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newsletter #12

Hallo liebe Herbstkinder,

mein neuer Trick für die komische Zeitumstellung: Ich habe meinen Wecker so gelassen und freue mich jetzt jeden Morgen, dass ich eine Stunde mehr habe, als ich dachte. Ein bisschen extra Freude war nötig, weil die letzten zwei Wochen nicht unbedingt meine Lieblingswochen des Jahres waren, aber davon berichtet Brummbärchi mehr in der Oktober-Reflexion. Ansonsten gibt es wieder ein paar unterhaltsame Anekdoten, Tipps und etwas zum Lachen.

Viel Spaß beim Lesen!

radtour mit umwegen.

Im letzten Newsletter (Opens in a new window) hatte ja die Radtour vom Nordufer bis zum Saatwinkler Damm angepriesen. Die habe ich am vergangenen Freitag mit meinem Papa mal wieder unterkommen und wir mussten herzlich lachen: Gleich zu Beginn zwang uns ein Bauzaun zu einer Umfahrung, die dann aber auch ganz schön war und das Restaurant, das ich euch für die Pause empfohlen hatte, war geschlossen. Es ist nicht komplett geschlossen, öffnet aber statt wie online beschrieben um 12 Uhr erst gegen 14 Uhr.  Zum Glück hatten wir beide unabhängig voneinander zum ersten Mal ein Picknick dabei, gute Intuition würd ich sagen. Also genossen wir belegte Brote im Sonnenschein und ließen den Tag dann bei Dussmann ausklingen wo wir uns schonmal gegenseitig unsere Weihnachtsgeschenke (jeweils ein Buch) kauften. Papa bekommt: „Die Tabelle lügt immer“ von Christoph Biermann und ich von Axel Hacke: „Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte.“

bücher, bücher, bücher.

Diesen Monat war ich ein bisschen im Bücher-Kaufrausch. Auf dem Rückweg von einem Arbeitstermin habe ich in einer schnuckeligen Buchhandlung in Waidmannslust von Caroline Wahl „Die Assistentin“ gekauft. Eigentlich bin ich nur in den Laden hineingegangen, weil dort stand: “Büchercafé” und ich nach drei Stunden, die ich wie eine Lokalreporterin bei der Einweihung eines Sportplatzes in Reinickendorf verbracht hatte, einen warmen Kaffee trinken wollte. In das Buch habe ich hineingelinst, musste sofort lachen und hatte es zwei Tage später ausgelesen. Sehr empfehlenswert für alle, die schonmal anstrengende Vorgesetzte hatten, denen man nichts recht machen kann.

Als Hörbuch höre ich gerade: „We Need Your Art“ von Amie Mc Nee, was ich als sehr erfrischend und bestärkend empfinde. Außerdem lese ich „Die Perfektionen“ aus dem Italienischen von Vincenzo Latronico, was mir gefällt, weil es anhand eines kreativ arbeitenden italienischen Paares das Leben von Menschen beschreibt, die aus anderen Ländern nach Berlin gezogen sind. Es geht um das Vergleichen mit anderen oder mit alternativen Lebensentwürfen für sich selbst und die Suche nach dem Gefühl des Ankommens, in einem Land oder im eigenen Leben.

allein im spa.

Vergangene Woche war ich allein im Vabali und muss sagen, das war ganz schön. Ich habe schon oft von Leuten gehört, dass sie nicht so gern ganz allein irgendwo hingehen. Ich mag das eigentlich, auch weil ich „The Artists Way“ von Julia Cameron gelesen habe und sie mich mit der Beschreibung ihrer „Artists Dates“ sehr abgeholt hat, die man einfach nur für sich unternimmt. Ich bin aber auch so gern mal allein unterwegs. Es hat einfach etwas befreiendes, sich nicht absprechen zu müssen, den eigenen Impulsen zu folgen und vor sich hinzuschweigen. Nach knapp sechs Stunden bekam ich aber doch Sehnsucht nach David, und als ich kurz vor dem Gehen mein Handy wieder aus dem Spind holte und las, dass er sich für den Abend etwas vorgenommen hatte, weil er ja nicht wusste, wann ich gedachte, nach Hause zu kommen, war ich ein bisschen bockig. Kann ja wohl nicht sein. :)

oktober-reflexion von brummbärchi.

Meistens bin ich ja gut gelaunt und schreibe Texte auch erst auf, wenn ich einen gewissen Abstand zu den Themen hergestellt habe. Bei der Oktober-Reflexion habe ich entschieden, dass ich euch mal meine grumpy Variante zeige und habe alles aufgeschrieben, was mich genervt hat, ohne das zu glätten oder durch den Happiness-Hack-Filter laufen zu lassen.

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/aca01d96-9775-4b8f-9ee0-589e2bf543ca (Opens in a new window)

Für den Preis von einem Chai Tea Latte Grande mit Kokosmilch im Monat (jaa, so nenne ich das 🤣), habt ihr Zugriff auf alle Inhalte und sorgt dafür, dass ich weniger externe Aufträge annehmen muss und dafür mehr lustige, unterhaltsame und manchmal auch hilfreiche Texte hier schreiben kann. Danke :)

schöne dinge.

Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht und meistens auch dann, wenn ich es mir gerade gar nicht leisten kann, kaufe ich Dinge, die vielleicht unnötig erscheinen. In diesem Monat kam ich an vier wunderschönen Keramikbechern und einer Tasse nicht vorbei, an einem Snoopy-Kugelschreiber, zwei Büchern, einem Lemon-Tiramisu, einem Chai Tea Latte Grande mit Kokosmilch am Hauptbahnhof und – während ich das gerade schreibe, klingelt es. Aaah, mein kuscheliges guilty pleasure ist da: Snoopy und Woodstock in Plüsch. Quietsch.

Damit lege ich mich jetzt auf die Couch und freue mich. Ach so, Stopp. Ich muss euch unbedingt noch diesen Link schicken. Wenn ihr mal so richtig schlechte Laune habt, ist atmen ja immer gut und Pranayama sowieso, aber wenn es dann dazu noch mit einem lustigen Dialekt erklärt wird, kann man sich so richtig schon auskippen vor Lachen. Danke, Maren, dass du mich gerade daran erinnert hast und danke an Emma und Hannah, die mit mir kreischend vor Lachen auf dem Boden lagen.

https://www.youtube.com/watch?v=dBrQyAeDU1M (Opens in a new window)

Den nächsten Newsletter sende ich am 17. November. Darin gibt es vermutlich lustige Insights zu unserem Girls-Trip nach Alicante und wenn ich es schaffe, auch das nächste Porträt.

Eure Ninja

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Topic newsletter.

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