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Deep Dive: Reizfilterung

Wie das Gehirn Reize filtert - und was bei neurodivergenten Menschen manchmal anders abläuft

Die Lichter im Supermarkt beißen in den Augen. Ein Einkaufswagen neben dir quietscht, wenn sich die Reifen drehen. Die Kasse piepst, jemand telefoniert mit viel zu lauter Stimme, ein Vater ruft nach seinem Kind, dein eigenes Kind klammert sich an deinen Ärmel und fragt zum fünften Mal nach TicTacs.

Dein Puls steigt, deine Atmung wird flacher. Die Geräusche werden gefühlt noch lauter, alle Eindrücke kommen gleichzeitig. Was für andere normaler Alltagslärm ist, überfordert dich gerade massiv. Dein Kind fängt an zu quengeln. Vielleicht eskaliert es gleich. Und du willst unbedingt ruhig bleiben - du willst nicht wie das völlig überforderte Elternteil wirken, das sein Kind “nicht im Griff” hat. Der mentale Druck steigt.

Was passiert da eigentlich gerade in deinem Kopf und in dem deines Kindes? Was bedeutet es, wenn der “Reizfilter” nicht so funktioniert wie bei anderen Menschen? Und wie übersteht man als neurodivergente/reizoffene Person eine Welt, die laut und schnell und voll ist?

Darum soll es in diesem Artikel gehen.

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Tópico Neurodivergenz

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