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Wo bleibt der Mut in der heutigen Popkultur?

von Celeste Ilkaev


Früher war nicht alles besser. Ich sehne mich nicht nach der alten Zeit, ich wäre nicht gern ein Kind der 60er, aber popkulturell würde ich alles dafür geben. Früher war Popmusik besser – meiner Meinung nach. Sie war politisch, friedensaktivistisch, experimenteller. Sie kritisierte und bewegte. Sie war voller Mut. Nina Simone, John Lennon, Queen, Jimi Hendrix, The Doors, Janis Joplin, Yoko Ono, Bob Dylan – nur um einige von vielen zu nennen – setzten sich durch ihre Texte, durch ihre Reden und direkte aktivistische Beteiligung an Demos, künstlerischen Aktionen wie auch Aufständen für den Frieden ein. Es ging um Anti-Kolonialismus, Anti-Rassismus, um Gay Rights, Bürgerrechtsbewegungen, Anti-Krieg und eben „Peace and Love“.

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