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Unrast #14: Gute Orte in Athen

Eine lose Sammlung guter Orte in Athen. Unvollständig und subjektiv. Die Links führen zu Google Maps; alle Orte gibt’s auch auf dieser Karte (Opens in a new window).

Wer im Zentrum von Athen übernachten möchte, geht ins Mona (Opens in a new window). Vom Dach der ehemaligen Textilfabrik mitten in Monastiraki schaut man auf die Akropolis. Morgens tönt die Stadt durch die offenen Fenster ins Zimmer. Wer mehr Ruhe sucht, ist im Schwesterhotel Shila (Opens in a new window) in Kolonaki besser aufgehoben.

Guten Kaffee gibt es bei Myller (Opens in a new window) am Plateia Agion Avargiron. Für ein Frühstück mit Substanz oder ein grosses Sandwich zum Teilen geht man ins Joshua Tree (Opens in a new window) Café in Pangrati. Von hier lohnt sich ein Abstecher zum Ersten Athener Friedhof (Opens in a new window) mit seinen imposanten Gräbern und schlummernden Katzen. Feines Brot und Gebäck findet man bei Kora (Opens in a new window) in Kolonaki. Sitzplätze gibt es nur draussen, und die sind rar – also am besten nachmittags kommen und frisch gestärkt direkt weiter auf ein eiskaltes Bier ins Dexameni (Opens in a new window).

Natürlich muss man in Athen auch alte Steine anschauen. Die Akropolis (Opens in a new window) ist eindrücklich, zusätzlichen Kontext gibt es im dazugehörigen Museum (Opens in a new window). Am Fuss des Hügels liegt die Agora (Opens in a new window) mit dem gut erhaltenen Tempel des Hephaistos und der in den 1950ern wiedererrichteten Stoa des Attalos.

Wenn die Sonne untergeht, sieht man auf dem Lofos Areopagus (Opens in a new window) vor allem zum Selfie erhobene Telefone – schöner ist der Blick vom Lofos Filopappou (Opens in a new window): rechts die Akropolis im letzten Licht, links die im Meer verschwindende Sonne. Mehr Distanz zum Ganzen bekommt man auf dem Lofos Strefi (Opens in a new window) in Exarchia. Von hier liegt der Akropolishügel mitten in einem weissen Häusermeer, das bis zum Horizont reicht.

Nichts für schwache Herzen, aber einen Besuch wert, ist der Varvakios Markt (Opens in a new window), der zentrale Markt von Athen, mit seinen unzähligen Ständen für Fisch und Fleisch. In den Strassen drumherum findet man viele Läden für Haushaltswaren und Küchenzubehör, perfekt für das ein oder andere praktikable Souvenir.

Wem der Marktbesuch nicht auf den Magen geschlagen hat, geht ins Diporto (Opens in a new window). Einst ein Lokal für Marktarbeiter, kehren hier heute mehrheitlich Tourist:innen ein, der Besuch im Kellergewölbe eines windschiefen Hauses lohnt sich trotzdem. Nach einer Speisekarte sucht man jedoch vergeblich – gegessen wird, was auf den Tisch kommt.

Auch das Seychelles (Opens in a new window) ist in Athen so etwas wie ein offenes Geheimnis – fast jede, die dort war, schwärmt von den Gerichten und der charmanten Atmosphäre. Wer kann, kommt in grösserer Runde und bestellt einfach einmal alles zum Teilen.

In Athen isst man auch ausgezeichnet japanisch, dafür sorgen Ekiben (Opens in a new window) und Birdman (Opens in a new window). Naturwein-Anhänger kommen in der Stadt ebenfalls auf ihre Kosten: im Materia Prima (Opens in a new window) zu saisonaler Küche oder bei Fysika (Opens in a new window) zur Pizza von nebenan. Auf ein letztes Glas geht’s ins Heteroclito (Opens in a new window).

Die Quartiere von Athen lassen sich hervorragend zu Fuss erkunden. Wo das besonders gut geht, habe ich vor einiger Zeit für das Magazin der NZZ am Sonntag aufgeschrieben: Zum Artikel. (Opens in a new window)

Topic Gute Orte