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Wenn das Gottesbild zerbricht - und was trotzdem hoffen lässt

Liebe Sinnfragen-Leserinnen und -Leser,

dass die Bitte um Vergebung im Vaterunser, ein männliches Gottesbild, der Geruch von Kirche in manchen Menschen Schmerzhaftes anrühren können – das weiß Annette Buschmann aus ihrer jahrelangen Arbeit mit Menschen, die Gewalt erleiden mussten in der Kirche. Wo ist dann noch Hoffnung möglich?

Darüber spreche ich mit der Chemnitzer Sozialpädagogin in meinem neuen Sinnfragen-Podcast. Wie die Kirche sensibler werden kann für Menschen mit Gewalterfahrungen - und auch für Menschen, denen sie aus anderen Gründen fremd geworden ist.

Annette Buschmann hat viele Jahre die Ehe-, Lebens- und Familienberatung der Stadtmission Chemnitz geleitet – heute arbeitet sie als Supervisorin, ist Autorin unter anderem des Buches „Unsagbare Worte“ (Öffnet in neuem Fenster)und ist Mitglied der Initiative GottesSuche – Glauben nach Gewalterfahrungen (Öffnet in neuem Fenster). Sie wünscht sich eine Kirche, die mehr fragt als fertige Antworten zu geben, eine Trigger-Warnung vor dem Vaterunser – und findet im gequälten Jesus am Kreuz eine Hoffnung für Opfer von Gewalt. Aber hören Sie selbst:

Außerdem empfehle ich Ihnen, falls Sie ihn noch nicht gehört haben, meinen Sinnfragen-Podcast mit Nadia Mocikat: Wie geht das, sich fallen lassen können – und aufgefangen werden?

(Öffnet in neuem Fenster)

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Ihr Andreas Roth