Passa al contenuto principale

»Sei wütend! Fang klein an! Aber fang an!«

[kleines Portrait von Ilona]

Was hat dich zuletzt so richtig wütend gemacht?

In einer Sekunde verdient Elon Musk so viel wie ein Mensch im weltweiten Durchschnitt im Jahr! Während fast die Hälfte der Weltbevölkerung in Armut lebt, ist das Vermögen von Milliardär*innen seit 2020 um 80 Prozent gestiegen!! Wenn ich bei diesen Zahlen des Ungleichheitsberichtes von Oxfam nicht wütend werden darf – dann weiß ich auch nicht.

»Wut ist eine angemessene Reaktion auf Unrecht und Leid – aber niemand will sie haben.«

Wut hat bei uns ein echtes Image-Problem. Sie macht emotional, unreflektiert und aggressiv. Ja, es ist bei uns richtig verpönt, wütend zu sein. Zu Unrecht: Wut ist eine super Kraftquelle für Veränderungen. Das Problem ist nämlich nicht die Wut, sondern dass wir lernen müssen, ihre Energie in die richtigen Taten zu übersetzen. Dann kann aus Wut viel Gutes entstehen.

Nimm Greta Thunberg, Tamara Burck (Erfinderin des Hashtags #MeToo) oder Rosa Parks. Sie alle haben aus Wut gehandelt. Sie hatten die Nase voll. Und obwohl sie nicht davon ausgehen konnten, dass sie die Welt mit ihrer “kleinen” Aktion grundlegend ändern können, haben sie gehandelt – und damit eine viel größere Wirkung entfaltet, als sie vermutlich selbst zunächst zu hoffen gewagt hätten.

Jede große Bewegung begann mit einer Person, die sagte: »Genug!«

Aber auch wenn Greta, Tamara und Rosa nicht diese Resonanz erzeugt hätten – ihr Handeln wäre dennoch ein gutes Vorbild. Denn einer der „Wut-Fallen” ist die Illusion der Ohnmacht: „Was kann ich schon ausrichten?“ Diese Frage killt jede Veränderung. Denn sie unterstellt, dass Handeln nur dann sinnvoll ist, wenn dies sofort die ganze Welt rettet.

Das stimmt aber nicht. Niemand kann allein die Welt verändern. Also verlange das weder von dir, noch von anderen. Es geht vielmehr darum, deiner Wut einen Raum zu geben – und aus diesem Raum heraus klug und weise zu handeln, anstatt dich lähmen zu lassen.

Also: Sei wütend. Fang klein an. Aber fang an!

Wie das geht? Dazu habe ich für euch eine kleine Schritt-für-Schritt-Wut-Anleitung (Si apre in una nuova finestra) geschrieben. Mach gerne mit und berichte, wie es dir ergangen ist. Wenn du weitere Inspirationen möchtest, dann mach mit bei unserer Buchverlosung “Mut zum Unmut” (scroll dazu nach unten).

Bis demnächst,
Ilona

P.S. Neuerdings experimentieren Marek und ich mit Audio-Versionen unserer Beiträge. Hör dir doch mal unsere Artikel an, wenn du magst und gib uns Bescheid, wie dir das gefällt. Hier findest du eine Auswahl:

Lesen und Hören!

Wut als Kraftquelle: Wie ich lernte, meine Emotionen in politisches Engagement zu verwandeln

(Si apre in una nuova finestra)

Wenn du lernst, deine Wut bewusst zu lenken, kann das ein starker Motor für dein gesellschaftliches Engagement und deinen persönlichen Wandel werden. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du die Energie deiner Wut in konstruktive Aktionen umwandelst und damit echte Wirkung erzielst. (Mit Audio-Version)

Wohin mit der Wut?

(Si apre in una nuova finestra)

Wenn die Welt leidet und die Hoffnung schwindet, bleibt oft nur noch Wut über. Doch wie verwandeln wir sie in Kraft für echten Wandel? (Mit Audio-Version)

Digitale Rebellion Teil 1: Unser Leben mit Big Tech

(Si apre in una nuova finestra)

Ein Ergebnis unserer Wut-zu-Tat-Transformation ist, dass wir uns endlich aufmachen, die bösen Big-Tech-Plattformen wie Insta, Facebook, Google und Co zu verlassen. Das ist gar nicht so einfach. In unserer neuen achtteiligen Serie berichtet Marek davon. (Mit Audio-Version)

Mach mit!

Kostenfreie Projekt-Sprechstunde!

(Si apre in una nuova finestra)

Hast du eine Idee für ein Projekt des öko-sozialen Wandels? Oder steckst du schon mitten in der Umsetzung, aber irgendwie fest? Komm zu dieser offenen Sprechstunde am 9. März 2026 und stell deine Fragen. Gemeinsam schauen wir, ob dir die regenerative Projekt-Methodik Dragon Dreaming weiterhelfen kann.

Was zu Gewinnen

Buch-Verlosung: Mut zum Unmut!

Die beiden Journalisten Matthias Meisner und Paul Starzmann haben ein ganzes Buch darüber geschrieben, wieso wir mehr mutige Menschen brauchen, die ihre Wut in Unmut verwandeln und handeln.

Wir verlosen ein Exemplar an alle, die uns bis zum 22. Februar 2026 (24 Uhr) an ichbin@fuereinebesserewelt.info (Si apre in una nuova finestra) schreiben, was sie zuletzt richtig wütend gemacht hat.

Worum geht es in dem Buch? Lies unsere Rezension … (Si apre in una nuova finestra)

Wir feiern!

Unser erstes Steady-Mitglied!

Noch eine klitzekleine Anmerkung zum Schluss: wir haben unser erstes Steady-Mitglied – und das ganz ohne Werbung dafür zu machen (herzlichen Dank, Franz, du hast uns eine riesige Freude gemacht!).

Steady ist eine Plattform, über die freie Medienschaffende eine Community an Unterstützenden aufbauen können, die ihre Arbeit finanziell mittragen. Auch wir möchten “Für eine bessere Welt” langfristig zumindest teilweise damit finanzieren, sodass wir unsere Inhalte weiterhin kostenlos anbieten können.

Falls dich das interessiert, schau doch mal auf unsere Steady-Seite für eine bessere Welt:

0 commenti

Vuoi essere la prima persona a commentare?
Abbonati a Für eine bessere Welt e avvia una conversazione.
Sostieni