Passa al contenuto principale

Das war die So many Voices 2025!

Heute vor einer Woche sind wir noch durch die Räume des MedienNetzwerks Bayern gewuselt, um alles für unsere Podcastkonferenz vorzubereiten. Jetzt ist das Event vorbei – und wir freuen uns drauf, mit euch zurückzuschauen.

Jeanne Drach spricht auf der Bühne der So many Voices in ein Mikro. Jeanne trägt eine pinkes Samtoutfit. Links ist ein Aufsteller mit dem „So many Voices“ Logo. Im Hintergrund stehen zwei graue Sessel.
Jeanne Drach bei ihrer Keynote: „Zu crazy für diesen Podcast?! Warum wir mehr spinnen sollten“. Foto: Alexander von Spreti

Monatelang haben Susanne und Katharina Deichsel aus dem hauseins Team alles für die So many Voices vorbereitet. Letzte Woche war es dann endlich so weit und wir konnten die knapp 180 Teilnehmer*innen und Helfer*innen in den Räumen des MedienNetzwerks Bayern begrüßen.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einer knalligen Aufforderung von Jeanne Drach, doch bitte ein bisschen mehr Verrücktheit zuzulassen. Dafür, dass Podcasts ein recht junges Medium sind, sind sie nämlich oft sehr ähnlich aufgebaut und klingen recht gleich. Jeanne sagte: „Wir sind die Generation, die dieses Medium prägt!“ und forderte die Besucher*innen der So many Voices auf: „Traut euch! Spinnt! Dreht durch!”

Eine Gruppe von Menschen sitzen auf Sofas, Liegestühlen und Hockern im Kreis vor einer blau gestrichenen Wand. Ein Mann mit grauen Haaren und Brille spricht, die anderen Hören ihm zu.
Klaus Uhrig, Dennis Müller und Marlene Halser bei ihrer Session zu ambivalenten Protagonist*innen. Foto: Alexander von Spreti

Anschließend folgten zwei intensive Tage mit Workshops, Paneldiskussionen und Vorträgen. Es ging um natürliche Interviewführung, den perfekten Pitch, Geschichten aus Ostdeutschland, die richtige Dramaturgie und die Frage, was KI schon kann – und was noch nicht. Wenn ihr Lust habt, euch die Präsentationen der Speaker*innen nochmal in Ruhe anzuschauen, findet ihr sie hier (Si apre in una nuova finestra).

Eine Gruppe von Menschen steht auf der Bühne der So many Voices. Im Hintergrund ist das Logo der Konferenz zu sehen und die Aufschrift „Lets talk Podcast“.
Die Organisator*innen und Helfer*innen der So many Voices 2025. Foto: Alexander von Spreti

Vielen Dank an alle Menschen, die dieses Jahr dabei waren, an alle Helfer*innen vom MedienNetzwerk Bayern und all die anderen, die im Hintergrund dazu beigetragen haben, dass die Konferenz so reibungslos abgelaufen ist. Wenn ihr noch Anmerkungen, Feedback oder Verbesserungsvorschläge habt, könnt ihr sie hier loswerden. (Si apre in una nuova finestra)

Diese Folgen solltet ihr nicht verpassen

Cover Wind und Wurzeln: Ein Foto von Marina Weisband, die nachdenklich in die Kamera blickt. An ihrem Hinterkopf verwischt das Bild. Der Bildhintergrund ist grün. Links ist das Logo von Hauseins abgebildet, unten rechts das von Perspective Daily. (Si apre in una nuova finestra)

Wind und Wurzeln: Wie schützen wir die Demokratie vor Tech Bros und KI? (Si apre in una nuova finestra)

In der aktuellen Folge von „Wind und Wurzeln“ (Si apre in una nuova finestra) geht Marina der Frage nach, wie wir die Demokratie resilient gegen die Gefahren durch KI machen können.

