
Heute Morgen war ich noch erfüllt von Tatendrang.
Ich absolvierte mein Sportprogramm, war mit Wauzi draußen und sog die frische, klare Luft in mich auf. Selbst ein kleines Abenteuer von Wiesel und Büffelin entstand – verspielt, leichtfüßig, fast selbstverständlich.
Ein guter Beginn des Tages, möchte man meinen.
Und doch: Seit Tagen liegt ein dumpfer Kopfschmerz über mir, ein stetiger Begleiter, den ich bereits lakonisch mit einem „nun ja, so ist es eben“ abtue. Bis der Körper plötzlich die Regie übernimmt.
Ohne Vorwarnung entgleitet mir der Kreislauf. Die Beine beginnen zu zittern, Empfindungsstörungen ziehen sich von den Knien in die Oberschenkel. Ich spüre die schwindende Muskelkraft, die mich kaum noch halten kann. Ein Kribbeln überzieht Gesicht und Körper. Dazu gesellen sich ….