Skip to main content

1% Verbesserung

Hey Uschis,

ich bin wieder am Start!

Was musste ich mich quälen und wieder neu gebären, ich sage es euch.

Ich muss seit Monaten eine Situation meistern, die ich mir nicht hätte ausdenken können. Will nicht sagen, dass die Warnzeichen nicht da waren. Es gab so einige Red Flags, täglich. Aber wenn ich eins kann, dann Menschen hinterherrennen, die nichts für mich in petto haben.

Finanziell allein verantwortlich getrennt auf Gran Canaria muss man wollen 😜

Aber ich gebe mich nicht auf!

Hannah hat mich motiviert, es mal mit der 1% Methode zu probieren. Sich jeden Tag um 1% verbessern. Zwischendrin Tage, an denen gar nichts geht, natürlich, wem wollen wir etwas vormachen?

Aber die miesen Tage, werden, wenn wir die 1% Tage rocken, das Haus nicht beim ersten Windstoß zum Einstürzen bringen.

Ich war die ersten 39 Jahre meines Lebens eher als Pappehausbauerin unterwegs. Aber ich sag euch was: das letzte Jahr hat mich verändert. Meine beste Freundin lebt nicht mehr, mein Ex hat keinen Job mehr, mein Kind will gepflegt sein, meine anderen genauso umhegt, meine Tage und Nächte zerreißen mich. Aber hier bin ich: eure Jetzt Uschi-Fundament-Bauerin.

Ich lebe seit einer Woche rauchfrei. Das habe ich schon oft. Monate nicht geraucht, auch mal ein Jahr nicht. Aber diesmal war es anders. Es hat Klick gemacht. Mein Sohn hat eine Angststörung und fleht mich seit Jahren an, es zu lassen, weil er bei jeder Kippe denkt, ich bringe mich um. So einfach sollte es sein, es zu lassen. Dachte ich das erste Mal, als er mir das sagte. Aber so einfach war es nicht.

Es hat gedauert, bis ich „das letzte, was mir von mir vom Leben vor den Kindern“ noch geblieben ist, lassen konnte.

Es musste erstmal ankommen. Ganz tief in mir, die Schichten überwinden, abtragen, eine nach der anderen. Die, die sich von nichts und niemanden etwas sagen lassen wollen, weil ich genug Zeit meines Lebens mit dem Ausrichten meiner Gedanken und Taten an die Gefühle der anderen, verbracht hatte.

Nach dem „Tochter“ einer emotional unreifen Mutter sein & große, mit viel Verantwortung übertragene Schwester war ich also Mutter von drei kleinen Kindern geworden.

weiter ging es mit der Fremdbestimmung. Dem sich nach den anderen ausrichten. Daher hat es etwas gedauert.

und dann war ich vor einer Woche soweit und habe verstanden. Dass uns das menschlich macht. Wenn wir die richtigen Dinge für die richtigen Menschen zur richtigen Zeit machen.

Ich bin so froh, die Kurve noch bekommen zu haben.

Es scheint zu fruchten. Und sich bereits auf andere Bereiche meines Alltags zu übertragen. Heute Morgen habe ich spontan auf dem Weg zur Dusche noch ein Workout gemacht und weil ich die Sachen bereits ausgezogen hatte, einfach nackt.

Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte ich mich annehmen dabei, ohne zu denken, ‚Alter, wo hängt dieser Bauch bitte’ oder irgendwelche anderen verteufelungen, die dir das Hirn ausspuckt, wenn wir uns selbst nicht genügen.

Ich habe jetzt 5 Jahre probiert, mich so zu lieben, wie ich bin. Und ich mag mich auch. Sehr. Ich bin ganz oft mein allergrößter Fan.

Aber es gibt eben auch so einiges, was ich nicht an mir mag. Und das gehe ich jetzt an!

Rauchen ist der erste Schritt. Nicht rauchen 🚭! 🥲😇 Ich bin dabei …

Letzten Montag war ich um diese Zeit 1% Nichtraucher. Eine Woche später fühlt es sich deutlich mehr an als 1%.

In der 1% Gruppe auf Insta hau ich ab und an ne Challenge raus - du darfst sehr gern mitmachen.

So oder so - liest du nächsten Montag wieder von mir.

Stay bold

Deine Uschi

Topic USCHI LETTER

0 comments

Would you like to be the first to write a comment?
Become a member of THE LUNE LETTER and start the conversation.
Become a member