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Wie ich zum Tarot gekommen bin – und wieso es so eine Faszination hat auf jemanden wie mich, die an keine "äußere" Macht glaubt

Wenn ich auf mein Leben schaue, zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch alles hindurch:
Ich will verstehen, was wahr ist.
Nicht im dogmatischen Sinn, sondern auf dieser inneren Ebene – die Wahrheit, die man in sich selbst findet, wenn man Schicht für Schicht immer tiefer geht.

Ich war nie jemand, die an der Oberfläche stehen bleibt.
Ich wollte wissen: Was war davor? Und davor?
Wie haben Menschen gedacht, gespürt, gelebt, lange bevor moderne Religionen und Kolonialisierung die Welt geprägt haben?

Und genau diese Suche hat mich zum Tarot geführt.

https://youtu.be/k4uqKq4uoAA?si=X12K5EXr6bbHRHns (Opens in a new window)

Der Weg zurück – in die Antike, zu Mythologien, zu alten Prinzipien

Meine Reise begann nicht mit einer Tarotkarte, sondern mit Mythologie und Geschichte.
Ich habe mich gefragt:
Wie haben Menschen vor tausenden Jahren die Welt verstanden? Welche Muster haben sie gesehen? Welche Kräfte haben sie beschrieben?

Und plötzlich tauchte überall das Gleiche auf:

– Die Griechen mit Zeus, Athena, Hermes
– Die Römer mit Jupiter, Venus, Mars
– Die Germanen mit Tiwaz, Freyja, Odin
– Die Kelten und nordischen Kulturen mit erstaunlich ähnlichen Gottheiten

Unabhängig voneinander haben sie dieselben Prinzipien beobachtet – nur mit unterschiedlichen Namen.

Ein männliches Willensprinzip.
Ein weibliches Prinzip von Liebe und Anziehung.
Prinzipien von Ordnung, Chaos, Wandel, Wachstum.

Es waren keine „Götter“ im heutigen Sinne.
Es waren Beobachtungen der Natur, des Menschen, der Psyche.
Universelle Muster.

Und genau das hat mich fasziniert:
Dass verschiedene Kulturen unabhängig von einander dieselben archetypischen Kräfte beschrieben haben.

Wie Astrologie und Tarot sich plötzlich verbanden

Vielleicht wirkt das im ersten Moment weit weg vom Tarot.
Aber genau daraus enstand meine Faszination für Tarot.

Die Planeten werden mit diesen römischen Gottheiten assoziiert:
Mars, Venus, Merkur, Jupiter, Saturn …

Und diese Prinzipien leben in der Astrologie weiter.

Im Tarot sind viele der Symboliken auf den Karten Kombinationen aus Zahl, Element und planetarischem Prinzip.
Ein Beispiel:

Two of Pentacles
Zahl 2 + Element Erde = astrologisch Jupiter in Steinbock.

Jupiter → Wachstum, Fülle, Expansion
Steinbock → Struktur, Disziplin, Zielstrebigkeit

Zusammen ergeben sie ein ganz bestimmtes Lebensprinzip – und genau das drückt die Karte aus.

Es ist kein „Wahrsagen“.
Es ist ein System aus Symbolen, Archetypen und Bedeutungen, das seit der Antike existiert.

Für mich ist Tarot keine Magie – zumindest nicht im übernatürlichen Sinn.
Die Magie liegt in der Symbolik, in der Struktur, im Wiedererkennen von inneren Mustern.

Was mich daran so begeistert

https://youtu.be/7T-zJKMIMUY (Opens in a new window)

Ich liebe Systeme, die Ordnung in das Chaos der Welt bringen.
Strukturen, die überall wiederkehren:

– Tarot
– die vier Elemente
– die Planeten und ihre Bedeutungen
– MBTI
– Farbenlehren
– Archetypen

Vielleicht hängt das mit meinem Autismus zusammen.
Strukturen beruhigen mich. Sie helfen mir zu verstehen, zu ordnen, zu begreifen.

Tarot ist für mich ein System, das Geschichte, Mythologie, Psychologie und Symbolik in einer einzigen Karte zusammenfasst.
Ein Spiegel.
Ein Werkzeug der Selbstreflexion.
Ein Kartenspiel – aber mit Tiefgang.

Keine Zukunftsvorhersage.
Sondern ein Weg, sich selbst zu sehen.

https://steady.page/de/76a2c12b-eebe-49a2-b916-a5b6219fd786/posts/4c5a0efa-e710-4ef3-b7ab-dced95c03b31 (Opens in a new window)
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