrem Wissenschaftsblog verknüpfen.
(Öffnet in neuem Fenster)Anne Baillot, Professorin für Germanistik an der Université du Maine in Le Mans, forscht zur deutsch-französischen Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts. Als Vorreiterin der Digital Humanities ist sie derzeit als Research Officer bei DARIAH zur europaweiten Vernetzung der Geisteswissenschaften und des Kulturbereiches tätig. Auf dem „Digital Intellectuals (Öffnet in neuem Fenster)”-Blog schreibt sie über die digitale wissenschaftliche Editionspraxis.
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