
Kennen Sie das Gefühl, nach einem Erfolg – etwa einer bestandenen Prüfung, einer gelungenen Präsentation oder einem abgeschlossenen Projekt – ein tiefes Unbehagen zu verspüren? Statt Stolz stellt sich die Angst ein, bald als „Hochstapler“ entlarvt zu werden. Man denkt: „Ich habe doch nur Glück gehabt“, „Ich habe bis zur letzten Sekunde gewartet“ oder „Wenn die wüssten, wie chaotisch mein Prozess war, würden sie mich nicht loben“.
In meiner Arbeit als Coach und Sozialpädagogin begegne ich diesem Phänomen, dem sogenannten Imposter-Syndrom, fast täglich. Besonders Menschen mit ADHS leiden darunter, weil ihr Weg zum Ziel selten linear verläuft. Mit meinem Tool „Der Backstage-Pass“ lade ich Sie ein, den Blick hinter die Kulissen Ihres Erfolgs zu wagen und die dort verborgenen Kompetenzen anzuerkennen.
Die Bühne vs. Backstage: Die zwei Seiten einer Medaille
Auf der Bühne sehen die anderen das glänzende Ergebnis: Die Projektwoche wurde gemeistert, der Fachvortrag war brillant, die Stimmung war gut. Das Publikum applaudiert für das, was sichtbar ist.
Doch was passierte Backstage? Während andere vielleicht strukturiert und Schritt für Schritt vorgegangen sind, mussten Sie als Regisseur:in Ihres eigenen Lebens ganz andere Kräfte mobilisieren. Was sich für Sie wie „Mogeln“ oder „Chaos“ anfühlt, ist in Wahrheit eine Hochleistung an Anpassung und Problemlösungskompetenz.
Die Superkräfte hinter dem Vorhang
Wenn wir den Backstage-Bereich beleuchten, finden wir dort oft Talente, die in keinem Zeugnis stehen, aber über den Erfolg entschieden haben:
Improvisations-Talent: Wenn die ursprüngliche Planung kippte, waren Sie hellwach und haben flexibel reagiert.
Hyperfokus-Turbo: Sie haben in drei Stunden eine Intensität erreicht, für die andere Tage benötigen.
Chaos-Management: Sie haben 20 lose Fäden gleichzeitig gehalten, während Ihr Nervensystem im Alarm-Modus war.
Intuition: Sie haben Lösungen gefunden, die unkonventionell, aber hochwirksam waren.
Den inneren Kritiker in die Schranken weisen
In der „Kritiker-Loge“ sitzt oft eine Stimme, die uns einflüstert, dass unser Prozess „falsch“ sei. Systemisch betrachtet ist diese Stimme ein Teil, der uns vor Enttäuschung schützen will. Doch die Regie führen Sie. Die Antwort auf den Vorwurf der Unorganisiertheit darf lauten: „Ja, mein Prozess ist nicht linear – aber das Ergebnis ist ein Meisterwerk der Anpassung.“
Der Backstage-Pass hilft dabei, diese Anerkennung dauerhaft zu verankern. Er ist ein Instrument der Selbstermächtigung für alle, die lernen wollen, ihren eigenen Weg zum Erfolg nicht mehr zu entschuldigen, sondern zu feiern.
Exklusiv für meine Unterstützer:innen:
Unten findet ihr das die Vorlage „Der Backstage-Pass“.
Es enthält:
Ein strukturiertes Arbeitsblatt zur Analyse aktueller Erfolge.
Eine Checkliste für ADHS-Superkräfte, die oft im Verborgenen bleiben.
Einen Reflexionsteil zum Umgang mit dem inneren Kritiker und Schamgefühlen.
Ideal für die Arbeit im Coaching, in der Therapie oder für die eigene Reflexion zu Hause.