Immer mehr Menschen bangen um ihre Jobs – gerade in kreativen Berufsfeldern. Und je mehr Menschen durch KI ihre Jobs verlieren, desto ärmer wird die Gesellschaft. Der Wert, den die KI erzeugt, geht nicht an die Allgemeinheit – sondern an einige immer reichere Unternehmen. Auf welche Situationen wir uns einstellen sollten und was helfen kann, das klärt Marina in dieser Folge.

Geschichte wird gemacht: „Der Kampf um unseren Betrieb hat begonnen“ – Die Besetzung des Stahlwerks Hennigsdorf (Si apre in una nuova finestra)

Nach der Wende begann der große Ausverkauf der ehemals staatlichen DDR-Unternehmen. Viele Betriebe mussten schließen oder wurden – oft ohne Einbinden der Belegschaft – an westdeutsche oder ausländische Unternehmen verkauft.

Dieses Schicksal zeichnete sich auch für das Stahlwerk in Hennigsdorf ab. Doch die Angestellten wehrten sich, sie wollten mitbestimmen, was mit ihrem Betrieb passierte. Und so besetzten sie 1991 ihr Werk. Christiane Gartz war damals mit dabei und erzählt in dieser Folge (Si apre in una nuova finestra) davon, wie sie um ihren Betrieb gekämpft hat und welche Bedeutung das Stahlwerk bis heute für sie hat.

Ihr wollt unsere Arbeit supporten?

Um noch unabhängiger von Werbung zu werden, brauchen wir eure Hilfe. Darum freuen wir uns über jede Person, die unsere Arbeit unterstützt. Das könnt ihr zum Beispiel über Paypal (Si apre in una nuova finestra), per Direktüberweisung (Si apre in una nuova finestra) oder indem ihr ein Abo für einen der hauseins-Podcasts (Si apre in una nuova finestra) abschließt. Alle weiteren Infos dazu findet ihr hier (Si apre in una nuova finestra).

Das hört hauseins

Cover von Döner Papers: Eine rote Zeichnung von einem Mann mit Schnurrbart und Kochmütze am Dönerspieß. Darüber steht der Titel des Podcasts. Unten sieht man die Logos von ARD und Kugel und Niere. (Si apre in una nuova finestra)

Katharina empfiehlt: Döner Papers

Eine meiner liebsten Sessions auf der So many Voices war der Vortrag „Einmal Döner-Podcast bitte – mit allem, aber ohne Klischees“ von Aylin Doğan. Darin hat sie erklärt, wie die Arbeit am Podcast „OBSESSED – Döner Papers“ (Si apre in una nuova finestra) ablief.

In dem seriell erzählten Podcast geht Aylin Doğan als Host der Frage nach, woher eigentlich das Logo auf den Dönertüten kommt. Ihr wisst schon, diese rote Zeichnung von einem Mann mit Schnurrbart vor einem Dönerspieß. Das kennt man deutschlandweit in jeder Dönerbude. Aber wer genau es gezeichnet hat, das wusste bis zu diesem Podcast niemand.

Jahrelang haben Aylin Doğan und das Team von Kugel und Niere und dem BR versucht, den Urheber des Logos zu finden. Im Podcast begleiten sie ihre Suche, und erzählen fast nebenbei noch die Kulturgeschichte des Döners. Es geht um die Gastarbeiter*innen-Generation, um Rassismen und Schlagersongs. Die Döner Papers machen einen wichtigen Teil deutscher Geschichte hörbar und erzählen ohne Klischees von einem der beliebtesten Gerichte des Landes.

Danke fürs Lesen!

Wenn ihr Anregungen zum Newsletter habt, eine Idee für einen Podcast pitchen möchtet oder mehr über hauseins erfahren wollt, meldet euch bei uns: info@hauseins.fm (Si apre in una nuova finestra)

Liebste Grüße und schönes Podcasthören wünscht euch

Katharina