Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet "fließender Schmerz". Unter ihm versammeln sich verschiedene Krankheiten der Bewegungsorgane, die in der Regel mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden sind. So unterschiedlich die Ausprägungen auch sein mögen – gemeinsam ist ihnen, dass Sport neben der Basismedikation zur Therapie gehört. Darüber habe ich mit dem Hamburger Rheumatologen Oliver Niggemeyer gesprochen.

„Viele Rheumatiker spüren selbst, dass Bewegung gut tut“, so Niggemeyer. „Sie erleben beispielsweise, dass die sogenannte Morgensteifigkeit verfliegt, wenn man sich kurz nach dem Aufstehen erst einmal eingelaufen hat oder noch im Bett liegend Bewegungsübungen ausführt. Auch in anderen Situationen verhilft regelmäßige Bewegung zu einem gesteigerten Wohlbefinden.“
Individuelle Bewegungsempfehlungen
In der Beratung erkundigt sich Niggemeyer nach den persönlichen Vorlieben der Patient:innen.