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nächtliche Verhandlungen mit meinem Körper

Man ahnt es nicht, solange der Körper einigermaßen funktioniert, doch erst nach einer überstandenen Migränephase enthüllt sich das unsichtbare Defizit: jener stille Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, die im Hintergrund unermüdlich wirken und sich, kaum bemerkt, erschöpfen, bis nichts mehr bleibt als Leere.

Mein Körper jedenfalls hatte in seiner Not all das aufgebraucht, was er für unverzichtbar hielt – und so rief er mich schließlich zurück in die Welt des Schmerzes: mit Krämpfen, die ohne Umschweife aus der Hölle persönlich entsandt schienen.

Mein inneres Wiesel klammerte sich derweil entsetzt an den Lampenschirm, hing kopfüber von eben diesem, wie eine überforderte Fledermaus und fauchte in die Dunkelheit: „Was, um Himmels willen, WAR DAS BITTE - was soll das?!“

Die Nacht war damit selbstverständlich beendet; fortan rang ich mit dem widerspenstigen Muskel in der Tiefe der Wade, bemüht, den Krampf zu lösen und ihm wieder ein Mindestmaß an Geschmeidigkeit abzutrotzen. An Schlaf war, versteht sich, nicht länger zu denken – die Dunkelheit hatte ihre Ruhepflicht gekündigt.

Doch bitte verstehen Sie mich nicht falsch – ich will mich keineswegs beklagen. Denn ich konnte zuvor schlafen. Die Migräne gewährte mir eine fast wundersame Atempause. Eingebettet in die weiche Umarmung meines Bettes, ruhte ich – den Vorschriften der Lebensmitte entsprechend –

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