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Zwischen Klangflut und Augenblick – Ein Stadtessen mit Minimic

Ich liebe die Stadt.

Nicht auf die nüchterne Weise einer Touristin, die Sehenswürdigkeiten abhakt, sondern mit einer stillen, fast verschwenderischen Zuneigung zu allem, was sie ausmacht – zu ihren Geräuschen, ihren Gerüchen, ihrem unermüdlichen Pulsieren. Die Straßen atmen ein und aus, die Menschenströme fließen wie wechselhafte Gezeiten. Hier rauscht ein Bus vorbei, dort schnappt die Tür eines Ladens ins Schloss. In der Luft liegt der schwere Duft von frisch geröstetem Kaffee, verflochten mit dem hellen Aroma von Zitrus und einem Hauch Parfum, den jemand im Vorübergehen hinterlässt.

Es ist ein Fest für die Sinne – und doch: Ohne meine unscheinbare technische Begleiterin, das Minimic, wäre dieses Fest für mich nur aus der Ferne zu betrachten. Die Klangkulisse der Stadt ist kein wohltemperiertes Konzert, sondern ein endloser, formloser Strom: Stimmen, Motoren, das Klirren von Besteck, das Scheppern von Gläsern, irgendwo ein Fetzen Straßenmusik, dazwischen undefinierbares Rauschen.

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