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Final Destination: Bloodlines (2025)

Die College-Studentin Stefani wird seit Tagen von einem gewalttätigen und wiederkehrenden Albtraum geplagt, in dem sie den Einsturz eines Turmrestaurants miterlebt, welchen ihre Tante vor Jahrzehnten verhinderte. Also macht Stefani sich auf den Weg nach Hause, um mit ihrer Familie und der eigensinnigen Tante darüber zu sprechen. Sie ahnt, dass ihre unüberschaubar große Familie in erheblicher Gefahr ist. Am Ende sind alle tot.

Zach Lipovsky und Adam B. Stein haben den sechsten Teil der Final-Destination-Horrorfilmreihe geschaffen und 2025 auf die Menschheit losgelassen. In den Hauptrollen sehen wir die glatten Modelgesichter von Kaitlyn Santa Juana, Teo Briones, Richard Harmon, Anna Lore und Owen Patrick Joyner. Für Horror-Ikone Tony Todd war das sein letzter Film, er verstarb Ende 2024.

Angesiedelt ist das Film wieder in der bekannten Fantasy-Welt, in der der Tod die physikalischen Gesetze manipuliert, um Menschen auf möglichst kreative Art in Blutmatsch zu verwandeln. Hier ist fast alles am Computer gemacht und sieht aus wie in einem Computerspiel, vor allem die Splatterszenen, die wirklich schlecht gemacht sind.

Der Rest ist ein knallbunter Reigen aus drögem Familiengedöns, nervigen Jump-Scares und dümmlichen Dialogen. Ständig wird mit Hilfe von ebenfalls am Computer gemachten Dateilausschnitten und falschen Fährten mit der Erwartungshaltung gespielt. Dieser filmische Kniff ist aber auf Dauer langweilig. Zach Lipovsky und Adam B. Stein müssen ihre Zuschauer für ziemlich doof halten, wenn sie glauben, sowas wäre mehr als zweimal interessant oder spannend.

Final Destination: Bloodlines ist ein schrecklich vorhersehbarer Film. Die mit gefälligen Oldies gestreckte Filmmusik und der in den Augen schmerzende Look runden das Bild eines modernen Horrorfilmprodukts ab. Dieses Machwerk ist weder spannend, noch fesselnd, noch irgendwie schön anzusehen. Ganz fürchterlich ist das alles.

https://www.imdb.com/de/title/tt9619824/ (Abre numa nova janela)

Tópico Film