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Eine Übergabe, viel Arbeit, ein Geburtstag, der sich nicht in Lautstärke, sondern in Tiefe übte

gutes Essen beim Griechen in bester Begleitung, ein Abend mit liebgewonnenen Menschen und wundervollen Kolleginnen….

dazu eine Zugfahrt und ein Wochenende on tour – die Tage waren und sind dicht gewebt, beinahe schon barock in ihrer Ereignisfülle. Kein luftiges Leinen, eher ein reich bestickter Brokat aus Terminen, Begegnungen und Verpflichtungen.

In solchen Phasen geschieht viel. Sehr viel. Die Ereignisse überholen einander, Gedanken kommen kaum hinterher, Reflexion wird zur nachgelagerten Disziplin. Beinahe hätte ich das Schreiben vergessen. Beinahe. Denn irgendwo zwischen Kalenderblatt, Kaffeetasse und gepacktem Rucksack meldete sich das Wieselchen mit jener Mischung aus Nachdruck und Charme, die keinen Widerspruch duldet: Geburtstag ohne Worte? Wirklich nicht.

Die vergangenen Tage waren angefüllt – nicht nur im Sinne meiner eigenen Fortbildung, sondern ebenso in der Verantwortung der Selbsthilfegruppenleitung. Gerade zu Jahresbeginn fordert diese Aufgabe Zeit, Organisation, Präsenz und einen klaren Blick für Menschen und Prozesse. Es ist Arbeit, ohne Zweifel. Aber es ist eine Arbeit, die sich nicht schwer anfühlt. Sie ist sinnvoll, resonant, zutiefst menschlich. Mühe verwandelt sich in Energie, wenn sie als stimmig erlebt wird. Oder, um es weniger pathetisch und dafür ehrlicher zu sagen: Ich liebe diese Arbeit. Und damit ist vieles gesagt. Und ich liebe meine Kolleginnen und Kollegen, die mich tatkräftig unterstützen 🫶🏼

Am Geburtstag selbst dann ein Treffen. Fünfzehn Menschen um einen Tisch versammelt – diesmal ein wenig weniger als sonst, weil das Leben gelegentlich andere Pläne hat. Und doch war es ein herrliches Beisammensein: getragen von Freude, durchzogen von Lachen, gewärmt von jener leisen Vertrautheit, die nicht erklärt werden muss. Einige nutzten zusätzliche Technik, andere nicht. Alles durfte nebeneinander existieren, unaufgeregt, respektvoll, selbstverständlich. Eine kleine Utopie des Alltags.

Und mittendrin: das Wieselchen. Es hatte sich festlich herausgeputzt, imaginär bis unters Fell mit Blumen behängt – Sträuße, Kränze, vermutlich auch ein paar überambitionierte florale Arrangements. Es verteilte Drücker in großzügiger Dosierung, sammelte Wünsche ein wie andere Menschen Bonuspunkte und nickte selbstzufrieden. Happy Wiesel-Geburtstag, murmelte es, und man konnte ihm die Freude nicht übelnehmen. Selbstironie inklusive, versteht sich. Würde ja sonst niemand glauben.

Nun ist es fünf Uhr morgens. Seit halb vier bin ich auf den Beinen, der Tag hat mich früh abgeholt. Die Stadt schläft noch, der Zug wartet bereits, und ich bin wieder unterwegs. Müde? Ein wenig. Wach? Erstaunlich. Bereit? Offenbar ja.

Und ich frage mich, wie so oft, warum sind die Durchsagen der DB wie von Kapitän Nuschel (falls den noch wer kennt) ?

Ich meine, die Agilis-Schaffner-Durchsagen sind klar, deutlich, akzentuiert. Wieso klappt es dort und nicht hier? Ein Wieselmysterium,

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