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Die Basstrompete

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9-stimmige Blechmusik aus Reichling (Lkr. Landsberg), 1930er-Jahre [Foto: Blaskapelle Reichling]

Kleiner Blick in die Historie

Der Name der landläufig so bezeichneten Instrumente ist eigentlich falsch und irreführend, denn sie übernehmen zum einen im Ensemblespiel nicht die Bassfunktion und zum anderen handelt es sich in der Regel um Bassflügelhörner oder Tenorhörner in Trompetenform, also um Blechblasinstrumente mit mittlerer bis weiter Mensur in Tenorlage. Ich will aber im Folgenden bei der üblichen Bezeichnung bleiben. Der Name ist abgeleitet von italienisch Tromba bassa für die tiefe Trompete in B oder C im Gegensatz zur Tromba alta für die hohe Trompete in B oder C. In Handschriften findet man häufig falsche Schreibweisen wie Tromba basso oder Trompa basso. Echte Basstrompeten mit enger Mensur haben sich in der Blasmusik nicht durchgesetzt, weil Ventilposaunen wegen der besseren Gewichtsverteilung in Spielhaltung leichter zu handhaben sind und meist auch leichter ansprechen. (Text: Erich Sepp)

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»De andern singan Bass …«

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Die Teisendorfer Tanzlmusi mit Kontrabass.

Einige Streiflichter auf eine vermeintliche Nebensächlichkeit

Der Titel ist eine Anweisung von Wastl Fanderl (1915–1991) bei seinen Singstunden, die er als Volksmusikpfleger mit seinem besonderen Charme und unübertroffenem Gespür für Singsituationen in ganz Oberbayern durchgeführt hat. Es waren nicht selten mehr als 100 singfreudige Teilnehmer in Erwartung seiner Persönlichkeit gekommen, die er mit seinem Können zu seiner Art des Volksliedersingens führte, meist in der Dreistimmigkeit seiner Liederblätter, manchmal auch in der überlieferten Zweistimmigkeit.

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»Die Kunst des feinen reinen Tons«

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Peter Baumann und Erich Gawlik beim Fachsimpeln (v. l.)

Basstrompeten aus dem Chiemgau

Peter Baumann baut in Aschau Trompeten, Flügelhörner, Ventilposaunen und Basstrompeten. Gerade für Letztere hat er ein großes Faible entwickelt und viel Zeit, handwerkliches Können und Knowhow in die Entwicklung des Instruments gesteckt. Viele in der Volksmusikszene hat er in den letzten 35 Jahren mit seinen meisterhaften Instrumenten ausgestattet und damit das Klangbild maßgeblich beeinflusst. Andrea Iven hat sich mit Instrumentenbauer Peter Baumann und dem Musikanten Erich Gawlik über die Basstrompete unterhalten.

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Notenblock gratis für alle Musikfans

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Exklusiv zur Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“

Mit der Bayerischen Landesausstellung „Musik in Bayern“ von 25. April bis 8. November 2026 im Gebäude des TonYversums in Freyung präsentieren wir gemeinsam mit der Stadt Freyung ein Festival bayerischer Klänge, Rhythmen und Melodien.
Ihre Ohren werden Augen machen! Vom Klang eines Wassertropfens über Choräle, höfische Opern, den Traditionen der Volksmusik bis hin zu Schlager, Rock, Pop, Rap und Techno in der Jetztzeit. Wir gehen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern auf Spurensuche: Was ist typisch bayerisch, und was trägt Bayern musikalisch in die Welt hinaus?
Ein Thema, wie gemacht für alle Musiker, Bands, Chöre, Singkreise und Kapellen. Wir möchten Sie alle sehr herzlich nach Freyung zu einem Besuch der Landesausstellung einladen.
Und was können Musiker, Sänger und Musikbegeisterte mehr brauchen als einen Notenblock? Das Haus der Bayerischen Geschichte verschenkt exklusiv zur Landesausstellung Notenblöcke im passenden Design.

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