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„Zwischen Paragrafen und Profilen – ein Ausflug ins Münchner Landessozialgericht“

Nicht das Landessozialgericht aber die bayrische Staatsbibliothek. Ein unwahrscheinlich tolles Gebäude

Ich war zwei Tage in München. Und ach, wie sehr ich München liebe – in all seinen Facetten, von den würdevoll alternden Altbauten bis hin zu den schillernden Glasfassaden, die den Himmel zu spiegeln scheinen. Jede Gasse ein Gedicht, jeder Hauseingang ein Versprechen von Geschichte. Doch diesmal war ich nicht als Flaneurin unterwegs. Keine Schlenderstrecken durch Museen, keine kulinarischen Eskapaden in verwunschenen Hinterhöfen.

Ich war in offizieller Mission: Ich durfte einer Verhandlung am Landessozialgericht beiwohnen.

Nicht als Klägerin, nicht als Beklagte – sondern als stille Zeugin, als Lernende, als Hörende. Letzteres ist dabei wörtlich zu nehmen, denn das Hören – ohnehin eine Disziplin für sich bei Cochlea-Implantierten wie mir – wird in einem Gerichtssaal zur Hochleistungssportart.

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