wie viel Einfluss haben Patient:innen auf die Krebsforschung? Gibt’s da überhaupt eine Stimme für Betroffene, oder entscheiden doch nur Profis hinter verschlossenen Türen?
Begleite mich in der heutigen Podcastfolge (Öffnet in neuem Fenster) nach München, wo mit dem Patienten-Experten-Pool des BZKF genau das ausprobiert wird. Und entdecke, wie Therapie-Erfahrungen von Patient:innen zu Forschungsprojekten werden.
On tour: Ist Patient Involvement nur ein Mythos? – ein Blick ins BZKF
In dieser Reportage nehme ich dich mit nach München-Ost zum Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) und zeige dir, wie Patient:innen heutzutage aktiv in die Krebsforschung eingebunden werden. Was bedeutet eigentlich Patientenbeteiligung (Patient Involvement), und wie konkret sieht ein Mitwirken an aktuellen Forschungsprojekten und klinischen Studien aus? Es kommen Menschen zu Wort, die ihre Diagnose und Therapie hautnah erlebt haben und nun als sogenannte „Patientenexperten“ ihre Erfahrungen aktiv in Forschungsprojekte einbringen.
Im Zentrum steht das 5. Netzwerktreffen des BZKF (Öffnet in neuem Fenster) und der sogenannte Patienten-Experten-Pool (PEP) (Öffnet in neuem Fenster). Du erfährst, wie dieses Gremium funktioniert, warum engagierte Patient:innen dringend gebraucht werden, und was ihre Beteiligung für die Entwicklung neuer Therapieansätze und die Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen bedeutet. Neben Eindrücken aus dem klinischen Alltag berichten Wissenschaftlerinnen und Patientenvertreter von ihren persönlichen Herausforderungen und der konkreten Arbeit in der Krebsforschung.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Theres Fey (Zentrumskoordinatorin des CCC am LMU Klinikum in München), Prof. Dr. Michael H. Schoenberg (Patientenvertreter, Mitglied im Patientenbeirat des CCC München), Dr. Anna Fleischer (Psychoonkologin und Clinician Scientist am Uniklinikum Würzburg) und Patientenvertreter Uwe. Das 5. BZKF-Netzwerktreffen fand am 17. Juli 2025 im TranslaTUM in München statt.
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Mich interessiert: Was brauchst du von der Krebsforschung? Und würdest du auch gerne in Forschungsprojekten mitwirken? Schreibe direkt in die Kommentare zur Folge (auf Spotify, Podigee, Instagram und Facebook) oder antworte per E-Mail.
Quellen und Links
Bayerisches Zentrum für Krebsforschung (Öffnet in neuem Fenster)
TranslaTUM - Zentralinstitut für translationale Krebsforschung (Öffnet in neuem Fenster)
Österreichischer Aktionsplan EU-Mission „Krebs besiegen“ (Mission Cancer) (Öffnet in neuem Fenster)
Krebszentrum CCC LMU Klinikum München (Öffnet in neuem Fenster)
B-Zell-Lymphom (Öffnet in neuem Fenster) (DocCheck Flexikon)
Patientenbeirat des CCC München (Öffnet in neuem Fenster)
Comprehensive Cancer Center CCC München (Öffnet in neuem Fenster)
Teilnahme am BZKF-Patienten-Experten-Pool (Öffnet in neuem Fenster)
Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) (Öffnet in neuem Fenster) (DocCheck Flexikon)
Folgenhinweise zu Shared Decision Making:
Zweite Meinung – Der unschätzbare Wert einer abgesicherten Diagnose (Öffnet in neuem Fenster)
Internet vs. Ärzt:innen – sichere Infos über Krebs einholen (Öffnet in neuem Fenster)
Vom Schnittpult
Die Podcast-Zahlen gehen abermals zurück. Wieder ist das die Folge der Anzeigen-Schaltungen (Meta Lead Ads), die ich nach einem Monat Laufzeit beendet habe, um sie zu analysieren und neue Anzeigen zu konzipieren. Ich werde jedenfalls im Oktober in überarbeiteter Form wieder Lead Ads schalten. Denn effektiv sind sie allemal sehr: Sie vergrößern den Kreis der Newsletter-Subscriber, wie keine meiner bisherigen Werbemaßnahmen. Damit wächst auch die Menge der potenziellen Mitglieder, die den Podcast finanziell unterstützen.
So gesehen, sind Lead Ads wesentlich effektiver und zielgenauer als klassische Anzeigen, die nur eine kurzfristige Reichweite bringen und keine nachhaltigen Direktzugang zu E-Mail-Adressen von an den Podcast-Inhalten interessierten Menschen. Außerdem sind die Adressen, die ich bekomme etwa zu 90 % von Männern. Ich erreiche also direkt meine primäre Zielgruppe. Auch hier gilt: So fokussiert und zielgerichtet wie keine vergleichbare bisherige Werbemaßnahme. Und dabei sind die Anzeigen gar nicht auf das Geschlecht eingeschränkt. Es haben also wirklich 90 % Männer Interesse daran.
Ich halte ja grundsätzlich von Meta nicht viel, vor allem nach dem Beenden der Arbeit gegen Fake News, also dass von Unternehmensseite her kein Fact-Checking mehr erfolgt (Öffnet in neuem Fenster) (eine Folge des Trump’schen Hineinregierens in die Privatwirtschaft). Mit den Lead Ads haben sie aber leider wirklich eine sehr effektive Werbeform kreiert.
In meiner Moderatorenrolle unterwegs
Diese Woche habe ich eine kleine Deutschland-Tournee. Erst bin ich bei einem Psychoonkologie-Kongress, der PSO-Jahrestagung in Würzburg (Öffnet in neuem Fenster), und dann hänge ich noch eine Nacht in Mainz dran, um meinen Projektpartner und -initiator vom Online-Männertreff „Gut gegen Kopfkino“ nach über 2-jähriger Zusammenarbeit endlich mal persönlich kennenzulernen. Bei der Jahrestagung werde ich bei einem Symposium zum Thema Psychosoziale Krebsberatung die monatliche Onlineveranstaltung vorstellen. Der Vortrag trägt den Titel „Online-Männertreff – ein digitaler Begegnungsraum für Männer mit Krebs“.
Aber natürlich werde ich die drei Tage in Würzburg nutzen, um ganz viel zu networken und auch den Männerkrebs-Podcast bei Psychoonkolog:innen in Deutschland bekannt zu machen.
Dein bald viel in deutschen Zügen sitzender
Alexander
Rechtlicher Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Sie geben persönliche Erfahrungen von Betroffenen wieder und sollen zum Nachdenken anregen, Orientierung bieten und Gespräche ermöglichen. Kläre gesundheitliche Fragen immer mit deinem ärztlichen Team.
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