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Mit Kintsugi Ostern retten

(Si apre in una nuova finestra)

Wie kann es sein,

dass selbst Orte, an denen es eigentlich um Gnade gehen soll, sich oft genauso anfühlen wie der Rest der Welt –
voller Erwartungen, Vergleiche und dem Gefühl, nicht zu genügen? 🫥

Es gibt Gnade. Ok ok.
Aber oft wirkt sie wie eine Notlösung
für den Moment, in dem wir das Ideal nicht erreicht haben.

Und dann geht es wieder von vorne los … möp
Verzweiflung vorprogrammiert. 🌀

Wie kann es also sein, dass selbst Räume der Gnade
dieselben Perfektionsmaßstäbe reproduzieren wie die auf Performance & Reichtum ausgerichtete Gesellschaft?

Und auch das, was wir „Buße“ nennen, erscheint mir häufig entweder stark institutionalisiert und ins Private verschoben (wie in der Beichte), oder als etwas Performatives – fast schon Inszeniertes, das wenig mit der alltäglichen Realität unserer Brüche zu tun hat.

Buße ist auf so viele Arten gerade durch Kirche realitätsfern geworden und hat dazu beigetragen, dass Scham und Schuld tabuisiert werden. 🙈

Wie sähe eine Kirche, ja ein Christentum aus,
in der meine Risse nicht versteckt,
sondern auf eine vergoldete Art neu gesehen werden? ✨

Für mich hat die Kintsugi-Technik mein Bild vom Christentum überraschend zurück zum Kern geführt:

Nicht das perfekte Ideal steht im Mittelpunkt –
sondern die Frage, wie wir mit unseren Rissen weiterleben. 🫶

Dazu habe ich einen Artikel mit Bildern eines eigenen Beispiels geschrieben.
Hier lesen (Si apre in una nuova finestra)

Grüßt euch!
Der Herr ist auferstanden! ✝️✨
euer Michael

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