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ESG will in Herzberg Bundeswehr-Hubschrauber warten

NEWS / VERTEIDIGUNG IN ELBE-ELSTER
  1. Mai 2024

Der Ausbau des Bundeswehr-Standorts Holzdorf (Abre numa nova janela) zieht erste Investoren an. In Herzberg im Kreis Elbe-Elster siedelt sich der Technik-Dienstleister ESG Elektroniksystem- und Logistik (Abre numa nova janela) an. Für die Niederlassung im Gewerbegebiet der 10.000-Einwohner-Stadt haben das Unternehmen und die Stadt am Freitag den Spatenstich gesetzt. Entstehen soll ein sogenanntes „ESG Chinook Support Center Herzberg“, das die Boeing-Hubschrauber warten kann, die in Holzdorf stationiert werden.

Die Ansiedlung erfolgt knapp ein halbes Jahr nach der Ankündigung der Bundesregierung, den Fliegerhorst Holzdorf für 700 Millionen Euro zu erweitern. „Für die Stadt ergibt sich daraus die Chance, sich als Service- und Dienstleistungszentrum in diesem Bereich zu etablieren“, sagte Herzbergs Bürgermeister Karsten Eule-Prütz der Neuen Lausitz. Das Unternehmen werde sich zunächst bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft einmieten. Dieser erste Bauabschnitt sei mit bis zu 25 Arbeitsplätzen verbunden, der Endausbau mit etwa 100.

1,5 Millionen im ersten Bauabschnitt

Der Luftwaffenstützpunkt Holzdorf/Schönewalde zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt soll zu einem der größten in Deutschland werden. Am 2025 werden dort Teile des Raketen-Abwehrsystems „Arrow 3 (Abre numa nova janela)“ stationiert, ab 2027 sollen 47 schwere Transporthubschrauber vom Typ Boeing CH 47 F Chinook (Abre numa nova janela) hinzukommen. Für Investitionen ins Umfeld stelle Brandenburg 100 Millionen Euro aus Strukturmittteln zur Verfügung. Herzberg ist neben Finsterwalde, Schönewalde und Schlieben günstig gelegen für Ansiedlungen von Industriepartnern aus der Verteidigungsindustrie.

Die in München ansässige ESG ist als Tochter der Hensoldt-Gruppe spezialisiert auf die Wartung von Hubschraubern. Im ersten Bauabschnitt sind eine Halle und mehrere Bürocontainer geplant mit rund 1,5 Millionen Euro Investitionskosten geplant. ESG sei mit der weiteren Entwicklung der Niederlassung abhängig von Entscheidungen und Auftragsvergaben der Bundeswehr, so Bürgermeister Eule-Prütz. red

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