Vorweg eine kleine Randnotiz, wie immer. Dies ist der Kostenlose Post, den könnt Ihr auch auf Substack (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)nachlesen. Da steht das gleiche, 1 zu 1 und wenn Ihr wissen wollt was im Mitgliederbereich zu finden ist, das folgt jetzt und danach geht es direkt mit dem Post weiter.
Also was ist alles im Mitgliederbereich enthalten? Gegliedert nach Mitgliedsstufe:
Dopaminabhängige + (für die schlauen unter euch, Mitglieder Stufe 1 und mehr)
🏛 01 Ursprung & Mythos der Stadt (Story, Gründung, Gottheit)
🧭 02 Ordnung & Wirkung (Regeln, Resonanz, wie das System wirkt)
Weltenlernerner + (siehe oben)
🪞 03 Mechaniken & Spielhilfe (Tabellen, Preise, Folgen, Resonanzstufen)
📘 04 Spielleiter:innen-Tipps (Dramaturgie, NSC, Dilemma, Reaktionen)
📦 05 Handel & Außenbeziehungen (Import, Export, Verbote, Gäste)
Realisten (siehe oben und oben)
🧩 06 Abenteueraufhänger (Mini-Plots, Quests, Twists)
📐 Modul 6.5 – Mechanischer Zusatz zu Abenteueraufhängern
✍️ 07 Autor:innenhilfe (Charakterfragen, Konflikte, Identität)
🧰 08 Toolbox & Umsetzungsideen (RPG, Roman, Visual Novel, Kurzspielregeln)
So könnt Ihr entscheiden, was Ihr braucht, wie viel es euch wert ist oder ob Ihr warten wollt falls ich es als PDF zum Kauf anbiete.
Auch hier habe ich euch die Liste aufgehübscht damit alles für euch hübsch sauber und vor allem Nachvollziehbar ist.
Hier jetzt der Originale Anfangspost von Substack.
In dieser wunderhübschen Welt namens Orin gibt es keine Gesetze.
Keine Magie und keinen generellen Heldenplot à la „Ich kämpfe mit meiner Axt bis zum Versagen, weil irgendeine mystische Macht mir das befohlen hat“.
Vergesst’s.
Orin funktioniert anders.
Diese Welt basiert nicht auf Macht, nicht auf Politik, nicht auf Gold oder Blut oder Flüchen – sondern auf Glauben. Und zwar nicht im Sinne von Religion oder Ritual. Sondern: Glaube als Weltordnung.
Glaube als Gesetz.
Glaube als Wirkung.
🌍 Was ist Orin? Eine Welt oh welch Überraschung in einem Weltbauthema…
Orin ist eine Welt, in der alles – wirklich alles – von vier Dingen zusammengehalten wird:
Tugend
Gottheit
Stadt
Konsequenz
Für jede Tugend gibt es eine zugehörige Gottheit.
Für jede Gottheit eine Stadt, die sich nach ihr richtet.
Und wer gegen diese Ordnung lebt, lebt gegen sich selbst.
Oder verschwindet.
Magie? Gibt’s nicht.
Politik? Auch nicht wirklich.
Konsequenz? Immer.
Auszug aus meinen Notizen, Roh, Ungeordnet, direkt aus der Deponie:
“In dieser wunderhübschen Welt namens Orin existieren keine Gesetze in dem Sinne und es existiert keine Magie und es existiert kein genereller Heldenplot.
Ich kämpfe mit meiner Axt bis zum Versagen, weil irgendeine mystische Macht mir das befohlen hat. Wir reden von einer Welt, in der die Grundordnung auf Glaube basiert. Wirklich komplett Glaube. Nicht: Hier hat jemand ein Buch hingelegt, da stehen ein paar Sachen drin. Wir reden hier von Konsequenzen, die eintreten, wenn der Glaube nicht eingehalten wird. Ich fange diese Woche an nicht mit viel. Ich habe vier Sachen. Jeder Glaube entspricht einer Tugend und jeder Tugend entspricht einer Gottheit. Und jeder Gottheit entspricht einer Stadt. Oh mein Gott, was für eine Scheiße ich mir hier ausdenke. Zu dieser Stadt, die einem Gott, einer Tugend gehört, gehören eine Grundidee und Konsequenzen, falls mal was ist. Und wie die Leute da leben.”
📜 Die Grundordnung von Orin
Stell dir das so vor:
Die Götter sind nicht sichtbar.
Sie erscheinen nicht, tun nichts, greifen nicht ein.
Sie sind einfach – wie Naturgesetze.
