Heute vor einer Woche sind wir noch durch die Räume des MedienNetzwerks Bayern gewuselt, um alles für unsere Podcastkonferenz vorzubereiten. Jetzt ist das Event vorbei – und wir freuen uns drauf, mit euch zurückzuschauen.

Monatelang haben Susanne und Katharina Deichsel aus dem hauseins Team alles für die So many Voices vorbereitet. Letzte Woche war es dann endlich so weit und wir konnten die knapp 180 Teilnehmer*innen und Helfer*innen in den Räumen des MedienNetzwerks Bayern begrüßen.
Eröffnet wurde die Konferenz mit einer knalligen Aufforderung von Jeanne Drach, doch bitte ein bisschen mehr Verrücktheit zuzulassen. Dafür, dass Podcasts ein recht junges Medium sind, sind sie nämlich oft sehr ähnlich aufgebaut und klingen recht gleich. Jeanne sagte: „Wir sind die Generation, die dieses Medium prägt!“ und forderte die Besucher*innen der So many Voices auf: „Traut euch! Spinnt! Dreht durch!”

Anschließend folgten zwei intensive Tage mit Workshops, Paneldiskussionen und Vorträgen. Es ging um natürliche Interviewführung, den perfekten Pitch, Geschichten aus Ostdeutschland, die richtige Dramaturgie und die Frage, was KI schon kann – und was noch nicht. Wenn ihr Lust habt, euch die Präsentationen der Speaker*innen nochmal in Ruhe anzuschauen, findet ihr sie hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Vielen Dank an alle Menschen, die dieses Jahr dabei waren, an alle Helfer*innen vom MedienNetzwerk Bayern und all die anderen, die im Hintergrund dazu beigetragen haben, dass die Konferenz so reibungslos abgelaufen ist. Wenn ihr noch Anmerkungen, Feedback oder Verbesserungsvorschläge habt, könnt ihr sie hier loswerden. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Diese Folgen solltet ihr nicht verpassen
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Wind und Wurzeln: Wie schützen wir die Demokratie vor Tech Bros und KI? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
In der aktuellen Folge von „Wind und Wurzeln“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) geht Marina der Frage nach, wie wir die Demokratie resilient gegen die Gefahren durch KI machen können.
Immer mehr Menschen bangen um ihre Jobs – gerade in kreativen Berufsfeldern. Und je mehr Menschen durch KI ihre Jobs verlieren, desto ärmer wird die Gesellschaft. Der Wert, den die KI erzeugt, geht nicht an die Allgemeinheit – sondern an einige immer reichere Unternehmen. Auf welche Situationen wir uns einstellen sollten und was helfen kann, das klärt Marina in dieser Folge.

Geschichte wird gemacht: „Der Kampf um unseren Betrieb hat begonnen“ – Die Besetzung des Stahlwerks Hennigsdorf (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Nach der Wende begann der große Ausverkauf der ehemals staatlichen DDR-Unternehmen. Viele Betriebe mussten schließen oder wurden – oft ohne Einbinden der Belegschaft – an westdeutsche oder ausländische Unternehmen verkauft.
Dieses Schicksal zeichnete sich auch für das Stahlwerk in Hennigsdorf ab. Doch die Angestellten wehrten sich, sie wollten mitbestimmen, was mit ihrem Betrieb passierte. Und so besetzten sie 1991 ihr Werk. Christiane Gartz war damals mit dabei und erzählt in dieser Folge (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) davon, wie sie um ihren Betrieb gekämpft hat und welche Bedeutung das Stahlwerk bis heute für sie hat.
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Das hört hauseins
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Katharina empfiehlt: Döner Papers
Eine meiner liebsten Sessions auf der So many Voices war der Vortrag „Einmal Döner-Podcast bitte – mit allem, aber ohne Klischees“ von Aylin Doğan. Darin hat sie erklärt, wie die Arbeit am Podcast „OBSESSED – Döner Papers“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ablief.
In dem seriell erzählten Podcast geht Aylin Doğan als Host der Frage nach, woher eigentlich das Logo auf den Dönertüten kommt. Ihr wisst schon, diese rote Zeichnung von einem Mann mit Schnurrbart vor einem Dönerspieß. Das kennt man deutschlandweit in jeder Dönerbude. Aber wer genau es gezeichnet hat, das wusste bis zu diesem Podcast niemand.
Jahrelang haben Aylin Doğan und das Team von Kugel und Niere und dem BR versucht, den Urheber des Logos zu finden. Im Podcast begleiten sie ihre Suche, und erzählen fast nebenbei noch die Kulturgeschichte des Döners. Es geht um die Gastarbeiter*innen-Generation, um Rassismen und Schlagersongs. Die Döner Papers machen einen wichtigen Teil deutscher Geschichte hörbar und erzählen ohne Klischees von einem der beliebtesten Gerichte des Landes.
Danke fürs Lesen!
Wenn ihr Anregungen zum Newsletter habt, eine Idee für einen Podcast pitchen möchtet oder mehr über hauseins erfahren wollt, meldet euch bei uns: info@hauseins.fm (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Liebste Grüße und schönes Podcasthören wünscht euch
Katharina