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Journalistin Lya Cuéllar: “Das Ziel war immer Deutschland”

Hallo!

Was antwortet ihr, wenn euch jemand fragt: Wie geht’s?

Ich sage derzeit meist: “Geht so!” “Mittel” oder “Schwankend”

Was mich immer aus der mieseprigen Laune rausholt, sind schöne Gespräche. Wie gut, dass das einen Großteil meiner Arbeit ausmacht und wie passend dass es wieder eine neue Folge gibt :).

Diesmal mit Lya Cuéllar, Journalistin und Politikwissenschaftlerin aus El Salvador.

Lya Cuéllar trögt ein schwarzes Oberteil, ein buntes Haarband und schaut seitlich, links nach oben aus dem Bild heraus.

"Seitdem ich in Deutschland lebe, seit fast zwölf Jahren, hat sich die politische Situation in El Salvador sehr verschlechtert. Und sehr viele Personen, die ich liebe, mussten ins Exil gehen. Sehr viele, schöne Sachen, die ich an El Salvador sehr liebte, sind weg. Jetzt ist es eine andere Art von Traurigkeit. Vorher war es Nostalgie, oder dass ich jemanden vermisst habe, aber jetzt ist da diese Nostalgie über ein Land, das nicht mehr existiert." (Foto: Rodrigo Dada)

"Das Ziel war immer Deutschland"

Zumindest lautete so die Botschaft der deutschen Auslandsschule in El Salvador, die Lya Cuéllar besuchte. Lya erzählt im Podcast von Rolf-Zuckowski-Liedern, dem Nazi-Erkennungs-Bootcamp und was es mit den Gangs in El Salvador wirklich auf sich hat.

Warum sie eine Zeit lang auf einem Golfplatz in Bochum gewohnt hat, wie sie sich gleich zweimal vor Angela Merkel blamierte und über die für sie merkwürdige Stille in deutschen Familien. Wie ihr Surferstrand zu Bitcoin-Beach wurde, gewöhnungsbedürftige deutsche Freikörperkultur und dem Marketing-Diktator, dessen Name man nicht nennen darf.

Viel Spaß beim Hören! Liebe Grüße, Frank

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