Ihre bloße Existenz sorgt dafür, dass sich die Welt „ordnet“.
Wer im Einklang mit der Tugend lebt, lebt ruhig.
Wer dagegen handelt, verändert sich.
Nicht durch Strafen von außen – sondern durch Resonanzverlust.
Klingt schräg? Ist es auch.
Aber das war Orin.
Bis die Götter starben.
✝️ Bei Sonnenaufgang
Kein Donnerschlag. Kein Feuer. Keine letzte Offenbarung.
Nur: Stille.
Die Götter sind tot.
Seit diesem einen Sonnenaufgang wirken die Tugenden nicht mehr.
Und mit jeder Stunde wächst das Chaos in den Städten.

🧭 Die vier Tugenden von Orin – und was sie bisher bedeuteten:
🕊 1. Gnade – Veyna, die Offene
Stadt: Salia – Die Gabenstadt
Wer umkehrt, wird aufgenommen. Immer.
Selbst Mörder. Selbst Verräter. Selbst du.
Aber: Es kostet. Je nach Tat.
Was du zahlst, entscheidet die Stadt – oder dein eigenes Spiegelbild.
➡ Wer gegen Veyna lebt, lebt gegen die Möglichkeit der Umkehr.
Und irgendwann… gibt es keine Gnade mehr für dich.
Dann bist du „ungnadifiziert“. Ja, ich weiß, das Wort existiert nicht. Jetzt schon. Leb damit, ich fand das Wort Klasse.
🪞 2. Wahrheit – Ophor, der Durchleuchtende
Stadt: Elsereth – Der Spiegelort
In Elsereth kann niemand lügen.
Nicht mal denken.
Kinder, die hier geboren werden, lügen nie – selbst wenn sie wollen.
Auch Betrunkene übrigens nicht. (Warum? Frag die Welt.)
➡ Wer versucht zu lügen, wird gespiegelt.
Deine Lüge wird sichtbar.
Jeder erkennt sie. Und dich.
⚖️ 3. Maß – Ilun, der Maßgeber
Stadt: Ohn – Die Goldene Waage
Alles hat sein Maß.
Freude. Trauer. Hunger. Liebe. Schmerz.
Alles muss in Balance sein.
Wer ausufert, verliert Resonanz – oder beginnt zu brennen, innerlich.
➡ Wer Maß verliert, verliert sein inneres Gleichgewicht.
Und das hat immer einen Preis.
🛡 4. Pflicht – Jor, der Unbeirrte
Stadt: Vereth – Die Eiserne Schwelle
Jeder hat seine Aufgabe.
Versagen bedeutet: Verschwinden.
Nicht im Sinne von Tod – sondern: Du wirst nicht mehr gesehen.
Du bist da. Aber keiner nimmt dich wahr. Kein Wort. Kein Blick. Kein Name.
➡ Wer seine Pflicht aufgibt, wird unsichtbar.
Und irgendwann: bedeutungslos.
🧠 Wie lebt man in so einer Welt?
Jede Person wächst in ihrer Tugend auf.
Kein Berufswunsch. Kein Karrierepfad.
Sondern: Tugendprägung.In Elsereth wirst du nie lernen zu lügen.
In Ohn wirst du krank, wenn du zu laut lachst.
In Vereth gibt es keine Rebellion – weil die Rebellierenden nie gesehen werden.
In Salia… darfst du immer zurückkommen. Aber vielleicht ohne Hände.
🔥 Warum das alles wichtig ist?
Weil es nicht mehr funktioniert.
Die Götter sind tot.
Die Ordnung löst sich auf.
Die ersten Lügen in Elsereth.
Die erste ungeahndete Grausamkeit in Salia.
Menschen, die in Ohn tanzen – hysterisch, unkontrolliert.
Ein Kind, das in Vereth schreit: „Ich will das nicht.“
Und niemand weiß, was jetzt kommt.
🧩 Plot-Hook dieser Woche:
In Salia, der Gabenstadt, erscheint ein Mann, der vor Jahren für einen Mord „gnadifiziert“ wurde.
Er hat zurückgezahlt. Gedient. Schweigen gelebt.
Doch seit dem Tod der Götter… hat sich sein Blick verändert.Jetzt steht er auf dem Marktplatz und ruft:
„Ich bin frei. Ich bin euch nichts mehr schuldig.“Die Stadt schweigt.
Was tun?
Was würde dich in einer Welt wie Orin davon abhalten, schlecht zu sein?
Und würdest du zurückkommen – wenn du wüsstest, dass es keinen Gott mehr gibt, der dir vergibt?