Zum Hauptinhalt springen

Die Backhefe

Die heutige aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenkende Backhefe ist noch keine 200 Jahre alt. Mitte des 19. Jahrhunderts waren es die Holländer und Wiener, die erstmals Backhefe gezielt für das Bäckereiwesen züchteten und verkauften. Jahrhundertelang hatte man nur die seltene und qualitativ stark schwankende Bierhefe, um Backwaren anders zu lockern als mit Sauerteig.

Die Herstellung von Backhefe ist ein komplexer Prozess, genau wie die alkoholische Gärung, die sie in unseren Teigen vollzieht. Und die Backhefe entwickelt sich weiter. In den Hefelabors wird Tag für Tag daran gearbeitet, die Gärleistung der Hefen zu verbessern und ihnen weitere positive Eigenschaften mitzugeben.

Auch im Teig kann viel dafür getan werden, dass es den Hefen gut geht und sie optimal gären. Dass es dabei immer wieder zu Zielkonflikten kommt, wird zu diskutieren sein. Der folgende Beitrag widmet sich der Backhefe von der Herstellung bis zur Wirkung im Teig.

Die klassische Presshefe auf Melasse-Basis ist noch keine 200 Jahre alt und wird bis heute immer weiter perfektioniert. In einem "Hefewürfel" leben etwa 400-500 Milliarden Hefezellen. Eigenschaften, Herstellung, Verwendung und Lagerung von Backhefe sind Thema des folgenden Beitrags (Quelle: Wikimedia). (Öffnet in neuem Fenster)
Die klassische Presshefe auf Melasse-Basis ist noch keine 200 Jahre alt und wird bis heute immer weiter perfektioniert. In einem "Hefewürfel" leben etwa 400-500 Milliarden Hefezellen. Eigenschaften, Herstellung, Verwendung und Lagerung von Backhefe sind Thema des folgenden Beitrags (Quelle: Wikimedia).
Kategorie Fachwissen Brot

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von Plötzblog & Plötz’ Brotschau und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden