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Warum nicht gleich an alle denken?

Hi! Ich bin Raul und in „sent from my wheelchair!“ erfährst Du jede Woche Neues aus meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und was sich in Sachen Barrierefreiheit so bewegt (oder eben nicht).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

warum fällt es vielen von uns so schwer, Nein zu sagen? Und wer profitiert eigentlich davon?

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Darüber habe ich diese Woche mit meiner wunderbaren Gästin im Aufzug gesprochen. Dana Buchzig ist Kulturjournalistin, Deradikalisierungs- und Kommunikationsexpertin, und ihr letztes Buch „The Power of No“ kann ich nur allen ans Herz legen, die sich zu oft im People-Pleasing-Modus durch die Welt bewegen.

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Ein Nein, in dem Fall aber kein konstruktives, gab es bekanntlich letzte Woche von Boris Palmer bzgl. einer Rampe, die für die Ehrung der Tischtennisspielerin Cary Hailfinger in Tübingen notwendig gewesen wäre. Ohne sich an dieser Stelle weiter über Herrn Palmers ideologische Sparzwänge zu empören, hier ein kurzes Update: Nachdem im Nachklang des Shitstorms mehrere Spender*innen (Öffnet in neuem Fenster) angeboten hatten, die Kosten für die Rampe zu übernehmen (was Palmer auch nicht wollte (Öffnet in neuem Fenster)), wurde die Veranstaltung schließlich in eine andere Location mit barrierefreier Bühne verlegt (Öffnet in neuem Fenster). So weit, so gut. Doch am Ende dieser Diskussion bleibt einmal mehr die große Frage – die sich übrigens an alle richtet, die ein Event organisieren: Warum nicht gleich an alle denken?

Liebe Grüße
Euer Raul

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